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	<title>RelativKritisch</title>
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	<description>Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller</description>
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		<title>Gründungsversammlung der „Skeptiker Schweiz“</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft für kritisches Denken]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 9. Juni 2012 findet in Zürich die Gründungsversammlung der „Skeptiker Schweiz“ statt. Damit erhält die Schweiz ebenso wie Österreich (Gesellschaft für kritisches Denken) einen eigenen Skeptikerverein und es „naht 2012 das Ende“ des unkritischen Denkens in der Schweiz. Florian Freistetter, österreichischer Astronom und Extremblogger auch in skeptischen Angelegenheiten, wird den Start des Schweizer Skeptiker-Vereins mit einem Vortrag begleiten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Juni 2012 findet in Zürich die Gründungsversammlung der „Skeptiker Schweiz“ statt. Damit erhält die Schweiz ebenso wie Österreich (Gesellschaft für kritisches Denken) einen eigenen Skeptikerverein und es „naht 2012 das Ende“ des unkritischen Denkens in der Schweiz. Florian Freistetter, österreichischer Astronom und Extremblogger auch in skeptischen Angelegenheiten, wird den Start des Schweizer Skeptiker-Vereins mit einem Vortrag begleiten.<span id="more-6937"></span></p>
<div style="background: #faf2c2; width: 497px; float: left; padding-top: 30px; padding-bottom: 25px; padding-left:10px; padding-right:10px;">
<p style="font-size: 14px; line-height: 20px; font-weight: bold;">Gründungsveranstaltung mit Apéro am Samstag, 9. Juni 2012, 15.00 Uhr</p>
<p style="font-size: 14px; line-height: 20px; font-weight: bold;"><a href="http://www.mug.ch" target="_blank">Museumsgesellschaft</a>, Limmatquai 62, 8022 Zürich</p>
<p style="font-size: 14px; line-height: 20px; font-weight: bold;">mit Gastreferent <a style="font-weight: bold;" href="http://www.florian-freistetter.de%20" target="_blank">Florian Freistetter,</a> Astronom und Autor</p>
<p style="font-size: 14px; line-height: 20px; font-weight: bold;">Weitere Information und Updates auf der <a href="https://www.facebook.com/SkeptikerSchweiz" target="_blank">Facebook-Seite von Skeptiker Schweiz</a></p>
</div>
<p><img alt="Skeptiker Schweiz Gründungsversammlung Flyer Seite 1" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/05/flyer_skeptiker_schweiz_1_s.jpg" /><br />
<img alt="Skeptiker Schweiz Gründungsversammlung Flyer Seite 2" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/05/flyer_skeptiker_schweiz_2_s.jpg" /></p>
<h2>Wichtige Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.skeptiker.ch/" title="[Skeptiker]Schweiz - Verein für kritisches Denken" target="_blank">[Skeptiker]Schweiz &#8211; Verein für kritisches Denken</a></li>
<li><a href="skeptiker-blog.ch" title="[skeptiker-blog.ch] - Kritisches Denken in der Schweiz" target="_blank">[skeptiker-blog.ch] &#8211; Kritisches Denken in der Schweiz</a></li>
</ul>
<h2>Forum Alpha Centrauri</h2>
<ul>
<li>Diskutiere mit anderen Benutzern zu <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2126" title="Gründungsversammlung der „Skeptiker Schweiz“ im Forum Alpha Centauri">Gründungsversammlung der „Skeptiker Schweiz“ im Forum Alpha Centauri</a></li>
</ul>

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		<title>P. A. Straubinger: „Am Anfang war das Licht“ &#8211; am Ende die Dunkelheit</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/p-a-straubinger-%e2%80%9eam-anfang-war-das-licht-am-ende-die-dunkelheit</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 15:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Anfang war das Licht]]></category>
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		<description><![CDATA[RelativKritisch hat bereits mehrfach über den Film „Am Anfang war das Licht“ von P. A. Straubinger berichtet. Die Anleitung, pardon „Dokumentation“ des österreichischen Filmemachers zum sogenannten „Lichternährungsprozess“ war in der Diskussion um die öffentlich geförderte Produktion vor allem dem Vorwurf ausgesetzt, nicht entschieden Distanz zu den im Film vorgestellten und empfohlenen Praktiken dieses esoterischen Schwindels zu wahren. Die Vorstellung, Menschen könnten ohne die Aufnahme von ihrem Metabolismus adäquat verfügbarer Nahrung oder selbst ohne Wasser existieren, ist eine lebensgefährliche Wahnvorstellung. Die Verbreitung solchen Unsinns hat nun offenbar ein weiteres Todesopfer gefordert. Der Schweizer Sektenexperte Hugo Stamm, berichtete in der Freitagsausgabe seines beim „Tagesanzeiger“ etablierten Blogs über den Hungertod der gut 50jährigen „Anna Gut“ (Name pseudonymisiert). Hugos Artikel, der in den redaktionellen Teil des Zürcher „Tagi“ übernommen wurde, markiert nach Stamm offenbar den ersten dokumentierten Fall, dass Straubingers Film jenseits der Leinwand letale Kollateralschäden anrichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RelativKritisch hat bereits mehrfach über den Film <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht">„Am Anfang war das Licht“</a> von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/p-a-straubinger">P. A. Straubinger</a> berichtet. Die Anleitung, pardon <em>„Dokumentation“</em> des österreichischen Filmemachers zum sogenannten <em>„Lichternährungsprozess“</em> war in der Diskussion um die öffentlich geförderte Produktion vor allem dem Vorwurf ausgesetzt, nicht entschieden Distanz zu den im Film vorgestellten und empfohlenen Praktiken dieses esoterischen Schwindels zu wahren. Die Vorstellung, Menschen könnten ohne die Aufnahme von ihrem Metabolismus adäquat verfügbarer Nahrung oder selbst ohne Wasser existieren, ist eine lebensgefährliche Wahnvorstellung. Die Verbreitung solchen Unsinns hat nun offenbar ein weiteres Todesopfer gefordert. Der Schweizer Sektenexperte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Stamm">Hugo Stamm</a>, berichtete in der Freitagsausgabe seines <a href="http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/">beim „Tagesanzeiger“ etablierten Blogs</a> über den Hungertod der gut 50jährigen <em>„Anna Gut“</em> (Name pseudonymisiert). Hugos Artikel, der in den redaktionellen Teil des <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Von-Licht-ernaehrt--bis-in-den-Tod/story/28039574">Zürcher „Tagi“ übernommen</a> wurde, markiert nach Stamm offenbar den ersten dokumentierten Fall, dass Straubingers Film jenseits der Leinwand letale Kollateralschäden anrichtet.<span id="more-6885"></span><br />
<div id="attachment_6887" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/Straubinger_Stellungnahme.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/Straubinger_Stellungnahme-201x300.jpg" alt="Straubingers Stellungnahme zum Tod von „Anna Gut“ auf facebook" title="Straubingers Stellungnahme zum Tod von „Anna Gut“ auf facebook" width="201" height="300" class="size-medium wp-image-6887" /></a><p class="wp-caption-text">Straubingers Stellungnahme zum Tod von <em>„Anna Gut“</em> auf facebook</p></div></p>
<p>P. A. Straubinger hat sich von Anfang an gerne auf die bequeme Position zurückgezogen, keine persönliche Verantwortung für seine affirmative Präsentation dieser völlig abwegigen <em>„Lebenshilfe“</em> aus der irrationalen Esoterikszene tragen zu müssen. Wie sehr er sich mit den dokumentierten Aussagen in seinem Film selbst identifiziert hat, ist allerdings aus den zahlreichen Wortmeldungen und Interviews des Autors ablesbar.<br />
Auch in der auf der <a href="http://www.facebook.com/AmAnfangwardasLicht">facebook-Seite von „Am Anfang war das Licht“</a> vermutlich von P. A. eingespielten Stellungnahme zu der aktuellen Anklage durch Hugo Stamm, bestreitet der österreichische Filmemacher jede Zurechnung persönlicher Gefährdungen zu seinem intellektuell völlig inakzeptablem Machwerk.</p>
<blockquote><p>Dieser Todesfall ist natürlich tragisch und die Familie hat mein volles Mitgefühl. [...] Meiner Ansicht nach funktioniert &#8220;Lichtnahrung&#8221; entweder natürlich, quasi als Nebeneffekt eines gewissen Zustandes, oder gar nicht. [...] Todesfälle im diesem Zusammenhang sind immer tragisch aber das kann nicht bedeuten, dass man über dieses Thema deswegen nicht offen berichten oder diskutieren darf. Es würde auch keiner auf die Idee kommen Bergsteigerdokus verbieten zu wollen nur weil es im Hochgebirge jährlich zu hunderten Todesfällen kommt.</p></blockquote>
<p>P. A. Straubingers persönliches, möglicherweise <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=5156">biographisches Problem</a>, scheint es zu sein, nicht mehr zwischen etablierten Problemen im Alltag der Menschen, einigen recht verbreiteten Luxusproblemen und völlig abgehobenen Spinnereien von Esoterikern unterscheiden zu können. P. A. Straubinger scheint auf die Lebenswelt der Esoteriker mittlerweile völlig festgelegt zu sein, wie seine Präsenz bei der <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=6570">ÖVR-Fachtagung 2012</a> nahelegt. Es wird Zeit, dass ihm der ORF und die österreichische Filmförderung den Stecker ziehen. P. A. Straubinger muss, so sieht es aus, noch einmal ganz von vorn anfangen, um wieder auf den Boden der Realität zurückzufinden.</p>
<p>Weitere Berichte zum Fall P. A. Straubinger und <em>„Anna Gut“</em></p>
<ul>
<li>Hugo Stamm: <a href="http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/blog/2012/04/25/1027/">Sie lebte von Licht, bis sie verhungerte</a> (25.04.2012)</li>
<li>Ulrich Berger: <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/04/am-anfang-war-das-licht-fordert-erstes-opfer.php">&#8220;Am Anfang war das Licht&#8221; fordert erstes Opfer</a> (26.04.2012)</li>
<li>GWUP-Blog: <a href="http://blog.gwup.net/2012/04/25/tod-durch-lichtnahrung/">Tod durch Lichtnahrung</a> (25.04.2012)</li>
<li>EsoWatch-Blog: <a href="http://blog.esowatch.com/?p=7558">Am Anfang war das Licht: Das erste Opfer</a> (25.04.2012)</li>
</ul>
<p>Die Liste wird um Neueintragungen durch RelativKritisch ergänzt.</p>
<ul>
<li>Diskutiere mit anderen Benutzer über P. A. Straubinger: „Am Anfang war das Licht“ &#8211; am Ende die Dunkelheit im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2123">Forum Alpha Centauri</a></li>
</ul>

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		<title>RelativKritisch-Tipp: Florian Freistetter beim Talk im Hangar-7 und im Buchhandel</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der promovierte Astronom und Skeptiker Florian Freistetter ist mit seinem Premiumblog „Astrodicticum Simplex“ auf den deutschsprachigen „ScienceBlogs“ natürlich nicht nur den treuen Leserinnen und Lesern von RelativKritisch wohlbekannt. Die oft selbst aktive und engagierte Fangemeinde des österreichischen Extrembloggers lässt sich konservativ und mit einem gewissen Un­der­state­ment anhand der zahlreich spendierten „Likes“ auf seinem facebook-Auftritt, seinen „Followers“ bei twitter und nicht zuletzt anhand der Kommentarintensität im Anhang zu Florians zahlreichen Artikeln abschätzen. Freistetter hat sich nach seinem Aussscheiden aus dem universitären Getriebe 2011 ganz dem Metier des Wissenschaftsautors verschrieben. Wer den Florian noch nicht persönlich getroffen hat, konnte ihn letzten Freitag beim Talk im Hangar-7 bei „ServusTV“ sehen und hören.

