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Annette Schavan – Warum die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung ihren Hut nehmen musste

von Redaktion am 9. Februar 2013

Am 5. Februar 2013 wurde der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan durch den Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Doktorgrad entzogen. Er bestätigte mit einer Mehrheit von zwölf zu zwei Stimmen bei einer Enthaltung in geheimer Abstimmung die vorgängige Bewertung der schriftlichen Promotionsleistung der prominenten CDU-Politikerin durch den zuständigen Promotionsausschusses als „Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat“.[1] Annette Schavan ist, vorbehaltlich einer Klage gegen den Bescheid des Fakultätsrats, nicht mehr berechtigt, den akademischen Titel Doktor bei ihrem Namen zu führen.
Aber alle populären Hypes haben eine Grenznutzenkurve. Im Falle der Plagiatsnachweise bei politischen Amtsträgern kann eine deutliche Ermüdung des öffentlichen Interesses festgestellt werden, die mit der Gewöhnung an ein vermeintlich verbreitetes Phänomen korreliert. Selbst Verstösse gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis scheinen so alltäglich zu sein wie Steuerhinterziehung, Korruption, Schnäppchenjagd, Fahrerflucht oder die allgemeine Verweigerung eigener Verantwortung für individuelles Fehlverhalten. Für alle diese Erscheinungsformen steht die zusätzliche Geisterfahrerei des vordergründigen Dementi, der allfälligen Schuldübertragung und, je nach Ausstattung des Geldsacks, die Mobilisierung eines Heers von Anwälten zur Verfügung, um die grobe Verletzung prinzipiell selbstverständlicher Standards bis zur völligen Unkenntlichkeit zu relativieren. Frau Annette Schavan hat heute von ihrem Amt zurücktreten müssen. Aus guten Gründen.

Annette Schavan (Credit: Laurence Chaperon), „Person und Gewissen“

Annette Schavan (Credit: Laurence Chaperon), „Person und Gewissen“

Der Plot des jüngsten Plagiatsfalls in der deutschen Politik ist hinlänglich bekannt. Im Jahr 1980 durchlief die amtierende deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf[2] mit ihrer Arbeit „Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung“ eine grundständige Promotion in Erziehungswissenschaften. In einer Disziplin, die erst ab Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts mit der politisch gewollten Aufwertung der Pädagogischen Hochschulen in Deutschland als eine vollwertig akademische Wissenschaft anerkannt wurde und mit der Erlangung des Promotions- und Habiltationsrechts karrierebildende akademische Grade vergeben konnte.

Die so erlangten wissenschaftlichen Weihen führten Frau Schavan bei der katholischen Einrichtung des Cusanuswerk[3] in Brot und Beruf. Eine Promotion wurde für ihre Funktion innerhalb dieser religiösen Kaderschmiede unter der Aufsicht der katholischen Deutschen Bischofskonferenz[4] vorausgesetzt. Ihre Erstanstellungen und ihre weiteren Funktionen in kirchlichen Einrichtungen wurden in Verbindung mit ihrem parallelen Engagement in der Jungen Union[5], der konservativen Nachwuchsorganistion der Christlich Demokratischen Partei Deutschlands (CDU)[6], zum persönlichen Masterplan in der politischen Karriere der gebürtigen Rheinländerin. Über die Zwischenetappe als Landesministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg[7] gelangte sie schließlich Ende 2005 in das Amt der Bundesministerin für Bildung und Forschung[8] in Berlin. Mit ihrem Rücktritt vom 9. Februar 2013 ist Schavans Karriere in der ersten Reihe der deutschen Politik vorerst beendet.

