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Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr 2016

von Redaktion am 31. Dezember 2015

Das Einsteinjahr 2015 ist mit einer fulminaten weiteren Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie zu Ende gegangen. Der Quasar OJ 287[1] bestätigte in einem erneuten Härtetest die theoretischen Voraussagen, die auf der revolutionären Arbeit des grossen Physikers beruhen. Albert Einstein führt die Regie in den kosmischen Weiten und der Wissenschaftsjournalist Jan Hattenbach[2] hat die irdische Story dazu: „Der Tanz der Schwarzen Löcher im Quasar OJ 287 verläuft streng nach den Regeln der allgemeinen Relativitätstheorie.“[3]

Kosmisches Feuerwerk: Quasar OJ 287 - Credit: NASA/ESA/Hubble Space Telescope

Kosmisches Feuerwerk: Quasar OJ 287 – Credit: NASA/ESA/Hubble Space Telescope



Die präzise Voraussage des jüngsten Helligkeitsausbruchs von OJ 287 gelang dem Team um den finnischen Astronomen Mauri Valtonen[4], indem es zwei Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie berücksichtigte. Sie berechneten die Abstandsänderung und damit die Umlaufdauer der beiden, das Binärsystem des Quasars konstituierenden Schwarzen Löcher, die sich durch den Energieverlust aufgrund der durch die ART zu erwartenden Abstrahlung von Gravitationswellen[5] einstellen. Weiter berechneten die Astronomen die Auswirkungen der relativistischen Apsidendrehung[6] der grössten Annäherung der beiden Komponenten. Letzteres wird auch den Ex-GFWPler und Gastautor von RelativKritisch Wolfgang Engelhardt interessieren, der zur Zeit unter der klapprigen Larve von Ernst Gehrcke[7] durch die Lande zieht, um die hässlichen Plagiatsvorwürfe der „Deutschen Physiker“[8] gegen Einstein wiederzubeleben, die durch die Wissenschaftsgeschichte längst erledigt sind.

Erneut bedanken wir uns zu diesem Jahreswechsel für die Treue unserer engagierten Leserinnen und Leser, Kommentatorinnen und Kommentatoren. RelativKritisch wird im kommenden Jahr auf ein besonderes Jubiläum blicken. Im Februar 2006 hat das Projekt mit seiner Keimzelle, dem Forum „Alpha Centauri“, das Licht der Internetwelt erblickt. Auch in seinem Jubiläumsjahr wird RelativKritisch seine Beobachtungen, Analysen und Meinungen zur Diskussion stellen. Und wir werden selbstverständlich auch gerne wieder Gastbeiträge von Autorinnen und Autoren aus dem Jenseits des Mainstream publizieren und dem Säurebad des besseren Arguments aussetzen. Wenn auch viele der bekannten Gesichter um die „Mobilmachung“ gegen die Wissenschaft aus den Jahren um 2006 zunehmend verblassen, wachsen neue irrationale Weltentwürfe und Deutungssysteme nach. Es bleibt viel zu tun.

Leider ist der Irrationalismus nicht auf die Grenzbereiche der wissenschaftlichen Arena beschränkt. Das Jahr 2015 war erneut durch menschliche Not, Terror und kriegerische Konflikte geprägt und es ist nicht unbedingt absehbar, dass diese Krisen im kommenden Jahr weniger werden. Jeder Beitrag, unsere Welt ein wenig rationaler zu machen, ist daher auch ein Baustein für ein friedlicheres globales Zusammenleben. Lasst uns daran gemeinsam arbeiten.

Wir erwarten Euch wieder im Jubiläumsjahr 2016 und zählen auf Euer Engangement: Rutsch guet übere!

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1 Kommentar | Kommentar schreiben
 
  1. #1 | Hartwig Thim | 1. Januar 2017, 14:12

    Danke! Auch von mir ein gutes Neues Jahr 2017

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