Seit Florian 2011 die biographische und ökonomische Entscheidung getroffen hat, als Wissenschaftsautor und Wissenschaftkommentator zu arbeiten, hat er seine engagierte Aufklärungsarbeit auf die klassischen Medien jenseits seines Blogs erweitert und innerhalb kürzerer Zeit zwei Bücher herausgegeben. RelativKritisch wünscht auf diesem Wege Florian viel Erfolg auf seinem neu gewählten Weg und alle Unterstützung, die er sich bereits seit Jahren verdient hat. Möge die Macht mit Florian sein! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der promovierte Astronom und Skeptiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Freistetter">Florian Freistetter</a> ist mit seinem Premiumblog <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/">„Astrodicticum Simplex“</a> auf den deutschsprachigen „ScienceBlogs“ natürlich nicht nur den treuen Leserinnen und Lesern von RelativKritisch wohlbekannt. Die oft selbst aktive und engagierte Fangemeinde des österreichischen Extrembloggers lässt sich konservativ und mit einem gewissen Un­der­state­ment anhand der zahlreich spendierten „Likes“ auf seinem <a href="http://www.facebook.com/pages/Astrodicticum-Simplex/124171467598734">facebook-Auftritt</a>, seinen „Followers“ bei <a href="http://twitter.com/#!/astrodicticum">twitter</a> und nicht zuletzt anhand der Kommentarintensität im Anhang zu Florians zahlreichen Artikeln abschätzen. Freistetter hat sich nach seinem Aussscheiden aus dem universitären Getriebe 2011 ganz dem Metier des Wissenschaftsautors verschrieben. Wer den Florian noch nicht persönlich getroffen hat, konnte ihn letzten Freitag beim <a href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-2012-Spezial-011259420737391">Talk im Hangar-7</a> bei „ServusTV“ sehen und hören.<span id="more-6798"></span></p>
<p><div id="attachment_6817" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/ServusTV_FlorianFreistetter.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/ServusTV_FlorianFreistetter-300x162.jpg" alt="Florian Freistetter im Talk im Hangar-7 bei ServusTV" title="Florian Freistetter im Talk im Hangar-7 bei ServusTV" width="300" height="162" class="size-medium wp-image-6817" /></a><p class="wp-caption-text">Florian Freistetter im Talk im Hangar-7 bei ServusTV</p></div> Unter der souveränen Moderation des Redakteururgestein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Brandst%C3%A4tter">Helmut Brandstätter</a> diskutierte der ScieneBlogger in einer auch auf den anderen Positionen attraktiv besetzten Runde zum Thema <strong>„Die Außerirdischen kommen &#8211; Müssen wir uns fürchten?“</strong>. In Kooperation mit dem Magazin <a href="http://www.2012.at/">„2012 &#8211; Das vielleicht letzte Magazin der Welt“</a> hatte der Sender auch den Naturwissenschaftler und erfolgreichsten deutschsprachigen Science-Fiction-Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_W._Franke">Herbert W. Franke</a>, die Astrobiologin und ehemalige stellvertretende Direktorin des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR <a href="http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-1752/2384_read-32936/">Gerda Horneck</a>, die Astrophysikerin und Planetenforscherin <a href="https://www.cfa.harvard.edu/~lkaltenegger/Home.html">Lisa Kaltenegger</a> und den Physiker und Wissenschaftsastronauten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Walter">Ulrich Walter</a> in die Runde geladen.</p>
<p>In der abendfüllenden Diskussion versuchte sich die Runde wissenschaftlich beinahe zu nüchtern an der Erläuterung der thematischen Vorgabe. Bis auf Ulrich Walter, der den potentiell aggressiven und nahezu bellizistischen Aspekt eines physischen Erstkontakts mit extraterrestrischen Lebensformen hin und wieder in Erinnerung bringen durfte, ruhte die Runde eher friedvoll in der Beleuchtung der naturgesetzlichen Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten von Leben ausserhalb unseres eigenen globalen Biotops. Die Zerbrechlichkeit unseres planetaren Habitats ist, realistisch betrachtet, mehr durch uns selbst und aus der Mitte unseres eigenen Sonnensystems bedroht. Die Menschheit, so waren sich alle relativ einig, muss in der Zukunft weiter und mehr darauf achten, sich technologisch gegen die Fähr­nisse zu wappnen, die dem Homo sapiens auf historischen Skalen vergleichbar dominanten Spezien den realen apokalyptischen Garaus gemacht haben.</p>
<p>Lisa Kaltenegger versprühte dazu die gebotene Motivation, die den heute lebenden und aktiven Generationen im Umfeld nahezu exponentieller und professioneller Möglichkeiten zu eigen sein müsste. Das Korrektiv dazu setzte Herbert W. Franke. Seine These von der friedvollen Überforderung der Menschen durch den fürsorglichen, lehrenden „Alien“ findet bei einer kritischen Selbstbetrachtung ihre bittere Analogie in der anhaltenden weltweiten Vergeudung von Bildungpotentialen und individuellen Entwicklungschancen im Bestand des Humankapitals.</p>
<p><div id="attachment_6832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/ServusTV_WalterHausdorf.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/ServusTV_WalterHausdorf-300x163.jpg" alt="Werner Walter und Hartwig Hausdorf im Hangar-7" title="Werner Walter und Hartwig Hausdorf im Hangar-7" width="300" height="163" class="size-medium wp-image-6832" /></a><p class="wp-caption-text">Werner Walter und Hartwig Hausdorf im Hangar-7</p></div> Die Frage, ob extraterrestisches Leben definitiv existiert, konnte die Runde seriös natürlich auch nicht beantworten. Dass es aber wahrscheinlich ist, lässt sich folgerichtig aus der universellen Gültigkeit der Naturgesetze und den mittlerweile im gleichsam schöpferischen Überfluss der im Weltall entdeckten potentiellen Heimstätten ableiten. Die Diskussion im Hangar-7 zeigte zumindest, dass intelligentes Leben auf der Erde exemplarisch vorhanden ist. Ein Befund, der an den benachbarten Bistrotischen durchaus erschüttert werden konnte. Der bis dahin also ausgebliebene Gruseleffekt angesichts eines Kontakts mit einer fernen Zivilisation wurde aus der Mitte des Veranstaltungsorts in Salzburg nachgereicht.</p>
<p>Das aus <a href="http://anonym.to/?http://cropfm.at/knittelfeld_ufo.htm">Knittelfeld in der Steiermark</a> angereiste Pärchen Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb konnte das mittlerweile abgeklärte Publikum mit seinen UFO-Sichtungen nicht mehr vom Hocker reissen. Trotz gemeinsam getragener Unformjacke und Dauerwelle blieben die beiden UFO-Gläubigen trotz der herausgestellten Zusammenarbeit mit <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Illobrand_von_Ludwiger">Illobrand von Ludwiger</a> weitgehend wirkungslos, still belächelt, aber auch unwidersprochen.<br />
Das korrigierte in einer weiteren Einblendung des Abends in gewohnt bodenständiger und überzeugender Art der Skeptiker <a href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/685-wiw-werner-walter">Werner Walter</a>, Gründungsmitglied der <a href="http://www.gwup.org/">Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften</a> (GWUP), streitbarer Betreiber von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Centrales_Erforschungsnetz_au%C3%9Fergew%C3%B6hnlicher_Himmelsph%C3%A4nomene">Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene</a> (CENAP), in der direkten Konfrontation mit dem oberbayerischen Verschnitt von Erich von Däniken, <a href="http://anonym.to/?http://www.hartwighausdorf.de/">Hartwig Hausdorf</a>. <em>„Jedes Lebewesen ist ein Individuum“</em>, führte Gerda Horneck im Laufe der Sendung aus. Was die irdische Evolution bereits präferiert, wird durch die individuelle Wahl in der Biographie des einzelnen Menschen in seiner eingeschränkten Lebensspanne noch überlagert und weitergegeben. Wie intelligent wir sein wollen, ist nicht nur eine Frage unserer biologischen Entwicklung, sondern insbesondere eine Folge individueller Entscheidungen in der kognitiven Aneignung der Welt, die uns umgibt. Was als dominante Kultur eine Gesellschaft in ihren historischen Etappen prägt, das <em>„Mehr“</em> als die Summe seiner Einzelteile, ist entscheidend davon abhängig, wir wir miteinander kommunizieren, welches Wissen wir vererben wollen und wieviel Unvernunft wir uns dabei leisten können. </p>
<p>Der Talk im Hangar mit Florian Freistetter steht auf <a href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/VOD-Mediathek/001259088496198?p=1259088496182">ServusTV</a> zum Nachsehen bereit. Wahlweise auch bei YouTube.com:</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BjrDPR7w7jA?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/BjrDPR7w7jA?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="517" height="291"></object></p>
<p>Mit Florian Freistetter kann man über die Sendung, wie über vieles andere auch, direkt bei <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/ich-bin-im-fernsehen-aliens-und-astrobiologie-im-hangar7.php">„Astrodicticum Simplex“</a> auf den ScienceBlogs diskutieren. Seit Florian 2011 die biographische und ökonomische Entscheidung getroffen hat, als Wissenschaftsautor und Wissenschaftkommunikator zu arbeiten, hat er seine engagierte Aufklärungsarbeit auf die klassischen Medien jenseits seines Blogs erweitert und innerhalb kürzerer Zeit zwei Bücher herausgegeben.</p>