Die Amtsführung der Ministerin gilt im allgemeinen als rational, effizient und unaufgeregt. Der persönlichen Vertrauten der deutschen Bundeskanzlerin werden eher Eigenschaften einer loyalen Wasserträgerin als eigene Ambitionen nachgesagt. Ein individuelles Profil, das ihr summa summarum unter dem Druck der sogenannten „Plagiatjäger“ geholfen hat, maximale Unterstützung in ihrer ureigenen causa einzusammeln. Wichtige nationale wissenschaftliche Forschungsinstitutionen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Leibniz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die deutsche Hochschulrektorenkonferenz und der Wissenschaftsrat fanden sich in einer Allianz pro Schavan zusammen und kritisierten das Verfahren gegen ihre oberste Chefin im Ministeramt. Selbst die politische Opposition zeigte zunächst eine Beisshemmung, die sich auch in der Bloggerszene spiegelte.[9] Nach den kleingeistigen Skandalen der zurückliegenden Plagiatsfälle fand sich eine Gönnertruppe zusammen, die sich Dr. Annette Schavan unbeschädigt in der obersten Regierungsschaltstelle für Bildung und Forschung vorstellen konnte.

Dabei hatte sicherlich geholfen, dass sich der pseudonyme Plagiatjäger „Robert Schmidt“ herausgefordert fühlte, mit seinem ausgegründeten Blog „schavanplag“[10] die inzwischen legendäre und preisgekrönte Plattform „VroniPlag Wiki“[11] zu verlassen, um die vorgängig eingeleiteten, aber abgebrochenen Plagiatsuntersuchungen von Schavans Doktorarbeit aus einer Minderheitsposition fortsetzen zu können. Hilfreich für diesen Schulterschluss mit der deutschen Ministerin waren ohne Zweifel auch die unglücklichen Indiskretionen um die Vorermittlungen des Promotionsausschusses unter Stefan Rohrbacher, dessen Bericht bereits zu dem finalen Schluss kam, dass der Dissertationsschrift der zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Ministerin eindeutig eine „plagiierende Vorgehensweise“ sowie eine „leitende Täuschungsabsicht“ unterliegt.[12]

Die Klage der deutschen Bundesministerin gegen die Aberkennung ihres Doktorgrads beim Verwaltungsgericht Düsseldorf richtet sich in erster Linie gegen allfällige, aber nur schwer anfechtbare Verfahrensfehler der Prüfungskommission. Das ist die banale Seite des Widerspruchs. Der weitere Teilaspekt ihrer juristisch aufgefahrenen Wagenburg, der sich gegen die materielle Rechtswidrigkeit des Titelentzugs richtet, wurde vorgängig in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen, ob Schavan vor gut dreissig Jahren unter anderen wissenschaftlichen Regeln handelte als jenen, die im aktuellen Aberkennungsverfahren zugrunde gelegt wurden. Die Anwälte von Frau Schavan deuten hier eine weitere Front an, die weiteren Sündern gegen die Gute wissenschaftliche Praxis ein mächtiges Instrument an die Hand geben würde, um wissenschaftlichen Betrug relativieren und doch verjähren lassen zu können.[13] Die wissenschaftliche Gemeinde wäre gut beraten, ihren devoten Dämmerschlaf in der „causa Schavan“ zu beenden. Die ehemalige deutsche Bildungs- und Forschungsministerin ist offenbar dazu bereit, für ihr eigenes politisches Comeback Angelegenheiten, die originär der akademischen Selbstkontrolle obliegen, in juristische Alternativarenen zu verlagern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesministerin Annette Schavan auf der CeBIT 2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesministerin Annette Schavan auf der CeBIT 2011

Dabei hatte die Bundesministerin im Plagiatsfall ihres Kabinettskollegen Karl-Theodor zu Guttenberg die Messlatte so hoch gelegt, dass sie diese nach den Ergebnissen des Prüfungsverfahrens der Universität Düsseldorf nur selbst reissen konnte. Legendär ist nicht nur die einvernehmliche und befriedigende Kenntnisnahme der Rücktritts-Message des ehemaligen Bundesministers der Verteidigung, die Kanzlerin Angela Merkel mit Annette Schavan auf der CeBIT 2011 ausgetauscht haben soll. Weitreichend waren auch ihre Bekenntnisse in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 1. März 2011:[14]

