Einstein als Mythos – Mythen um Einstein
Um Albert Einstein wurden zu seinen Lebzeiten und postum Mythen entworfen, die seine intellektuelle Ausnahmestellung hervorheben, aber auch diskreditieren sollten. Während sich seine Anhänger in hochachtungsvolle Superlative verstiegen, überboten sich Einsteins Gegner seit seinem Eintritt in die Wissenschaftsgeschichte mit Legenden und Lügen über negative Eigenschaften, verwerfliche Handlungen und vermeintliche Anschauungen des Physikers, um seine persönliche Integrität zu zerstören.
Zum letzten Milleniumswechsel wurden, u. a. vom britischen Institut of Physics (IOP) mehrere Erhebungen zu den bedeutendsten Wissenschaftlern aller Zeiten veröffentlicht. Befragt wurden aktive Wissenschaftler. Wie selbstverständlich wurde Albert Einstein neben Isaac Newton in wechselnder Folge auf die ersten beiden Plätze gewählt, gefolgt von anderen bedeutenden Physikern aus dem who is who der Wissenschaftsgeschichte. Diese unprätentiöse Selbsteinordnung hochkarätiger Wissenschaftler zugunsten der Riesen, auf deren Schultern stehend, sie neue Horizonte erschliessen, bezeugt einen Respekt, den Newton wie Einstein zeit ihres Lebens nicht immer erleben durften. Newton hat seit fast 300 Jahren seine Ruhe. Nach Einsteins Tod vor 55 Jahren dauern die Angriffe auf seine Person immer noch an.
Eine rationale Aufklärung dieser Mythen ist eine Würdigung der originären Leistungen Einsteins für die Wissenschaft und seines ganz eigenen, persönlichen Beitrags zum gesellschaftlichen Fortschritt. Und eine schonungslose Entlarvung seiner Gegner.
RelativKritisch wird in einer losen Serie von Beiträgen die wichtigsten Mythen um Albert Einstein entzaubern.
- Diskutieren Sie mit anderen Lesern im Forum Alpha Centauri!













Trackbacks & Pingbacks