<p><div id="attachment_6859" class="wp-caption alignright" style="width: 219px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/Krawumm.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/Krawumm-209x300.jpg" alt="„Krawumm!“ - Florian Freistetter bei ecowin" title="„Krawumm!“ - Florian Freistetter bei ecowin" width="209" height="300" class="size-medium wp-image-6859" /></a><p class="wp-caption-text">„Krawumm!“ - Freistetter bei ecowin</p></div> Bereits zum Jahresende 2011 <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/12/krawumm-ein-pladoyer-fur-den-weltuntergang.php">angekündigt</a>, ist Florians Buch <strong>„Krawumm!“</strong>, veröffentlicht beim österreichischen <a href="http://www.ecowin.at/index.php?id=409">Verlag ecowin</a>, seit Mitte April <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/endlich-die-buchprasentation-von-krawumm-mit-leseprobe.php">auf dem Markt</a>. Das Buch beschäftigt sich rein wissenschaftlich mit den realen kosmischen Ereignissen, denen unser Planet Erde im Laufe seiner Geschichte schutzlos ausgeliefert war. Zu Katastrophen werden solche Events nur aus der Innensicht der jeweils betroffenen Spezies, sie zählen jedoch als exogene Faktoren wertneutral als entscheidende Weichensteller zur globalen Erfolgsgeschichte der Evolution. Seit der endlich marktfähigen Verfügbarkeit seines Erstlings tourt der Scienceblogger durch <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/was-bei-einer-buchprasentation-so-alles-passiert.php">Buchpräsentationen</a> und wird nun auch zunehmend zu Fernsehtalks eingeladen werden. Unternehmerisch durchaus geschickt, hat Florian Freistetter beim Internetversandhändler <a href="http://www.amazon.de/2012-Keine-Panik-ebook/dp/B0072TYLD4/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;qid=1335111352&#038;sr=8-2">amazon</a> sein <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/01/2012-keine-panik-das-buch-zum-weltuntergang.php"> zweites Produkt nachgereicht</a>. Zusammen mit <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/">Marcus Anhäuser</a> hat Florian seine zahlreichen Beiträge zum menschengemachten <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/weltuntergang-2012-fragen-und-antworten.php">„Weltuntergang 2012“</a> neu kompiliert, erweitert und als <a href="http://www.2012buch.de/2012_Keine_Panik/2012_Keine_Panik.html">DeLuxe e-book</a> herausgegeben.</p>
<p><div id="attachment_6860" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012KeinePanik.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/2012KeinePanik-187x300.jpg" alt="„2012 - Keine Panik“ - Florian Freistetter bei amazon" title="„2012 - Keine Panik“ - Florian Freistetter bei amazon" width="187" height="300" class="size-medium wp-image-6860" /></a><p class="wp-caption-text">„2012 - Keine Panik“ - Florian Freistetter bei amazon</p></div> Zum Spottpreis von EUR 2.99 zu haben, ist das Werk selbstverständlich auch den <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/science-busters">ScienceBusters</a> ein Vorwort wert. Was von der um das Ende des Maya-Kalenders kreierten <em>„Ausschweifungsfantasie der Ängstlichen und Verklemmten“</em> zu halten ist, beantworten die Wissenschaftskabarettisten um Heinz Oberhummer, Werner Gruber und Martin Puntigam gewohnt lässig und treffend: <em>„Na und? Solange die Stimmung passt.“</em> Die weiteren nötigen intellektuellen Schläge, durchgängig oberhalb der Gürtellinie, die das mehrfach aber sowas von preisgekrönte österreichische En­sem­b­le im Buch der <em>„Partybremse“</em>, des <em>„Auslandsösterreicher“</em> und <em>„Wirtschaftsflüchtling“</em> Freistetter hinterlassen hat, sind bereits den Download dieses Büchleins wert. Neben den bereits weitgehend bekannten Artikeln von Florian Freistetter. Klar und folgerichtig empfehlen die ScienceBusters auch <strong>„Krawumm!“</strong> zur weiterführenden Lektüre. Soviel Zeit muss schon sein! Auch nach 2012.</p>
<p>RelativKritisch wünscht auf diesem Wege Florian viel Erfolg auf seinem neu gewählten Weg und alle Unterstützung, die er sich bereits seit Jahren verdient hat. Möge die Macht mit Florian sein! <img src='http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul>
<li>Diskutiere über Florian Freistetter mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2122">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>

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		<title>Physiker unter Blödheitsverdacht</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/physiker-unter-blodheitsverdacht</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 10:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ekkehard Friebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Dipl.-Ing. Norbert Derksen, der unerschütterliche Kämpfer gegen die Relativitätstheorie, hat für seine Mission ein neues Betätigungsfeld entdeckt. Im Portal des Zukunftsdialogs über Deutschland, einer Veranstaltung des deutschen Bundeskanzleramts und eine Art Finger am Puls des regierten Volkes, hat der pensionierte Ingenieur am 20. März 2012 in der Kategorie „Wie wollen wir lernen?“ zum Thema „Berufliches und lebenslanges Lernen“ folgenden Vorschlag eingebracht: „Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dipl.-Ing. Norbert Derksen, der unerschütterliche Kämpfer gegen die Relativitätstheorie, hat für seine <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/hypothesen-die-niemand-braucht-2-norbert-derksen" title="Hypothesen, die niemand braucht (2) - Norbert Derksen | RelativKritisch">Mission</a> ein neues Betätigungsfeld entdeckt. Im Portal des <a href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/00-Homepage/homepage_node.html" title="Zukunftsdialog über Deutschland" target="_blank">Zukunftsdialogs über Deutschland</a>, einer Veranstaltung des deutschen Bundeskanzleramts und eine Art Finger am Puls des regierten Volkes, hat der pensionierte Ingenieur am 20. März 2012 in der Kategorie „Wie wollen wir lernen?“ zum Thema „Berufliches und lebenslanges Lernen“ folgenden Vorschlag eingebracht: <a href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/30-Wie-Lernen/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=14740" title="Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre | Zukunftsdialog über Deutschland" target="_blank">„Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre“</a>. Bisher hat sein Vorschlag, der dem Grundrecht der Freiheit von Wissenschaft und Forschung nach Art. 5 (3) des deutschen Grundgesetzes diametral entgegensteht, gerade einmal rund 320 Stimmen erhalten. Unter die zehn Vorschläge aller Kategorien mit den meisten Stimmen wird es Derksen damit nicht schaffen. Schade, entgeht Frau Dr. Angela Merkel, selbst gelernte Physikerin, damit die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit Derksen ein Bild davon zu machen, wie es in so mancher dunklen Ecke der deutschen Bildungsgesellschaft um das Niveau bestellt ist.<span id="more-6761"></span></p>
<p>Das Portal des Zukunftsdialogs hat allerdings einige Mängel. Bereits mit rudimentären Kenntnissen des Web 2.0 ist es möglich, einem Vorschlag mehrfach seine Stimme zu geben, um ihn zu unterstützen. Außerdem kann jeder zustimmen, egal ob deutscher Staatsbürger oder nicht. Offenbar mit Facebook als Vorbild, kann man Vorschlägen darüber hinaus nur zustimmen. Nur pro, kein kontra. Damit gibt es kein ordentliches Kriterium um zu werten, wie kontrovers ein Vorschlag ist. Eine indirekte Wertung ist über die Anzahl der Kommentare zu einem Vorschlag gegeben. Den zahlreichen Kommentaren zufolge ist der Vorschlag des Konstanzer Einsteingegners Derksen sehr umstritten.</p>
<p>Unter den Autoren der Kommentare zu Derksens Vorschlag findet sich eine Reihe von einschlägig bekannten Kritikern und ehemaligen Mitgliedern der 2010 aufgelösten <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/requiem-fur-die-gfwp-fruchtlos-hoffnungslos-und-aufgelost" title="Requiem für die GFWP – Fruchtlos, hoffnungslos und aufgelöst | RelativKritisch">Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik (GFWP)</a>. Unter dem Pseudonym „spitzmaus“ diffamiert der 84jährige Bauingenieur und Hobbyphilosoph Helmut Hille das Jahrhundertgenie Albert Einstein einmal mehr als Autisten. Jocelyne Lopez sieht wie immer durch die angebliche Unterdrückung der Kritik an der Relativitätstheorie das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit verletzt (die Verbannung der Relativitätstheorie ist für sie jedoch keine Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit). Und Ekkehard Friebe hält sowieso alle physikalischen Theorien für falsch. Derksen selbst kommentiert eifrig mit, vollkommen unbeeindruckt vom Widerspruch auch aus der eigenen Kritikergemeinde durch Hans Deyssenroth. Nicht zu vergessen der letzte Vorstandsvorsitzende der GFWP Peter Ripota. Sie alle drängen sich ins Rampenlicht der medialen Aufmerksamkeit, die ihnen hier unabsichtlich und großzügig geboten wird.</p>
<p>Wie es um die Haltung Derksens zur Relativitätstheorie bestellt ist, ist schon 1983 klar geworden, als er den Physikern durch den Südkurier ausrichten ließ: „Der Physiker, der ehrlich ist, muß eingestehen, dass Einstein irrt, oder es fehlt ihm an Intelligenz“. Die Physiker unter Blödheitsverdacht. „Wissen muss begriffen werden“, schreibt <a href=" http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/04151.pdf " title="Von der Wissensgesellschaft zur Bildungsgesellschaft | Uwe Thomas 2006" target="_blank">Dr. Uwe Thomas in seinem Aufsatz „Von der Wissensgesellschaft zur Bildungsgesellschaft“ 2006</a>. Und weiter:</p>
<blockquote><p>Auf das Wissen der Wissenschaft kann nur zugreifen, wer vorher ein entsprechendes Bildungsniveau erworben hat und seine Bildung fortentwickelt.</p></blockquote>
<p>Derksen hat die Spezielle Relativitätstheorie nie begriffen. Wie so viele andere selbsternannte Kritiker der Relativitätstheorie. Bei Derksen fehlt nicht nur die Bildung und der Wille, um in der modernen theoretischen Physik mithalten zu können. Es fehlt vor allem an der Einsicht, dass die eigene Einfältigkeit nicht das Niveau der Allgemeinheit repräsentiert. Aber die ist ja bekanntlich am schwersten zu erlangen. Derksen &#038; Co. sind, bis auf Ausnahmen, nicht ungebildet. Sie sind nur zu eingebildet, um sich fortzubilden.</p>
<p>Wie also wollen wir lernen? So wie Derksen sicher nicht!</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Norbert Derksen und seine Forderung mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2120" title="Physiker unter Blödheitsverdacht | Forum Alpha Centauri">Forum Alpha Centauri</a></li>