Jedenfalls weiß ich, dass, wer viele Jahre an seiner Doktorarbeit sitzt, sich darin auch verirren kann. […] Ich habe ganz klar von wissenschaftlicher Integrität als einem hohen Gut gesprochen und davon, dass die Aberkennung des Titels richtig ist. […] Der Doktortitel ist nicht entwertet, er ist [im Falle von Karl-Theodor zu Guttenberg, Anm. d. Redaktion] aberkannt. Das ist die Antwort der Wissenschaft auf die Analyse der Arbeit. […] Das Wissenschaftssystem in Deutschland ist auch deshalb so anerkannt, weil wir seitens der Politik die Souveränität und Selbstkontrolle der Wissenschaft achten.

Annette Schavan hat in der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg vehement vor einer ausuferndern Bagatellisierung wissenschaftlichen Fehlverhaltens gewarnt und die Selbstkontrolle der Wissenschaft durch die akademischen Gremien herausgehoben. In eigener Sache bleibt davon nicht mehr viel übrig. Frau Schavan ist sich sicher, dass die souveräne Selbstkontrolle der Wissenschaft in ihrem Fall geirrt habe. Es ist ihr gutes Recht, dagegen juritisch vorzugehen, konterkariert jedoch ihre eigenen Ansprüche, die sie vor zwei Jahren selbstbewusst im Umgang mit wissenschaftlichen Betrügern aufgestellt hatte.
Die Reaktionen auf Schavans Rücktrittserklärung waren gemischt. Erspart man sich die parteipolitischen, selbstverständlichen Peinlichkeiten, kann man der Stellungnahme von Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, durchaus folgen:[15]

„ist Frau Schavan seit dieser Entscheidung für das wahrzunehmende Amt einer Bundesbildungsministerin beschädigt“, erklärte Kempen. Für ihre politischen Leistungen verdiene sie Anerkennung, für den Rücktritt Respekt.

Annette Schavan hat in ihrer Rücktrittserklärung[16] betont, dass es unvereinbar mit ihrer Funktion als Bundeministerin für Bildung und Forschung sei, in eigener Sache gegen eine Universität zu klagen. Damit hat sie zweifellos Recht. Diese triviale Erkenntnis mag aus der Sicht der unmittelbar Betroffenen den subjektiv persönlichen Ereignishorizont markieren. Wesentlicher ist, dass es objektiv schlicht keinen Rabatt oder Ablasshandel auf wissenschaftliches Fehlverhalten geben kann. Nie bei aktiven Wissenschaftlern. Und nicht bei niemals wissenschaftlich arbeitenden Akademikern, die über die Titelhuberei einen Ersatz für die verflossene Ständegesellschaft im privilegierten networking gefunden haben.

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19 Kommentare | Kommentar schreiben
 
  1. #1 | haereticus | 10. Februar 2013, 11:05

    Was mich an der gestrigen Presseerklärung von Frau Schavan bzgl. ihres Rücktritts vom Ministeramt besonders unangenehm berührte, war ihre offensichtliche, sture Uneinsichtigkeit, die ich geradezu als eine Dreistigkeit gegenüber dem eindeutigen Ergebnis (12:15) der Abstimmung zum Entzug ihres Doktorgrades empfinde.

    Politiker/innen ihrer speziellen Provenienz sind es wohl gewohnt, mittels eines autoritär-dreisten Auftrittes eigenes Fehlverhalten zu verharmlosen und dafür diejenigen direkt oder indirekt abzuwerten, bzw. abzukanzeln, die es gewagt haben, die sorgsam gefakte Prunk-Ikone als Grundstein ihrer Karriere, d.h. akademischen Grad, auf den individuell zuschreibbaren Wert zu prüfen, bzw. zurückzustufen.

