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RelativKritisch Selektion

7. Okt 10

Otto E. Rössler – Ich will nicht widerlegt werden!

von Redaktion

Otto E. Rössler, emeritierter Tübinger Mediziner und Anheizer von Aktionisten, die sich zu einem neuzeitlichen „Maschinensturm“ auf den Large Hadron Collider (LHC) beim CERN in Genf entschlossen haben, trägt eine Mogelpackung vor sich her: „Ich will widerlegt werden!“, deklamiert der Exzentriker und verlangt unermüdlich eine Beschäftigung der wissenschaftlichen Gemeinde mit seinem skurrilen „ℜ-Theorem“, das Rössler mittels einer „Interpretation“ der Allgemeinen Relativitätstheorie gefunden haben will. Und aus dem sich praktischerweise ein Doomsday-Szenario konstruieren lässt, mit dem sich der akademische Aussenseiter zum Anstifter der LHC-Gegner aufschwingen konnte, um seinem langjährigen Kampf gegen die „Windmühlen“ der universitären Institutionen wieder Leben einhauchen zu können.

Der Tübinger demonstriert darin jedoch alle Qualitäten, die man von jedem gemeinen crackpot gewohnt ist. Angesichts seines vollständigen Realitätsverlusts könnte das Thema Rössler endgültig erledigt sein, würde er nicht, durch seine tiefe Verankerung in pseudowissenschaftlichen Zirkel gut gerüstet, aalglatt weiter seine junk science in Vorlesungen und Kolloquien an der Universität Tübingen verbreiten. Es ist längst an der Zeit, den Tübinger Chaoten endgültig zu deckeln und die Versäumnisse seines Dienstherrn zu korrigieren.

Top Aktuell

19. Jun 13

Taksim Meydanı – 18.06.2013

von Redaktion
tuerkei_eu

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5. Jun 13

Albert Einstein – Der Physiker im Orbit

von Redaktion
Prof. Einstein zum Indianer-Häuptling ernannt! Diese Foto-Montage zeigt den berühmten Prof. Einstein, wie er als Indianer-Häuptling der Hopi-Indianer im grossen Schmuck aussehen wird.

Im Juni 2011 hatte RelativKritisch über die Schiffstaufe des ATV-4, des Automated Transfer Vehicle der ESA[1] auf den Namen „Albert Einstein“ berichtet. Einstein, die Pop-Ikone der Physik steht nun, montiert auf der Spitze einer Ariane 5 ES (Evolution Storable)[2] auf der Startrampe des europäischen Weltraumbahnhofs „Centre Spatial Guyanais“ bei Kourou in Französisch-Guayana[3]. Nach einigen Startverzögerungen wird das ATV-4 heute zur Internationalen Raumstation (ISS)[4] aufbrechen. mehr…

2. Jun 13

Wolfgang Engelhardt und sein Unsinn über das GPS und die SRT

von Redaktion
Wolfgang Engelhardt (2007)

Engelhardt-Unsinn, Folge 1: Ende April 2013 wandte sich Wolfgang Engelhardt mit der Anfrage an RelativKritisch, ob seine Widerlegung der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) durch das „Global Positioning System“ (GPS) für unseren Blog von Interesse sei. Getreu unserem Leitbild, mit dem wir uns der ergebnisoffenen Aufklärung verpflichten, haben wir Wolfgang Engelhardt angeboten, seine angebliche Widerlegung als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Sein Artikel „GPS und SRT“ ist am 26. Mai erschienen. Bei genauerer Betrachtung seiner Widerlegung offenbart sich aber rasch, dass sie nichts taugt und völlig aus der Luft gegriffen ist. mehr…

26. Mai 13

GPS und SRT

von Wolfgang Engelhardt
cngs150

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Engelhardt – Das Neutrinoexperiment vom Herbst 2011 zwischen CERN und LNGS hatte den Nebeneffekt, dass die Aufmerksamkeit auf den unter Physikern lange verdrängten oder vergessenen Sagnac-Effekt gelenkt wurde. Im Jahre 1913 entdeckt, wurde der Effekt von Michelson und Gale 1925 dazu benützt, den Nachweis zu führen, dass die Lichtgeschwindigkeit auf der Erde nicht konstant, sondern anisotrop ist. Selbstverständlich bedeutete dies, dass die Maxwellgleichungen in der heute gelehrten Form auf der Erde nicht exakt gelten können, denn sie sagen mit c = const gleiche Laufzeiten voraus, wenn Licht eine Fläche rechts oder links herum umkreist. Aufgrund einer Interferenzstreifen-Verschiebung zwischen dem rechts- und dem linksläufigen Lichtstrahl konnten Michelson und Gale aber zeigen, dass die Lichtgeschwindigkeit von West nach Ost c – v und von Ost nach West c + v beträgt, wobei v die lokale Rotationsgeschwindigkeit der Erde bezeichnet. Für Sagnac war dies der Beweis dafür, dass die Erde den Äther, den Einstein 1920 wieder eingeführt hatte, nicht „mitnimmt“, sondern sich darunter „hindurchdreht“. mehr…

24. Mai 13

Albert Einstein – Errata zu seinen Publikationen

von Redaktion
Prof. Einstein zum Indianer-Häuptling ernannt! Diese Foto-Montage zeigt den berühmten Prof. Einstein, wie er als Indianer-Häuptling der Hopi-Indianer im grossen Schmuck aussehen wird.

Albert Einstein ist aufgrund seiner wissenschaftlichen Ausnahmestellung und seiner kulturellen Bedeutung als moderne Pop-Ikone ein bevorzugtes Ziel seiner Gegner. In der bewegten Geschichte von Einsteins Theoriefindung schlichen sich auch recht weltliche Fehler in die öffentlich rezipierbaren Quellen ein, die der geniale Physiker Einstein in die zeitgenössische Diskussion einbrachte und die bis heute im Original verfügbar sind. Im Umfeld von Einsteins Verlegern passierte handwerkliche oder editorische Fehler sind für den Wissenschaftshistoriker in der Regel marginal.[1] Für den ideologisch aufgeladenen Einstein-Gegner können dagegen selbst banale, technisch bedingte Druckfehler Anlass eines emotional sehr ausgeprägten Erlebnisses darstellen, das ihn in seiner individuellen Prädisposition verfestigt. Je nach persönlich ausgebildeter psychischer Stabilität wird der crank in solchen Unvollkommenheiten der verlegerischen Tätigkeit eher realistisch eine zu vernachlässigende Fussnote der Wissenschaftsgeschichte sehen können. Oder aber, in fortgeschrittener irrationaler Entwicklung, den veritablen Skandal einer selbst imaginierten Verschwörung der etablierten Wissenschaft vermuten. mehr…