</ul>

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		<title>Günter Grass &#8211; Ein Gedicht. Ein Gedicht?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 18:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Günter Grass]]></category>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<description><![CDATA[Günter Grass hat ein „Gedicht“ geschrieben und ist damit vom Feuilleton unmittelbar ins Ressort Politik der Tageszeitungen gerutscht. Das liegt an zweierlei Gründen. Was hier als Gedicht verbrämt daherkommt, ist ein nach seinem Inhalt erschreckend banales und realitätsresistentes sowie im Duktus offenes antisemitisches Pamphlet. Zeichnete nicht der deutsche Träger des Nobelpreis für Literatur von 1999 als Autor verantwortlich, wäre dieses Machwerk verantwortungsloser Brandstiftung, „Was gesagt werden muss“, mit spitzen Fingern in den Papierkörben der Redaktionen abgelegt worden. Die von Grass bei den führenden linksliberalen europäischen Blättern Süddeutsche Zeitung, El País und La Repubblica lancierte Postwurfsendung hat ihr Ziel aber bereits erreicht. Der eitle alte Mann hat sich noch einmal erfolgreich in Szene gesetzt und der medialen Öffentlichkeit in Erinnerung gebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Günter Grass hat ein <em>„Gedicht“</em> geschrieben und ist damit vom Feuilleton unmittelbar ins Ressort Politik der Tageszeitungen gerutscht. Das liegt an zweierlei Gründen. Was hier als Gedicht verbrämt daherkommt, ist ein nach seinem Inhalt erschreckend banales und realitätsresistentes sowie im Duktus offenes antisemitisches Pamphlet. Zeichnete nicht der deutsche Träger des Nobelpreis für Literatur von 1999 als Autor verantwortlich, wäre dieses Machwerk verantwortungsloser Brandstiftung, <strong><em>„Was gesagt werden muss“</em></strong>, mit spitzen Fingern in den Papierkörben der Redaktionen abgelegt worden. Die von Grass bei den führenden linksliberalen europäischen Blättern <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809">Süddeutsche Zeitung</a>, <a href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/04/03/actualidad/1333466515_731955.html">El País</a> und <a href="http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2012/04/04/una-poesia-contro-israele-ultima-provocazione.html">La Repubblica</a> lancierte Postwurfsendung hat ihr Ziel aber bereits erreicht. Der eitle alte Mann hat sich noch einmal erfolgreich in Szene gesetzt und der medialen Öffentlichkeit in Erinnerung gebracht.<span id="more-6654"></span></p>
<div id="attachment_6673" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/GuenterGrass_SZ.jpg"><img class="size-medium wp-image-6673" title="Günter Grass: „Was gesagt werden muss“" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/04/GuenterGrass_SZ-300x177.jpg" alt="Günter Grass: „Was gesagt werden muss“" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Grass: „Was gesagt werden muss“</p></div>
<p>Die Grass&#8217;sche „Analyse“ des Konflikts zwischen dem tätigen Unrechtsstaat Iran und der freien Welt, den der Lübecker Moralist und Schriftsteller brachial in eine bilaterale Auseinandersetzung mit Israel herunterbrechen will, ist an sich keiner eigenständigen Beachtung wert. Wenn Günter Grass in einer seiner zahlreichen wie wohlfeilen nachgereichten <a href="http://www.ndr.de/kultur/literatur/grassgedicht103.html">Verteidigungsreden</a> beklagt, der <em>„durchgehende Tenor“</em> sei, <em>„sich bloß nicht auf den Inhalt des Gedichtes einlassen“</em>, so liegt das ursprünglich daran, dass der <em>„Inhalt“</em> seiner mittelmässigen Brandschrift nichts hergibt, was dem Thema wirklich inhaltlich zuträglich oder diskussionsfähig wäre.</p>
<p>Was bleibt und was kritisiert werden muss, ist das in eine offensichtlich lächerliche Scheinlyrik gepresste, antisemitische Bekenntnis eines verbitterten alten Mannes, der sich im Range der ihm zugekommenen Auszeichnungen und von devoten Anhängern zugeschriebenen „moralischen Instanz“ der Nachkriegszeit erlaubt, <em>kein Blatt mehr von den Mund</em> nehmen zu müssen. Günter Grass hat indes in seinem lebenslangen Kampf im Literaturbetrieb und in der politischen Arena soviel Erfahrung gesammelt, dass er sich mit der gewählten Form seines unbestellten <em>testimonial</em> rundum abgesichert und immunisiert hat. Nach Art. 5 Abs. 3 GG ist aus historisch gutem Grunde gerade auch die <em>„Freiheit der Kunst“</em> ein voraussetzungsloses Grundrecht. Grass wird daher ohne persönliche Furcht weiter vandalisieren können, ohne je in die reale Gefahr zu geraten, für seine unsäglichen Äusserungen strafrechtlich belangt werden zu können. Aber auch gegen eine intellektuell angemessene Auseinandersetzung hat sich der in der Feder nordisch gewirkte Poet in seiner Lübecker Dachstube bestens abgedichtet. Kritik an seinen Äusserungen dürfte wie zuvor an ihm abprallen und von seinen Adleten als eine Form der längst selbst verspielten „Intellektuellenbeleidigung“ zurecht gewiesen werden.</p>
<blockquote><p>Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind. Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird. Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren &#8211; wenn auch geheimgehalten &#8211; ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist? Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt &#8220;Antisemitismus&#8221; ist geläufig.</p>
<p>Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß. Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.</p>
<p>Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir &#8211; als Deutsche belastet genug &#8211; Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre. Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird. Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen.</p>
<p><span style="font-variant:small-caps;">Günter Grass | „Was gesagt werden muss“ | <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809">Süddeutsche Zeitung</a></span></p></blockquote>
<p>Seine Wortmeldung von deutschem Boden aus, ist jedoch kein Gedicht, sieht man von den willkürlichen Zeilenumbrüchen ab, sondern eine kühl kalkulierte aggressive politische Streitschrift, deren Status dem Urheber eben keine besonderen Ansprüche an Inhalt, Konsistenz und Stil abverlangt. Wie wenig Günter Grass an der Wahl seines Mittels wirklich festhält, erschliesst sich unmittelbar dann, wenn man das <em>„Gedicht“</em> in lesbaren Fliesstext umformatiert. Oder seine Worte durch die vom Autor selbst und persönlich ins hingehaltene Mikrofon gequetschte Rezitation seiner Agitationsschrift im NDR, einem Kanal des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Deutschlands, zur Kenntnis nimmt.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ww1d-DlWf7E?version=3&#038;feature=player_embedded"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/Ww1d-DlWf7E?version=3&#038;feature=player_embedded" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="517" height="315"></object></p>
<div style="text-align: center;"><em>Günter Grass, <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10040866">NDR-Fernsehen, 05.04.2012</a>, 16:00 Uhr</em></div>
<p>&nbsp;<br />
Günter Grass hat auf den ihm zur Verteidigung exklusiv und durchaus devot angebotenen Sendeplätzen konsequent und erwartungsgemäss auf seine Kritiker eingedroschen. Eine „Kampagne“ gegen seine Person, initiiert von einer „Gleichschaltung der Meinung“ oder wahlweise durch eine „fast gleichgeschaltete Presse“, sieht der Schriftsteller. Erneut den Nazijargon bemühend, den auch sein vorgeblicher Tabubruch als, wohl nur noch in Selbstsicht, intellektuellen „Aufschrei“ auszeichnete. Wer das sinistre und lamoryante Gebrabbel des alten Herrn auf ARD und 3sat durchgestanden hat, sehnt sich nach den diesseitigen faktenorientierten und am noch schlagenden Puls der Zeit stattfindenen Diskursen über internationale Politik zurück, die unter Ausschluss von Extremisten aus dem gewöhnlichen Pöbel,  deutscher Politaktivisten und den verstaubten Kathedern oder Kladden verrohten Geistes stattfinden. Dass Grass einfach grotesk falsch liegt, taucht als Möglichkeit weder in seinen eigenen nachgreichten, peinlichen Rechtfertigungsversuchen noch in den arg bemühten und schuldhaft formulierten Verteidigungen seiner vorwiegend linken Unterstützer auf, die allenthalben unter ihrem Stein auftauchen.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LLS7w3jy6dQ?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/LLS7w3jy6dQ?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="517" height="291"></object></p>
<div style="text-align: center;"><em>Günter Grass, <a href="http://www.tagesschau.de/inland/grassgedicht112.html">ARD tagesthemen, 05.04.2012</a></em></div>
<p>Zu befürchten, und mit den exklusiven Premiuminterviews bei ARD und 3sat bereits primär vorskizziert, ist das nachhaltige Anlaufen der Medienmaschine, die das dumme und primitive Pamphlet und seinen Autor von allen Seiten auf eine verwertbare und verhandelbare Disputationsmasse beleuchtet, die es nicht gibt. Es ist zu erwarten, dass Günter Grass und seine ob­ses­sive Selbstinszenierung in den deutschsprachigen Medien weitere Entscheidungen auslösen wird, Budget und Sendezeit loszueisen, sämtliche Moderatoren und Talkmaster, so mittelmässig befähigt sie auch sind, zu mobilisieren, um diesen Teaser bis zum letzten noch erträglichen Elend auszuweiden.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hfaYLjc79MA?version=3&#038;feature=player_embedded"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/hfaYLjc79MA?version=3&#038;feature=player_embedded" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="517" height="291"></object></p>
<div style="text-align: center;"><em>Günter Grass, <a href="http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&amp;mode=play&amp;obj=30322">3sat Kulturzeit Extra, 05.04.2012</a></em></div>
