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G. O. Mueller endlich gefunden

von Redaktion am 1. April 2015

Die Sensation ist perfekt. Der lange gesuchte geheimnisvolle G. O. Mueller (GOM) ist gefunden. Er lebt als Rentner mit seiner Frau in San José, Kalifornien. Seit dem unangekündigten Besuch von Arnold Schwarzenegger im November letzten Jahres in Graz, verdichteten sich die Hinweise auf die Identität und den Aufenthaltsort von GOM. Nachdem sich „Arnie“ mit seinen Kraftsportkollegen aus früheren Tagen in seiner Heimat getroffen hatte, bestätigte ein anonymer Informant aus dem Umfeld des Terminators und Ex-Gouverneurs von Kalifornien die Identität von GOM.

GOM, mit bürgerlichem Namen Gerd Otto Müller, wurde Anfang der Dreissigerjahre in Berlin geboren. Er studierte Mathematik und Physik an der Berliner Humboldt Universität und erwarb dort 1961, bereits in der DDR, seinen Doktor in Physik. Als einer der Ersten beschäftigte er sich mit Verbundhalbleitern und erhielt 1978 eine Professur am Zentralinstitut für Elektronenphysik der Akademie der Wissenschaften der DDR. Nach der Wiedervereinigung wechselte GOM 1994 in die Privatwirtschaft und emigrierte in die USA. Seit 2009 ist GOM im Ruhestand und übernimmt gelegentlich Beratungsaufträge.

Das antisemitische Umfeld seiner Kinder– und Jugendzeit fand seine Fortsetzung in der ideologisch motivierten Feindschaft der DDR mit Israel. Wie bei vielen Natur– und Ingenieurswissenschaftlern der ehemaligen DDR, fand der Antisemitismus der Deutschen Demokratischen Republik seinen Niederschlag in der persönlichen Haltung und Einstellung dieser Wissenschaftler in der Fortsetzung der „Deutschen Physik“. So auch bei GOM. Nach seiner Emigration in die USA nahm der Gedanke der modernen „jüdischen Physik“ den endgültigen Todesstoss zu versetzen, konkrete Formen an. Durch die unwiderrufliche Demontage der „Ikone“ der modern Physik in Person von Albert Einstein.

Also sammelte GOM über zehn Jahre Dokumente, Fakten und Aussagen zur und über die Widerlegung der Theorien von Albert Einstein. Das telefonbuchstarke Ergebnis, „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“, versandte er 2002 an diverse Personen und Institutionen in Deutschland. Doch der erwartete Erfolg blieb aus. Das änderte sich 2004, als GOM in einem Regierungsdirektor a. D. des deutschen Patentamtes einen zuverlässigen Partner fand, der sich noch dazu der Loyalität einer Kollektiv-Querulantin versichert hatte, welche die optimale Vermarktung garantierte.

Soweit die Fakten. Auch wenn das Pamphlet „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“ von GOM seit Jahren keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor lockt, so ist seine Entdeckung eine interessante Fussnote in der Aufklärung der Hintergründe zur Einsteinwiderlegerei der letzten 110 Jahre. Damit wird der 01.04.2015 für alle Zeiten in die Geschichte eingehen.

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6 Kommentare | Kommentar schreiben
 
  1. #1 | pauli | 1. April 2015, 19:03

    Also ich hatte auf Gerda Othilie Makutschek getippt, aber ok …

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  2. #2 | Karl | 1. April 2015, 19:22

    🙂

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  3. #3 | ralfkannenberg | 1. April 2015, 20:36

    In der Forschung scheint kein Stein auf dem anderen zu bleiben, und alle Versuche der Zensur konnten nach Jahrzehnten der intellektuellen Unterdrückung endlich mit Hilfe der Recherchemöglichkeiten des Internet aufgedeckt werden. So wurde beispielsweise erst heute bekannt, was die wahren Ursachen der Pulsationen der Neutronensterne sind. Ich erlaube mir, aus dem Artikel zu zitieren:

    (…) Publikationen finden, aus denen eindeutig hervorgeht, dass es sich bei den Pulsaren in Wirklichkeit um Himmelskörper handelt, von denen intelligente Lebewesen Signale aussenden. Ja man hat sogar entdeckt, dass es sich um humanoide Lebensformen handelt, die kleinwüchsig, männlichen Geschlechtes sowie grüner Hautfarbe waren, und hat entsprechend die ersten so entdeckten Himmelskörper mit LGM-1 (CP1919), LGM-2, LGM-3 sowie LGM-4 abgekürzt.

    Lesen Sie weiter unter: Was passiert mit einem Neutronenstern am Ende seiner Lebensdauer?

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  4. #4 | Herr Senf | 1. April 2015, 22:29

    Die Deutungshoheit für GOM liegt jetzt in München und Wupperdoll, aha?
    Wenn ich die GOM-ler richtig lese, liegt die Deutung der Staatstheorie SRT bei der MPG.
    Aber warum wollen die immer von Braunschweig wissen, wer Opern-Höchstdeuter ist?

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  5. #5 | Hartwig Thim | 15. September 2016, 04:22

    #4 | Herr Senf | 1. April 2015, 22:29:
    MPG ist eine Witzgesellschaft, die an die SRTglaubt. Produziert
    Aprilscherze.

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  6. #6 | Solkar | 4. Oktober 2016, 14:29

    Hartwig Thim schrieb am 15. September 2016, 04:22:
    MPG […], die an die SRT glaubt

    Eben mit „Glauben“ hat die MPG nichts zu tun.

    Der Sphäre des „Glaubens“ ist vielmehr zuzurechnen, wenn einige Physiker und Ingenieure, die die SRT genauso wenig verstehen wie das Laienpublikum, das sie bedienen wollen, die SRT mit Glaubenseifer für falsch erklären, und auf Grundlage dieses ihres Glaubens mathematisch falsch Rechnungen zu Widerlegungen der SRT hochstilisieren.

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