    Das Verhalten dieser Dame im Falle Guttenberg ist noch gut in Erinnerung. Was mag damals ihr wahres Motiv gewesen sein, sich für ihn schämend, selber in vorauseilender Empörung als Vertreterin der ‚guten wissenschaftlichen Praxis‘ in der Öffentlichkeit punkten zu wollen?

    Dass diese Frau auch an anderen Stellen Rätselhaftes, bzw. Bedenkliches zu bieten hat, wird zur starken Vermutung, wenn einem z.B. unter
    http://www.iknews.de/2013/02/06/annette-schavan-gibt-es-ein-weiteres-dunkles-kapitel/
    ihre ‚EMMA‘-Beziehungen und was darum und dran sein könnte, zur Kenntnis kommen.

    Meinen persönlichen Respekt hat die Dame jedenfalls verloren.

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  2. #2 | Sven Reuss | 11. Februar 2013, 20:02

    Die wissenschaftlichen Standards waren viel geringer und auf niedrigen Niveau. Derzeit ist man schon eher den Vorwürfen der Täuschungsabsicht unterlegen, wenn man die wissenschaftlichen Ergebnisse der 70er und 80er Jahre diskutiert. Oftmals wurde zu dieser Zeit vieles ungeprüft geglaubt und übernommen. Zur Nachvollziehbarkeit werde ich das knapp und detailliert an meinem beruflichen Werdegang erläutern, wie einfach es war zu diesen Zeiten in der Wissenschaft zu einer möglichen Kapazität und Koryphäe aufsteigen.

    Nach meinem mit ausreichend bewertetem Abitur in den 80er Jahren, versuchte ich mich kurzzeitig an einem FH-Studium, an der FH Friedberg in Elektrotechnik. Mangels mathematischem und elektrotechnischem Verständnis, brach ich das Studium nach wenigen Semestern ab. Um dennoch in der Wissenschaft zu Rang und Namen zu kommen, versuchte ich mich in der kommerziellen Nutzung von kosmischer Paraenergie, im Umfeld von Dr. med. Hans Nieper und Siegfried Crull, und in der Herstellung von massentauglichen Perpetuum mobiles. Siehe entsprechenden Spiegelartikel:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13521926.html

    Der kommerzielle Erfolg der Perpetuum mobiles blieb leider aus, Kritiker und Physiker bezweifelten die Nutzbarkeit von kosmischer Energie und die Funktionsweise der Perpetuum mobiles.

    Danach beschäftigte ich mich weiterhin mit der Grenz- und Parawissenschaft und versuchte die Entstehung von Kornkreisen, durch Mentalkräfte, kosmischer Paraenergie und unbekannter Intelligenz zu erklären. Siehe folgenden Artikel auf grenz|wissenschaft-aktuell:

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2010/06/kornkreise-zusammenspiel-von-bewusst.html

    Auch auf diesem Gebiet blieb mir der kommerzielle Erfolg leider versagt, so daß ich seit dem Abitur dauerhaft auf staatliche Transferleistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen bin.
    Mit fast Anfang 50 erlangte ich dann meinen ersten beruflichen Abschluß, als staatlich geprüfter Techniker für nachhaltige Energiesysteme.

    Die Aufnahmevoraussetzung für eine Technikerschule ist im Regelfall eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 1 Jahr Berufspraxis. Da ich weder über eine abgeschlossene Berufsausbildung noch über jegliche Berufspraxis verfügte, wurde ich über eine Sonderregelung an der Technikerschule angenommen. Der Zugang wird auch gewährt wenn man eine fünfjährige fachbezogene Berufstätigkeit nachweisen kann. Da ich noch nie in einem Arbeitnehmerverhältnis stand, wurde mir die Zeit meiner durchgeführten Experimente in der Grenz- und Parawissenschaft angerechnet und somit die Zugangsberechtigung erteilt.