<p>Für Grass und seine Gefolgschaft bietet dieser erneut von <em>„links“</em> und unter vielfachen <em>„Häutungen“</em> geoutete unsägliche Seelenschmerz, nach der von Martin Walser anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1998 im Versuch erprobten selbstmedikamentierten <em>„Moralkeule“</em>, eine zukunftsträchtige <em>„entlastende Projizierung“</em> (Dan Diner) ihres Verantwortungsversagens. Neben den, jedem zivilisierten Menschen ekelerregenden Beifallsbekundungen für das Grass&#8217;sche <em>„Gedicht“</em>, die auf den Seiten der iranischen Regierung und in den rechtsextremen Foren nachzulesen sind, stechen vor allem gerade auch die authentischen Wortmeldungen derjenigen deutschsprachigen Linken hervor, die <a href="http://www.fr-online.de/politik/download-studie-zu-antisemiten-in-der-linkspartei,1472596,8464158.html">im parlamentarischen Spektrum [...] antisemitische Positionen in ihren Reihen toleriert</a>. Für Günter Grass und nicht nur für ihn gilt, gerade auch nach seinen letzten Versuchen, seine Verbundenheit mit Israel wie Sauerbier anzubieten: Israel kann sich gegen seine zu vielen Feinde selbst verteidigen, Gott bewahre uns aber vor Freunden Israels wie Günter Grass.</p>
<p>Vergesst Grass!</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Günter Grass und sein „Gedicht“ mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2119">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>

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		<title>ÖVR-Fachtagung 2012</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/ovr-fachtagung-2012</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 20:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hartwig Thim]]></category>
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		<category><![CDATA[Payerbach]]></category>
		<category><![CDATA[Reichenau]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Februar 2012 lud die Österreichische Vereinigung für Raumenergie (ÖVR zur zweiten Fachtagung ihrer Geschichte ins Hotel Payerbacherhof im niederösterreichischen Payerbach ein. Als Höhepunkte der Fachtagung zum Thema „Raumenergie – Energie der Zukunft“ waren Vorträge von Claus W. Turtur, Professor an der Fachhochschule Wolfenbüttel, und Hartwig&#160;Thim, emeritierter Professor der ohannes-Kepler-Universität Linz, angekündigt. Etwa hundert Besucher folgten der Einladung und kamen nach Payerbach, das mit seinem morbiden Charme des auslaufenden 19. Jahrhunderts und der in der Sonne leuchtenden schneebedeckten Rax im Hintergrund, die perfekte Kulisse für esoterische Höhenflüge bot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Februar 2012 lud die <a href="http://anonym.to/?http://www.oevr.at/ " title="Österreichische Vereinigung für Raumenergie" target="_blank">Österreichische Vereinigung für Raumenergie (ÖVR)</a> zur zweiten Fachtagung ihrer Geschichte ins <a href="http://anonym.to/?http://www.payerbacherhof.at" title="Hotel Payerbacherhof – Familie Hübner" target="_blank">Hotel Payerbacherhof </a> im niederösterreichischen Payerbach ein. Als Höhepunkte der Fachtagung zum Thema „Raumenergie – Energie der Zukunft“ waren Vorträge von <a href="http://anonym.to/?http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/" title=" Prof. Dr. rer. nat. Claus W. Turtur | Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften" target="_blank">Claus&nbsp;W.&nbsp;Turtur</a>, Professor an der Fachhochschule Wolfenbüttel, und <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/hartwig-thim" title="Hartwig Thim bei RelativKritisch">Hartwig&nbsp;Thim</a>, emeritierter Professor der <a href=" http://www.jku.at/content" title="Johannes-Kepler-Universität Linz" target="_blank">Johannes-Kepler-Universität Linz</a>, angekündigt. Etwa hundert Besucher folgten der Einladung und kamen nach Payerbach, das mit seinem morbiden Charme des auslaufenden 19.&nbsp;Jahrhunderts und der in der Sonne leuchtenden schneebedeckten Rax im Hintergrund, die perfekte Kulisse für esoterische Höhenflüge bot.<span id="more-6570"></span></p>
<div id="attachment_6601" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Payerbacherhof.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Payerbacherhof-300x178.jpg" alt="Hotel Payerbacherhof" title="Hotel Payerbacherhof" width="300" height="178" class="size-medium wp-image-6601" /></a><p class="wp-caption-text">ÖVR Fachtagung 2012 im Payerbacherhof</p></div>
<p><a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Wilhelm_Mohorn" title="Wilhelm Mohorn | Esowatch" target="_blank">Ing. Wilhelm Mohorn</a>, Präsident der ÖVR, Scientologe und Geschäftsführer der <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Aquapol" title="Aquapol | Esowatch" target="_blank">Aquapol G.m.b.H.</a>, hatte den Tagungsort diesmal in bequemer Gehdistanz zum Domizil der Aquapol in Reichenau gewählt, der eindrucksvollen „Villa Waldschlössl“ hoch über dem Schwarzatal. Nicht einmal Hans Ledolter, Bürgermeister von Reichenau, der Nachbargemeinde von Payerbach und Ehrenmitglied der ÖVR, konnte sich in seiner Eröffnungsrede zur Fachtagung den Seitenhieb verkneifen, dass Gäste der Marktgemeinde traditionell die schönsten Plätze in Besitz nehmen. Die Fachtagung selbst war wie schon beim ersten Mal 2007 eine Werbeveranstaltung für Aquapol und im Vortrag am Vormittag präsentierte Mohorn die schon sattsam bekannten Phantastereien über die Raumenergie und die Aquapolantennen. Nichts Neues also. Blieb nur die Hoffnung auf die Vorträge von Turtur und Thim. Und hier schien es, als wären spannende neue Erkenntnissen zu erwarten. Hatte sich sogar der Dokumentarfilmer und Ö3-Filmguru <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/p-a-straubinger" title="P. A. Straubinger | RelativKritisch">P. A. Straubinger</a> eingefunden und dokumentierte die Fachtagung penibel in Bild und Ton. Straubinger plant offenbar die Fortsetzung seiner esoterischen Dokumentation „Am Anfang war das Licht“. Gut möglich, dass die Fachtagung in einem Sequel ihren Platz finden wird.</p>
<div id="attachment_6603" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/TurturOeVR.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/TurturOeVR-300x257.jpg" alt="Prof. Claus Turtur" title="Prof. Claus Turtur" width="300" height="257" class="size-medium wp-image-6603" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Claus Turtur lässt sich für seine Verdienste um die Raumenergie bei der ÖVR Fachtagung 2012 bewundern.</p></div>
<p>Am Nachmittag hieß es dann „Ring frei!“ für Prof. Dr. Claus Wilhelm Turtur. Sein Vortrag gliederte sich in zwei Teile. Einen allgemeinverständlichen Abschnitt und – nach einer Pause und dem Vortrag von Prof. Thim – einen Abschnitt für Naturwissenschaftler und Techniker. Bereits in der allgemeinen Einführung kristallisierte sich rasch heraus, dass Turtur außer seinem Flügelradexperiment nichts Wesentliches zu bieten hatte. Dass sich das Flügelrad widerwillig und holprig dreht, ist auf unterschiedliche Nebeneffekte des hohen elektrostatischen Feldes zurück zu führen. Wie die in der Raumenergieszene nicht unbekannten Ingenieure Harald Chmela und Richard Smetana bei einer unabhängigen <a href="http://anonym.to/?http://www.hcrs.at/TURTUR.HTM" title="Elektrostatische Rotation | Chmela und Smetana" target="_blank">Wiederholung des Flügelradexperiments</a> festgestellt haben, taugt es nicht einmal als schlechter Motor. Gar keine Rede davon, dass mit dem elektrostatischen Flügelrad mehr mechanische Energie erzeugt werden kann, als elektrische Energie zur Versorgung notwendig ist. Der von Turtur genannte „Overunity-Effekt“ von 500% und mehr ist reine Phantasie. Um die wohlmeinenden Tagungsteilnehmer zu begeistern, reichte die dürftige Vorstellung allemal.</p>
<div id="attachment_6604" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Fluegelradkonverter.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Fluegelradkonverter-300x225.jpg" alt="Flügelradkonverter in Prof. Turturs Badewanne" title="Flügelradkonverter in Prof. Turturs Badewanne" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-6604" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Turturs Flügelradkonverter in seiner Badewanne. Das angebliche Wunderding ist ein Totalversager.</p></div>
<p>Turtur verbrämt seine banale Hobbybastelei mit möglichst komplizierten Standardformeln, die in keinem Zusammenhang mit seinem Experiment stehen. Damit gelingt es ihm mühelos bei den Anwesenden Eindruck zu schinden und die Phantasien über die Raumenergie als Erklärungsmodell für alles anzuregen. Schlussendlich verwendet Turtur zwei Konzepte der etablierten Physik, die er in haarsträubender Manier missbraucht, um sich auf die Raumenergie berufen zu können.</p>
<p>Zum einen behauptet er, dass seine Fachkollegen immer nur das statische Coulombgesetz der Punktladung verwenden und präsentiert dann eine zeitabhängige Rechnerei, die eben wieder das statische Feld der Punktladung benützt. Er berechnet damit den Energieinhalt einer sich ausdehnenden Kugel. Natürlich hat eine größere Kugel einen größeren Energieinhalt, als eine kleine. Wenn man ihn mit dem statischen Feld berechnet. Die berechnete Energiedifferenz von Kugeln unterschiedlicher Größe schreibt Turtur kurzerhand der Raumenergie zu.</p>
<p>Den zweiten Bock schießt Turtur mit der Behauptung, dass elektrostatische Felder die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Lichtstrahlen reduzieren. Licht ist in einem elektrischen Feld langsamer, als im feldfreien Raum. Als „Beweis“ für diesen bahnbrechenden Unsinn verwendet Turtur die Formel für die Langrangedichte von Elektronen. Wo genau in der Formel die „Lichtbremse“ verborgen ist, erklärt Turtur natürlich nicht. Wieder kommt es ihm nur darauf an, seine Anhängerschaft mit möglichst komplizierter Mathematik zu beeindrucken. Ungerührt entwickelt er mit der „Lichtbremse“ seine Stümperphysik weiter bis zum EMDR-Raumenergiekonverter („Elektro-mechanischer Doppel-Resonanz“ Raumenergiekonverter). Bauen kann er den EMDR-Raumenergiekonverter natürlich nicht, weil ihm sowohl die Zeit als auch das Geld dafür fehlt. Habe er doch nur ein Jahresbudget von 1.000 € zur Verfügung und nicht einmal einen eigenen Kopierer für seine Skripten.</p>
