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RelativKritisch Selektion

29. Apr 12

P. A. Straubinger: „Am Anfang war das Licht“ – am Ende die Dunkelheit

von Redaktion

RelativKritisch hat bereits mehrfach über den Film „Am Anfang war das Licht“ von P. A. Straubinger berichtet. Die Anleitung, pardon „Dokumentation“ des österreichischen Filmemachers zum sogenannten „Lichternährungsprozess“ war in der Diskussion um die öffentlich geförderte Produktion vor allem dem Vorwurf ausgesetzt, nicht entschieden Distanz zu den im Film vorgestellten und empfohlenen Praktiken dieses esoterischen Schwindels zu wahren. Die Vorstellung, Menschen könnten ohne die Aufnahme von ihrem Metabolismus adäquat verfügbarer Nahrung oder selbst ohne Wasser existieren, ist eine lebensgefährliche Wahnvorstellung. Die Verbreitung solchen Unsinns hat nun offenbar ein weiteres Todesopfer gefordert. Der Schweizer Sektenexperte Hugo Stamm, berichtete in der Freitagsausgabe seines beim „Tagesanzeiger“ etablierten Blogs über den Hungertod der gut 50jährigen „Anna Gut“ (Name pseudonymisiert). Hugos Artikel, der in den redaktionellen Teil des Zürcher „Tagi“ übernommen wurde, markiert nach Stamm offenbar den ersten dokumentierten Fall, dass Straubingers Film jenseits der Leinwand letale Kollateralschäden anrichtet.

Top Aktuell

7. Jan 15

Charlie Hebdo – 07.01.2015

von Redaktion
Credit: Christophe Ena, AP

http://www.charliehebdo.fr/images/charlie.jpg

Ihr fehlt!

#CharlieHebdo
#JeSuisCharlie

31. Dez 14

Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr 2015

von Redaktion
RelativKritisch

Ein interessantes Jahr ist vorüber. Das nächste spannende Jahr steht vor der Tür. Das Jahr 2015 wurde am 23. Dezember 2013 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien“[1] ausgerufen. Dieses Internationale Jahr[2] soll „die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur“ hervorheben[3] und an zentrale Jahrestage in der Wissenschaftsgeschichte der physikalischen Erforschung des Lichts erinnern:

  • 1000 Jahre arabische Optik[4]
  • 200 Jahre Fresnels Wellentheorie des Lichts[5]
  • 150 Jahre Maxwells Theorie der klassischen Elektrodynamik[6]
  • 100 Jahre Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie[7]
  • 50 Jahre Entdeckung der Kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung[8]

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30. Nov 14

Auslese – Das „Goldene Brett“ 2014

von Redaktion
Das „Goldene Brett vorm Kopf“ - Verleihung 2014

Das „Goldene Brett“[1] 2014 ist verliehen. Heuriger Preisträger am 26. November in der „Urania“ zu Wien[2] war der deutsche Sänger Xavier Naidoo[3] (RelativKritisch hatte zeitnah berichtet). Sein emotionales Engagement für die extremistische Querfront[4] der nationalistischen und irrationalen „Reichsbürgerbewegung“[5] wird, nach zahlreichen aufklärenden Presseberichten, mit dieser zitierfähigen Auszeichung der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD)[6] für den Sohn der süddeutschen Stadt Mannheim[7] nahezu haptisch. In der Kategorie „Lebenswerk“ reüssierte letztendlich der rechtsesoterische Kopp-Verlag e.K.[8], dessen Programm ebenso konsequent auf die offensive Verbreitung von Verschwörungstheorien, Esoterik und Pseudowissenschaften ausgerichtet ist. mehr…

9. Nov 14

Lichtgrenze in Berlin – 09.11.2014

von Redaktion
Lichtgrenze in Berlin - 09.11.2014

6880 leuchtende Ballons erinnern als „Lichtgrenze“[1] an die Berliner Mauer. Gratulation an Deutschland für diesen perfekten Gedenktag!

Anmerkung

  • [1] wikipedia: Lichtgrenze ist der Name einer temporären Installation in Berlin zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer nach einer Idee der Gebrüder Christopher und Marc Bauder.

4. Nov 14

Once and again – Das „Goldene Brett“ 2014

von Redaktion
Das Goldene Brett vorm Kopf, 2014

Das „Goldene Brett vorm Kopf“, die Negativauszeichnung für den „erstaunlichsten pseudowissenschaftlichen Unfug des Jahres“ der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD)[1] ist wieder am Start. Zum vierten Mal in Folge wurde die Nominierung für die pole position im Rennen um die gnadenlose wie humoristische Ehrung für eine unermüdliche Produktion pseudo- und parawissenschaftlichen Nonsens ausgeschrieben und in den Skeptiker-Kalender für diesen Herbst eingetragen. Die ausrichtende österreichische Dependance im Verbund der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)[2], wird die feierliche Verleihung der Trophäe am Mittwoch, 26. November 2014, traditionell in den Räumen der ehrwürdigen „Urania“ in Wien[3] über die Bühne gehen lassen.
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