    Da ich bei Bewerbungen als beruflichen Nachweis nur mein Abitur- und das Technikerzeugnis vorlegen kann und über keine Arbeitgeberzeugnisse verfüge, fühle ich mich bei jedem Bewerbungsgespräch mit dem Vorwurf der Täuschung durch die Fragen und Bemerkungen der Arbeitgeber ausgesetzt und konfrontiert. Zwischen dem Abitur- und Technikerabschluß liegen fast 30 Jahre. Für die Arbeitgeber ist es oftmals nicht plausibel und nachvollziehbar wie man ohne eine Berufsausbildung und ohne nachweisliche Berufspraxis eine Zulassung für eine Technikerschule erlangen kann. Meine wissenschaftlichen Leistungen in der Grenz- und Parawissenschaft werden in den Bewerbungsgesprächen oft nicht toleriert und anerkannt und ein Perpetuum mobile durch eine physikalische Betrachtungsweise in Frage gestellt und die Nutzbarkeit von kosmischer Paraenergie bezweifelt. Durch die mangelnde Einsicht der Arbeitgeberseite kam es noch nicht zu einem Arbeitsverhältnis, so daß ich immer noch auf staatliche Transferleistungen zur Sicherung meines Lebensunterhalts angewiesen bin.

    Da ich mich durch mein Betätigungsfeld in der Grenz- und Parawissenschaft durchaus zu den Vollblutwissenschaftler zähle und mich durch die Ernennung zum staatlich geprüfter Techniker für nachhaltige Energiesysteme darin bestärkt und von staatlicher Seite dazu berufen fühle, wirft das die Frage auf, ob es überhaupt richtig ist, daß sich Wissenschaftler überhaupt ständigen Täuschungsabsichten, ausgesetzt sehen, und sich erklären müssen, Wie aus meinem Fall ersichtlich wird, kann man auch nur mit Abitur und ohne einen weiteren Bildungsabschluß in der Grenz- und Parawissenschaft zu einer Kapazität und Koryphäe aufsteigen.
    In den 70er, 80er und noch Anfangs der 90er Jahren war der wissenschaftliche Standard um Längen geringer als heute. Die Zeiten haben sich geändert.

    Mit freundlichem Gruß

    Sven Reuss

    Staatlich geprüfter Techniker für nachhaltige Energiesysteme / Energieberatung
    Römerstrasse 1
    35510 Butzbach
    Telefon: 06033 7964387
    E-Mail: hallo@sven-reuss.de
    Laboratorium: http://www.sven-reuss.de
    Projekte: http://www.startnext.de/people/seven
    http://www.pling.de/projekte/comment/259/

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  3. #3 | ralfkannenberg | 12. Februar 2013, 10:04

    Hallo Sven,

    bei allem Respekt vor Deinem Lebenslauf: erstens sollte Dir rein empirisch klar sein, dass Dein Werdegang – zu Deinem eigenen Vorteil – nicht freiwillig an die grosse Glocke gehängt werden sollte, denn Dein von Dir selber genannter Mangel an mathematischem Verständnis qualifiziert Dich leider nicht, eine konsistente Physik zu formulieren, die nicht von der Gültigkeit des Energieerhaltungssatzes ausgeht, welche wiederum für ein „Perpetuum Mobile“ benötigt wird, und ist zweitens auch wenig hilfreich bei der Beurteilung der Fragestellung, ob Frau Dr.Schavan der Titel zurecht aberkannt wurde oder nicht.

    Freundliche Grüsse, Ralf

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  4. #4 | Solkar | 12. Februar 2013, 10:50

    @Sven Reuss,

    könnte man mit Ihrem Perpetuum Mobile denn auch einen welterklärenden Ventilator energetisch versorgen?

    Falls ja, möchte ich anregen, dass Sie im MAHAG-Forum
    http://www.mahag.com/neufor/
    vorstellig werden.