<p>Turtur ist nichts als ein Scharlatan der es geschafft hat, sich mit Taschenspielertricks einen fixen Platz in der Raumenergieszene zu erobern. Diese rollt ihrem neuen Star den roten Teppich aus. In einer feierlichen Zeremonie wurde Turtur während der Fachtagung für seine Verdienste zu Verbreitung der Raumenergie-Ideologie geehrt. Auch Straubinger war begeistert und schenkte Turtur eine DVD mit seiner Esoterik-Doku „Am Anfang war das Licht“. Als Abgeltung für Turturs Generalermächtigung, alle Aufzeichnungen medial verwerten zu dürfen.</p>
<div id="attachment_6602" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/ThimOeVR.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/ThimOeVR.jpg" alt="Em. Prof. Hartwig Thim" title="Hartwig Thim" width="214" height="269" class="size-full wp-image-6602" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Hartwig Thim schwelgt im Payerbacherhof in seinen pseudowissenschaftlichen Phantasien.</p></div>
<p>Als Auflockerung gab es zwischen den beiden langatmigen Vorträgen von Turtur das Referat „Ist die Relativitätstheorie von Einstein falsch?“ von Prof. Dr. Hartwig Thim zu hören. „Der Äther ist voller Energie – Raumenergie!“, solcherart begründete em. Prof. Hartwig Thim seinen Auftritt bei der ÖVR-Fachtagung. Nachdem er, mit der von ihm beanspruchten Widerlegung der Einsteinschen Relativitätstheorie, dem Äther wieder zu seinem ihm gebührenden Platz in der Physik verholfen haben will, ist der Weg des Äthers als Synonym zur Raumenergie nur noch ein Katzensprung.</p>
<p>Seit 1957 zweifelt Thim, nach eigenem Wortlaut, an der Relativitätstheorie. Selbst der Nobelpreisträger William B. Shockley, in den frühen 60ern des vorigen Jahrhunderts der Arbeitskollege Thims bei den berühmten Bell Labs, konnte seine Zweifel nicht ausräumen. Der hatte den aussichtlosen Versuch Thim die SRT zu erklären kurzerhand mit der Ausflucht beendet, dass er sie selbst nicht verstehe. Der weitere Vortrag des Linzer Professors war das schon bekannte Sammelsurium an Absurditäten, mit dem er seit Jahren von Vortrag zu Vortrag und durch das Internet tingelt. Smoot mit seiner Anisotropie der Mikrowellenhintergrundstrahlung, die Thim zur anisotropen Lichtgeschwindigkeit umdeutet, fehlte ebenso wenig wie sein <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/hartwig-thim-und-sein-unsinn-mit-dem-kugelblitzwiderspruch" title="Hartwig Thim und sein Unsinn mit dem Kugelblitzwiderspruch">Unsinn mit dem Kugelblitzwiderspruch</a> und sein <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/hartwig-thim-und-sein-unsinn-mit-der-mikrowellenzentrifuge" title="Hartwig Thim und sein Unsinn mit der Mikrowellenzentrifuge">Mikrowellenexperiment</a>. Das Geständnis des alten Mannes, von seinem Nachfolger am Institut für Mikroelektronik der Johannes-Kepler Universität Hausverbot erhalten zu haben, dürfte die Anwesenden mehrheitlich zu tief empfundenem Mitleid gerührt haben. Thims Mikrowellenexperiment verstaubt nun in seinem Keller und dient ab und an seinen Enkeln als Zeitvertreib.</p>
<p>Schließlich zitierte er den CERN-Wissenschaflter Dr. Stefan Rossegger, der angeblich in einem Vortrag im Dezember 2011 in seinem Geburtsort Pöllau, Steiermark, bestätigt hätte, dass CERN die Relativitätstheorie mit der Messung der überlichtschnellen Neutrinos als widerlegt betrachte. Eine Aussage, die sich mittlerweile selbst entsorgt haben sollte, seit ein möglicher Kabelfehler bzw. Oszillatorfehler als Fehlerquelle vermutet wird. Die neuesten <a href="http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2011/PR19.11E.html" title="UPDATE 16 March 2012 | ICARUS experiment at Gran Sasso laboratory reports new measurement of neutrino time of flight consistent with the speed of light" target="_blank">ICARUS Messergebnisse vom 16. März 2012</a> zeigen jedenfalls keine überlichtschnellen Neutrinos. Thim hat nach der Tagung auf den aktuellen Kenntnisstand sofort opportunistisch reagiert und in einer <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/hartwig-thim-und-sein-unsinn-mit-dem-kugelblitzwiderspruch/comment-page-2#comment-11278" title="Kommentar von Hartwig Thim zum Dilettantismus des CERN | RelativKritisch">180 Grad Kehrtwende CERN vom Freund zum Feind erklärt</a>, der mit seinem Dilettantismus Milliarden Euro an Steuergeldern verpulvert.</p>
<p>Thims Auftritt zeigte einmal mehr sein starrsinniges Aussenseitertum, das bereits im Ansatz eine selbstkritische Betrachtung nach den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis nicht zulässt. Dem betagten Herrn könnte man das als altersbedingte Marotte durchgehen lassen, aber mit der langen Vorgeschichte ist Thims Haltung die eines eingefleischten „Scientific cranks“. Mit seinem Referat bei den Freunden der Raumenergie hat er den Abschied von der etablierten Physik bestätigt und ist endgültig im Märchenreich der Esoterik angekommen – da, wo er sich wohlfühlt, sich unter Gleichgesinnten bewegt und seit vielen Jahren hingehört.</p>
<p>Damit ging die zweite Fachtagung der ÖVR zu Ende. Die immerhin rund 100 Teilnehmer repräsentierten die unterschiedlichsten Pseudowissenschaften von der Radiästhesie, über Freie Energie, Skalarwellen, alternative Medizin, Global Scaling bis zur Wirbelphysik und einige mehr. Ihre Erwartungen wurden offenbar mehrheitlich erfüllt. Mit zumindest einer Ausnahme. Ein Teilnehmer war über die neuerlichen vagen Ankündigungen und Absichtserklärungen ohne konkrete Ergebnisse so enttäuscht, dass er uns anonym eine Audioaufzeichnung der Fachtagung zukommen ließ und damit diesen Beitrag möglich machte. Das passt in das Bild des finalen Karnevals 2012 zu dem die ÖVR mit ihrer Fachtagung einen bescheidenen Beitrag der seichten Unterhaltung lieferte. Dieser konnte jedoch den ernüchternden Umstand nicht verbergen, dass viele Menschen das Vertrauen in die modernen Errungenschaften unserer Gesellschaft verloren haben und ihre Zuflucht im esoterischen Kreis der Raumenergiegemeinde suchen.</p>
<h2>Tondokumente</h2>
<h3>Einleitung von Eduard Rettenbacher, Bürgermeister von Payerbach</h3>
<p>10:27 bis 10:30 (Dauer: 2 Minuten 56 Sekunden)<br />
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<h3>Einleitung von Wilhelm Mohorn, ÖVR Präsident</h3>
<p>10:37 bis 10:41 (Dauer: 4 Minuten)<br />
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<h3>Vortrag von Claus Turtur, Allgemeiner Teil</h3>
<p>13:23 bis 14:40 (Dauer: 1 Stunde 16 Minuten 52 Sekunden)<br />
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<h3>Vortrag von Hartwig Thim, „Ist die Relativitätstheorie von Einstein falsch?“</h3>
<p>15:09 bis 15:56 (Dauer: 46 Minuten 52 Sekunden)<br />
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<h3>Ehrung von Dagmar Kuhn</h3>
<p>15:56 bis 16:08 (Dauer: 12 Minuten 15 Sekunden)<br />
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<h3>Ehrung von Claus Turtur</h3>
<p>16:08 bis 16:17 (Dauer: 8 Minuten 54 Sekunden)<br />
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<h3>Vortrag von Claus Turtur, für Techniker und Naturwissenschaftler</h3>
<p>16:56 bis 18:23 (Dauer: 1 Stunde 26 Minuten 49 Sekunden)<br />
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<h3>Fragen und Antworten zu Claus Turturs Vorträgen</h3>
<p>18:27 bis 18:31 (Dauer: 4 Minuten 14 Sekunden)<br />
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<h2>Diskussion</h2>
<ul>
<li>Diskutiere mit anderen Benutzern über die <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2115" title="ÖVR Fachtagung 2012 im Forum Alpha Centauri" target="_blank">ÖVR Fachtagung 2012 im Forum Alpha Centauri</a></li>
</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Lesetipp: Albert Einstein – Online verstehen, Teil III</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/einstein-als-mythos-mythen-um-einstein/lesetipp-albert-einstein-online-verstehen-teil-iii</link>
		<comments>http://www.relativ-kritisch.net/blog/einstein-als-mythos-mythen-um-einstein/lesetipp-albert-einstein-online-verstehen-teil-iii#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 21:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstein als Mythos - Mythen um Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Aussenseiter der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteins Gegner]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pössel]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=6582</guid>
		<description><![CDATA[Passend zu Albert Einsteins Geburtstag, er wäre heute 133 Jahre alt geworden, hat Markus Pössel den dritten Teil seines Online-Projekts „Einstein verstehen“ auf seinem Blog „Relativ einfach“ veröffentlicht. RelativKritisch hatte bereits zum Auftakt der Serie im Dezember 2010 und über die weitere Entwicklung dieses Experiments für das Webportal „Einstein Online“ berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu Albert Einsteins Geburtstag, er wäre heute 133 Jahre alt geworden, hat <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/markus-possel">Markus Pössel</a> den dritten Teil seines Online-Projekts „Einstein verstehen“ auf seinem Blog <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/relativitatstheorien/2012-03-13/einstein-verstehen-teil-3-gleichzeitigkeit">„Relativ einfach“</a> veröffentlicht. RelativKritisch hatte bereits zum <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=3202">Auftakt der Serie</a> im Dezember 2010 und über die weitere Entwicklung dieses Experiments für das Webportal <a href="http://www.einstein-online.info/home-de?set_language=de">„Einstein Online“</a> berichtet.<span id="more-6582"></span></p>
<div id="attachment_6583" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Einstein_verstehen_III.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/03/Einstein_verstehen_III-300x182.jpg" alt="Markus Pössel, Einstein verstehen, Teil 3" title="Markus Pössel, Einstein verstehen, Teil 3" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-6583" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Pössel, Einstein verstehen, Teil 3</p></div>
<p>Im aktuellen Aufschlag seines Blog-Experiments behandelt Markus Pössel diesmal die physikalische <em>Definition der „Gleichzeitigkeit“</em>. Und wie bereits zuvor hält der quirlige Wissenschaftskommunikator zusätzlich zur Hauptseite einen <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/relativitatstheorien/2012-03-13/einstein-verstehen-teil-iii-hintergrundseite">„Besenwagen“</a> bereit, in dem der bloggende Physiker neue Textteile, Vertiefungen und Dokumentversionen, aber keine unpassenden Kommentare mehr sammeln wird.</p>
<blockquote><p>Abweichend vom Vorgehen in den ersten beiden Teilen gilt diesmal aber: Kommentare zum Haupttext, die ich dort nicht veröffentlicht habe, da sie der Schritt-für-Schritt-Erklärung vorgreifen oder in anderer Weise unkonstruktiv oder unangemessen sind, finden sich nicht mehr auf der Hintergrundseite (die lief letztes Mal über!), sondern extern auf einer Unterseite meiner Webseiten am Albert-Einstein-Institut.</p></blockquote>
<p>Damit sind, nach reichlicher Erfahrung, die „Welträtsellöser“ und Einsteingegner auch bei dem Mitmachprojekt von Markus Pössel definitiv auf der <em>ignore list</em>. Und das ist gut so!</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Markus Pössel und sein Blogexperiment <em>„Einstein verstehen“</em> auch im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2113">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>

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		<title>Das halbe Dutzend ist vollbracht &#8211; Sechs Jahre „RelativKritisch“</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/happy-birthday-relativkritisch-uberarbeitung</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 05:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alpha Centauri]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein-Gegner]]></category>
		<category><![CDATA[Ekkehard Friebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Als eine Laune der Geschichte, manchmal wird diese von Menschen gemacht, erblickte vor sechs Jahren, am 14. Februar 2006, das „Projekt RelativKritisch“ das Licht dieser Welt. Projekt? Dieser vielversprechende Begriff wäre der kleinen Gemeinschaft, die sich an jenen kalten Wintertagen zusammenfand, sicherlich nicht über die Lippen gekommen. Jene Laune der Geschichte war eher eine spontane Grille von Karl Hilpolt, der bereits durch einschlägige Erfahrungen mit crackpots vorbelastet war, und wie viele andere auch mit erstaunten Augen mitansehen konnte, wie sich zu dieser Zeit eine betagte Sekretärin und ein pensionierter Patentamtsangestellter zu einem langen Marsch durch eine Reihe vor allem naturwissenschaftlich oder akademisch orientierter Foren aufmachten, um kurz nach dem Einsteinjahr 2005 einen ebenso antiquitierten Ladenhüter feilzubieten: eine sogenannte „Kritik der Relativitätstheorie“, und das in der Gestalt eines kapitalen Shitstorm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als eine Laune der Geschichte, manchmal wird diese von Menschen gemacht, erblickte vor sechs Jahren, am 14. Februar 2006, das „Projekt RelativKritisch“ das Licht dieser Welt. <em>Projekt?</em> Dieser vielversprechende Begriff wäre der kleinen Gemeinschaft, die sich an jenen kalten Wintertagen zusammenfand, sicherlich nicht über die Lippen gekommen. Jene Laune der Geschichte war eher eine spontane Grille von Karl Hilpolt, der bereits durch einschlägige Erfahrungen mit crackpots vorbelastet war, und wie viele andere auch mit erstaunten Augen mitansehen konnte, wie sich zu dieser Zeit eine betagte Sekretärin und ein pensionierter Patentamtsangestellter zu einem langen Marsch durch eine Reihe vor allem naturwissenschaftlich oder akademisch orientierter Foren aufmachten, um kurz nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_der_Physik_2005">Einsteinjahr 2005</a> einen ebenso antiquitierten Ladenhüter feilzubieten: eine sogenannte <strong>„Kritik der Relativitätstheorie“</strong>, und das in der Gestalt eines kapitalen <em>Shitstorm</em>.<span id="more-6462"></span></p>
<div id="attachment_6478" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Friebe-Lopez.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Friebe-Lopez-300x162.jpg" alt="Ekkehard Friebe, Jocelyne Lopez" title="Ekkehard Friebe, Jocelyne Lopez" width="300" height="162" class="size-medium wp-image-6478" /></a><p class="wp-caption-text">Ekkehard Friebe und Jocelyne Lopez</p></div>
<p>Die alten Zibben und Hasen aus unserer Gründerzeit vor sechs Jahren wissen noch, um was es damals ging. Die Invasion von <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Jocelyne_Lopez">Jocelyne Lopez</a> und <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Ekkehard_Friebe">Ekkehard Friebe</a> als <em>„Mobilmachung“</em> von hinter dem Mond. Das Tandem war seinerzeit auf einen sich selbst als <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=G.O._Mueller&#038;oldid=15979">„<em>Forschungsprojekt</em> G. O. Mueller“</a> bezeichnenden Briefkastenonkel hereingefallen, klebte dessen Thesen an alle Bauzäune im Internet (heute auch <em>„Walls“</em> genannt) und engagierte sich vor allem in der Belästigung von Amts- und Funktionsträgern, Journalisten, Wissenschaftlern &#8211; und ja, eben auch von Menschen wie du und ich in Internetforen.</p>
<p>Als Antwort auf diesen eskalierenden Unsinn gründete sich das „Forum Alpha Centauri“, gedacht als Plattform für Diskussionen über pseudowissenschaftliche Verdrehungen von Physik, Astronomie und speziell der Einsteinschen Relativitätstheorien und <a href="http://www.astronews.com/forum/showthread.php?636-Kritiker-der-Relativit%E4tstheorie-machen-mobil!&#038;p=7821#post7821">konkret zur Entlastung</a> des Astronomie-Forums <a href="http://www.astronews.com/forum" title="Forum Astronews" target="_blank">astronews.com von Stefan Deiters</a> online gestellt. In der Rückschau erscheint es geradezu komisch, dass das „Forum Alpha Centauri“ als wirklich kurzfristiger Blitzableiter gedacht war, der zur akuten Erdung der überspannten pseudowissenschaftlichen und stupiden „Kritik der Relativitätstheorie“ durch Jocelyne Lopez und Ekkehard Friebe dienen sollte. Doch es kam ganz anders. Mit der steigenden Anzahl der befallenen Internetforen wuchs die engagierte Schar der <em>„Alpha Centauri“</em>, derjenigen, die sich unter dem Dach des provisorischen <em>rapidforum</em> (sowas gab&#8217;s mal!) sammelten, um zum Gegenschlag auszuholen und das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TMZtWJ_Jtio">Phänomen GOM-Friebe-Lopez</a> abschliessend zu debunken. Es war eine wilde Zeit, die wahrscheinlich keiner der Beteiligten wirklich missen möchte. Legendär sind die Schlachten um das und im <em>„WUMV“</em>, dem Forum <a href="http://anonym.to/?http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum" title="Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung" target="_blank">„Wissenschaft und moralische Verantwortung“</a>. Aber auch die geilste Party geht irgendwann zu Ende.</p>
<div id="attachment_6485" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Alpha_Centauri_alt.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Alpha_Centauri_alt-300x63.jpg" alt="„Alpha Centauri“" title="„Alpha Centauri“" width="300" height="63" class="size-medium wp-image-6485" /></a><p class="wp-caption-text">Das „Alpha Centauri“: 2006 -2010</p></div>
<p>Mit einer Kernmannschaft aus alten Tagen und um neue Kräfte verstärkt, bereitete das „Forum Alpha Centauri“ seine nächste logische Weiterentwicklung vor: thematisch vorgeprägt, empfahl sich über die Behandlung des <em>„GOM-Projekts“</em> hinaus, eine erweiterte Befassung mit den zahlreichen crackpots und Ideologen im Umfeld von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/einsteins-gegner">Einsteins Gegnern</a>. Ekkehard Friebe gehörte noch zum originären Kreis der <em>„Rattenlinie der Deutschen Physik“</em>, die Vertreter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Physik">„Arischen Physik“</a> wie Ernst Gehrcke, Wilhelm Müller, Bruno Thüring und Stjepan Mohorovičić in den Schützengräben der Nachkriegszeit organisierte und um die Österreicher Karl Nowak und Gotthard Barth gegen die moderne Physik in Stellung zu bringen versuchten. Zu diesem <em>„Netzwerk der Kritiker“</em> gesellten sich in wechselnder Organisationsform, zuletzt in der <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/gfwp"><em>„Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“</a> (GFWP)</em>, u.a. auch Walter Theimer, Georg Todoroff, Georg Galeczki, Peter Marquart, Peter Rösch, Hartwig Thim, Hans Deyssenroth, Georg Ziefle, Helmut Hille, Erich Wanek, Walter Rella, Wilfred Krause, Harald Maurer, Eduard Krausz, Gottfried Hilscher, Horst Schneider, Heribert Lumpe, Alois Fritsch, Günther Baer, Johann Marinsek, Peter Ripota &#8230;</p>