    Dort wird noch echte Physik betrieben, alles total wissenschaftlich und v.a. quantenmechanisch natürlich!
    Mit allem Drum und Dran, sogar mit ganz viel Wellenfunktionen und so…

    Herzliche Grüsse,

    Solkar

    @Ralf:
    Hast Du etwa schon wieder vergessen, was uns Otto einst gelehrt hat?

    Diese ganze Maddemadik ist doch eh nur Kärrnerarbeit – nix für Füsigger von echtem Schrot und Kom….

    😉

    Grüsse,

    Solkar

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  5. #5 | ralfkannenberg | 12. Februar 2013, 11:39

    Hast Du etwa schon wieder vergessen, was uns Otto einst gelehrt hat?

    Hallo Solkar,

    da gefallen mir die Sprüche vom anderen Otto, dem Rehagel, aber besser. Meine Top 3:

    „Mal verliert man und mal gewinnen die anderen“

    „Wir spielen am besten, wenn der Gegner nicht da ist“

    „Ich kann überall arbeiten. Die Plätze sind überall gleich lang und gleich breit.“

    Freundliche Grüsse, Ralf

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  6. #6 | Solkar | 12. Februar 2013, 12:08

    @Ralf
    Nicht ablenken!
    Du hast bestimmt nur wieder nicht mitgeschrieben, als Otto. E. doziert hat…
    Stimmts oder hab ich recht? 😉

    Grüsse, Solkar

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  7. #7 | ralfkannenberg | 12. Februar 2013, 13:36

    Hallo Solkar,

    Du hast bestimmt nur wieder nicht mitgeschrieben, als Otto. E. doziert hat…

    viel zu riskant: ich will doch nicht als Plagiator enden !

    Stimmts oder hab ich recht?

    beides 🙂

    Freundliche Grüsse, Ralf

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  8. #8 | Solkar | 12. Februar 2013, 13:59

    Ralf, so geht das aber nicht…
    Is klar, dass das Nachsitzen gibt, oder?

    => 1h QM bei Prof. Maurer.

    Und wehe Dir, wenn Du wieder nicht mitschreibst!
    Dann gibt’s ne Doppelstunde Algebra bei Frau Dr. Lopez! 😉

    Beste Grüsse, Solkar

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  9. #9 | ralfkannenberg | 12. Februar 2013, 14:05

    Is klar, dass das Nachsitzen gibt, oder?

    => 1h QM bei Prof. Maurer.

    Und wehe Dir, wenn Du wieder nicht mitschreibst!

    Hallo Solkar,

    so einfach geht das nicht, da bei einem solchen Unterricht mein Schreibmaterial in den passiven Widerstand geht: die Bleistifte werden spröde, so dass die Spitzen abbrechen, die Tastatur am Laptop blockiert und die Tinte im herkömmlichen Füllfederhalter trocknet aus ……

    Freundliche Grüsse, Ralf

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  10. #10 | Solkar | 12. Februar 2013, 14:13

    Du meinst, die Mitschrift sähe dann wie der Formelapparat in dem hier
    http://www.relativ-kritisch.net/blog/lhc-widerstand/otto-e-rossler-der-%E2%80%9Ezerstreute-professor%E2%80%9C-bei-stefan-raab
    eingebundenen Leervideo aus?

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  11. #11 | ralfkannenberg | 12. Februar 2013, 16:13

    immer noch viel besser als der Formelapparat, den wir von anderen gemeinsamen Bekannten her kennen 😉

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  12. #12 | pauli | 16. Februar 2013, 00:28

    alter … selten so einen peinlichen Scheiß wie den von Sven gelesen, den er hier auch noch so bräsig ausbreitet. Man sollte ihn nach Sibirien schicken damit er mal a) arbeiten lernt und b) einen Bruchteil der Unsummen zurückzuzahlt, die der Staat in ihn fehlinvestiert hat.