<p>Um das Jahr 2008 nahm das „Forum Alpha Centauri“ einen weiteren Fehdehandschuh auf. Ab diesem Zeitpunkt konzentrierten sich seine Unterstützer und Freunde auf die Weltuntergangsphantasien des sogenannten <em><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/lhc-widerstand">„LHC-Widerstands“</a></em>, jener neuzeitigen <em>„Maschinenstürmer“</em> um <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/otto-e-rossler">Otto E. Rössler</a> und <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/walter-l-wagner">Walter L. Wagner</a>, die in den laufenden fundamentalen physikalischen Experimenten des Large Hadron Collider am CERN in Genf einen persönlich getriebenen Katastrophismus verankern wollen. In diese Zeit nimmt das „Projekt RelativKritisch“, über die immer noch eher spontane Reaktionskapazität des „Forum Alpha Centauri“ hinaus, gestaltende Form an. Diese neue Orientierung ist vor allem ein Ergebnis der langjährigen Erfahrung, dass Diskussionen mit crackpots erfolglos bleiben müssen, da diese letzendlich die Kommunikation verweigern und lediglich an der unwidersprochenen Verbreitung ihrer eigenwilligen Welträtsellösungen und Ideologien interessiert sind. Im September 2008 wird das erste Internetportal von „RelativKritisch“ eingerichtet. Dieses Portal umfasst heute neben der Urzelle des Forums <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum" title="Forum Alpha Centauri | RelativKritisch">Alpha Centauri</a> den <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog" title="Blog | RelativKritisch">Weblog RelativKritisch</a>, einen Auftritt bei <a href="http://facebook.com/RelativKritisch" title="elativKritisch auf Facebook" target="_blank">facebook</a> und auf <a href="http://twitter.com/RelativKritisch" title="RelativKritisch auf Twitter" target="_blank">twitter</a>. Das Portal entwickelt sich durch einen weiteren Schnitt im Mai 2010 zu seiner aktuellen Form und Ausrichtung.</p>
<div id="attachment_6519" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/RK_fb_twitter.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/RK_fb_twitter-300x234.jpg" alt="Webportal „RelativKritisch“" title="Webportal „RelativKritisch“" width="300" height="234" class="size-medium wp-image-6519" /></a><p class="wp-caption-text">Webportal „RelativKritisch“ auf facebook und twitter</p></div>
<p>„RelativKritisch“ hat sich in den letzten Jahren personell, formal und inhaltlich weitgehend in das Netzwerk der deutschsprachigen Skeptikerbewegung integriert und repräsentiert mittlerweile, über den initialen Rahmen des Debunking der „Kritik an der Relativitätstheorie“ hinaus, ein weites Spektrum des offensiven Verteidigungsgürtels gegen die irrationalen Versuchungen von Scharlatanen, cranks, Ideologen und Spinnern, die sich vorzugsweise im Internet als Gegner der offenen Gesellschaft und wider die Grundsätze der guten wissenschaftlichen Praxis festsetzen wollen.</p>
<p>RelativKritisch bilanziert nach nunmehr sechs Jahren der kreativen Einmischung in den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs im Rückblick ein durchwachsenes operatives Ergebnis. Einerseits sind wir mit einer gewissen Berechtigung stolz auf eine Erfolgsgeschichte, die vor allem durch unsere engagierten Redakteure, Kommentatoren und Freunde getragen wird. Als offenes Projekt sehen wir bei mancher Verzettelung und Abweichung von unserem Kerngeschäft immer wieder Optimierungsbedarf, aber überwiegend auch Anregungen und Zuspruch, die uns verpflichten, diesem Projekt und seinem <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/leitbild">Leitbild</a> treu zu bleiben und ihm unsere ganze <em>„kick-ass“</em> Kraft zu widmen:</p>
<blockquote><p>RelativKritisch ist ein internationales Netzwerk auf der Achse der Vernunft für den deutschsprachigen Raum. RelativKritisch engagiert sich in der Auseinandersetzung mit irrationalen Weltentwürfen und Deutungssystemen. RelativKritisch ist eine Plattform unabhängiger Skeptiker, die sich der Verteidigung der Vernunft verpflichtet haben. RelativKritisch arbeitet auf den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis und hat sich zum Ziel gesetzt, das Internet als vertrauenswürdige Quelle erster Information zu bewahren. RelativKritisch ist Teil einer Reihe von Projekten, die gleiche Ziele verfolgen und in der guten Tradition der Aufklärung und des Rationalismus stehen.</p>
<p>Vernunft ist die tragende Säule unserer modernen Gesellschaftsordnungen, die in Kodifizierung des menschlichen Umgangs miteinander in die Verfassungen, Menschenrechtskataloge und die Normierungen von Institutionen eingeflossen ist. Seit den Anfängen der aufklärerischen Emanzipation sind Restaurationsbewegungen virulent, die nicht nur in die bedeutendsten Zivilisationsbrüche via autoritärer Regime geführt haben, sondern auch den Alltag vieler Menschen beeinflussen. Das Internet ist Segen und Fluch zugleich. Je mehr das World-Wide-Web gesellschaftlich repräsentativen Zugang erhält, desto mehr wird es auch zum Medium von Verführern, Bauernfängern und Extremisten, die eine Neuauflage der Popperschen Verteidigung des Rationalismus als geboten erscheinen lässt. RelativKritisch ist ein Teil dieser <em>first line of defense</em>, die unsere Gesellschaften und das Internet als Heimat gleicher und freier Menschen erhalten und zur Weiterentwicklung von Vernunft und Zivilisationen einen Beitrag leisten will.</p>
<p>RelativKritisch ist kompromisslos und seziert irrationale Entwicklungen, die im Internet Raum beanspruchen. Um die Qualität seiner Beiträge zu optimieren ist RelativKritisch jederzeit selbstkritisch und für Anregungen dankbar.</p></blockquote>
<p>Wir bitten all jene um Nachsicht, die wir enttäuscht haben mögen, danken unseren treuen Freundinnen und Freunden für konstruktive Kritik und unseren zahlreichen Leserinnen und Lesern für das Interesse an der gemeinsamen Arbeit und dem Willen, die Welt ein wenig rationaler zu machen. Und wir freuen uns auf das nächste verflixte Jahr, in dem wir weiter einfach unseren verdammten Job machen werden.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Das halbe Dutzend ist vollbracht &#8211; Sechs Jahre „RelativKritisch“ mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2110">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>

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		<title>In eigener Sache: „Fehlanzeige ist nicht erforderlich“</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[RelativKritisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Serverprobleme unseres Providers haben heute zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugriffs auf das Webportal RelativKritisch geführt. Wir bitten, die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Sollten trotz aller Sorgfalt bereits verfasste Kommentare nicht angezeigt werden, bitten wir, diese erneut zu posten. Und: „Fehlanzeige ist nicht erforderlich!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Serverprobleme unseres Providers haben heute zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugriffs auf das Webportal RelativKritisch geführt. Wir bitten, die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Sollten trotz aller Sorgfalt bereits verfasste Kommentare nicht angezeigt werden, bitten wir, diese erneut zu posten. Und: „Fehlanzeige ist nicht erforderlich!“</p>
<p>RelativKritisch Redaktion</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Otto Rössler: * 06.02.1907, † 09.07.1991</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 01:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aussenseiter der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrid Rössler]]></category>
		<category><![CDATA[NSDAP]]></category>
		<category><![CDATA[Otto E. Rössler]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rössler]]></category>
		<category><![CDATA[SS]]></category>
		<category><![CDATA[Vernichtung der europäischen Juden]]></category>

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		<description><![CDATA[Otto Rössler wäre heute 105 Jahre alt geworden. Als Antisemit, NSDAP-Mitglied, SS-Untersturmführer, Mitarbeiter des SS-Ahnenerbe, des Instituts zum Studium der Judenfrage, des SD und des RSHA wurde Otto Rössler im Zuge des am 10. April 1951 verabschiedeten Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen wieder in den Hochschuldienst an der Eberhard Karls Universität Tübingen aufgenommen und beendete seine akademische Tätigkeit unbeschadet seiner antizivilisatorischen Vergangenheit in allen Würden an der Philipps-Universität Marburg. In Würden, die seinen Opfern für immer verwehrt bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_R%C3%B6ssler_(Afrikanist)">Otto Rössler</a> wäre heute 105 Jahre alt geworden. Als Antisemit, NSDAP-Mitglied, SS-Untersturmführer, Mitarbeiter des SS-Ahnenerbe, des Instituts zum Studium der Judenfrage, des SD und des RSHA wurde Otto Rössler im Zuge des am 10. April 1951 verabschiedeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/131er">Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen</a> wieder in den Hochschuldienst an der Eberhard Karls Universität Tübingen aufgenommen und beendete seine akademische Tätigkeit unbeschadet seiner antizivilisatorischen Vergangenheit in allen Würden an der Philipps-Universität Marburg. In Würden, die seinen Opfern für immer verwehrt bleiben.<span id="more-6433"></span></p>
<p><div id="attachment_6434" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Roesslers.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/Roesslers-283x300.jpg" alt="Otto Rössler mit Sohn Otto E. und Tochter Ingrid, undatiert" title="Otto Rössler mit Sohn Otto E. und Tochter Ingrid" width="283" height="300" class="size-medium wp-image-6434" /></a><p class="wp-caption-text">Otto Rössler, Sohn Otto E. und Tochter Ingrid</p></div> RelativKritisch spricht der noch verbliebenen <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/otto-e-rossler">Familie von Otto Rössler</a> die besten Wünsche aus, sich ihres Ahnherrn angemessen zu erinnern. Und <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2722">mahnt</a> erneut, bei ihren <a href="http://lifeboat.com/blog/author/otto-e-rossler">weiteren Aktionen</a>, die sich auf den antisemitischen Vorfahren berufen, endlich einen realistischen Umgang mit der extrem belasteten Familiengeschichte aufzunehmen. Und den gebührenden Respekt vor den Opfern zu wahren, die auch Otto Rössler zu verantworten hat.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Otto Rössler mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2108">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>

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