    Gegen Sven ist Frau Schavan Dr. Dr. Prof. Dr. …

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  13. #13 | galileo2609 | 16. Februar 2013, 18:32

    Hallo pauli,

    es ist schon bemerkenswert, mit welchem Selbstverständnis sich Dumpfbacken wie Sven Reuss selbst outen. Zivilversager wie er brüsten sich nicht nur mit ihrer absehbaren negativen Sozialkarriere zu Lasten der Solidargemeinschaft, sondern buhlen auch noch um Anerkennung in der virtuellen Welt des Internet. Einen wie Reuss würde ich gerne mal zwei Wochen unter meine Fittiche im real life nehmen. Danach wäre er geheilt.

    Grüsse galileo2609

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  14. #14 | Solkar | 17. Februar 2013, 09:45

    Quantus tremor est futurus,
    Quando iudex est venturus,
    Cuncta stricte educante!

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  15. #15 | haereticus | 17. Februar 2013, 11:07

    Neuerdings will man ja aus humanitären Gründen das Nachsitzen abschaffen.

    Irgendwann hocken dann in den Abschlussklassen 80% Nachsitzer/innen grinsend und nasebohrend herum und werfen drohende Blicke auf die restlichen 20%, die auf dem Pausehof dann weichgeprügelt werden, bis sie ihren Peinigern huldigend ihr Taschengeld opfern.

    Sollten diese gepeinigten Leistungsträger es wagen, eine erfolgreiche Berufskarriere einzuschlagen, dürfen sie dann gleich weiter blechen um die, ach so bedauernswerten Faulenzer durch Steuerabgaben mit zu unterstützen und/oder, je nach Politik/Firmenpolitik den unqualifizierten Wasserkopf der mit ergaunerten Doktortiteln versehenen Hierarchie angemessen zu versorgen.

    Jaja, Bildungspolitik ist von größter Wichtigkeit für unsere Wirtschaft und kann nur von der Top-Elite vorbildlich gestaltet werden, die selbstverständlich nur selber beurteilen kann, ob der ‚Doktor‘ zu Recht oder Unrecht erteilt wurde.

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  16. #16 | pauli | 17. Februar 2013, 15:30

    Hallo Galileo2609

    ich wünschte du könntest ihn sogar 4 Wochen in die Mangel nehmen aber ich fürchte mit dem kann man nix Vernünftiges mehr anfangen, er weiß überhaupt nicht was es bedeutet produktiv zu arbeiten.

    Wenn man bedenkt welche Mittel, Zeit und Know how denen zur Verfügung gestellt wird und alles was denen einfällt ist „Kosmische Paraenergie“ … warum suchen diese Versager sie nicht in ihren Ärschen?

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  17. #17 | Hartwig Thim | 23. Februar 2013, 10:55

    Frau Schavan hätte nie zurücktreten dürfen, Einstein hatte kein einziges Literaturzitat in seinem 1905Artikel, ihm hätte man den Doktortitel entziehen
    müssen.

    Daher fordern Sie, Frau Schavan, Ihren Doktortitel wieder zurück. Die Uni Düsseldorf ist nicht kompetent in dieser Sache.
    Das selbe gilt für Minister Gutenberg.
    Univ.-Professor Dr. Hartwig Thim, Johannes Kepler Universität Linz, Ober-Österreich

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  18. #18 | Karl | 23. Februar 2013, 11:53

    Wenn Univ.-Prof. Dr. Hartwig Thim seinen Doktortitel wegen Inkompetenz zurückgeben müsste, wäre das für die akademischen Hygiene der österreichischen ingenieurwissenschaftlichen Gemeinde sehr positiv.

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  19. #19 | pauli | 24. Februar 2013, 15:17

    hahahahhahahaaaaaaa … Gott sei Dank ist der Thim in Österreich hahahaha kann man Sven nicht auch dorthin abschieben?

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