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Ripotas Eselei über Plagiate und Einstein

von Redaktion am 30. Mai 2011

Peter Ripota nimmt die aktuellen Affären von Karl-Theodor zu Guttenberg, Veronica Saß und Silvana Koch-Mehrin zum Anlass, um wieder einmal seine Plagiatsvorwürfe an Albert Einstein aus dem Hut zu ziehen. Um den Preis, dass er damit die Fehlleistungen der kürzlich entlarvten Plagiatoren verharmlost. Schließlich hat sogar der große Einstein abgeschrieben, dann kann es ja bei zu Guttenberg nicht so tragisch sein, wenn er es auch macht.

Peter Ripota

Peter Ripota

Wissenschaftshistorisch sind diese Plagiatsvorwürfe längst aufgearbeitet und mittlerweile selbst für die Boulevardpresse als Aufmacher zu langweilig. Nur mehr frustrierte Neider und ideologische Fanatiker versuchen damit Albert Einstein schlecht zu machen. Ripota scheint der Bosheit zu erliegen, die viele Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie in Versuchung führt. Den Menschen Einstein abzuwerten im Missverständnis, dass dies seine Theorien wissenschaftlich entwertet. Doch das ist natürlich nicht so. Doch einmal dieser Versuchung erlegen nimmt es Ripota mit den Fakten nicht sehr genau.

Weder im 1902 erschienen Buch „Wissenschaft und Hypothese“ von Henri Poincaré, noch in der 1904 erschienen deutschen Übersetzung von Ferdinand von Lindemann steht auch nur ein Strich von der Relativitätstheorie, wie sie Albert Einstein 1905 veröffentlicht hat. Offenbar hat Ripota das Buch von Poincaré nicht gelesen, weder im Original noch in der Übersetzung. Der mathematische Formelapparat der Speziellen Relativitätstheorie von Einstein ist in der Tat identisch mit dem Formelapparat von Lorentz zu seiner Äthertheorie. Die Leistung Einsteins ist aber nicht der Formelapparat, sondern die Erkenntnis, dass ein Äther, der sich mit Messungen nicht finden lässt, als Erklärung untauglich ist und einfach weggelassen werden kann. Hier wird deutlich, dass Formeln alleine, noch keine ordentliche Theorie ausmachen müssen. Ebenso wichtig ist der erkenntnistheoretische Rahmen der Theorie. Dies zeigt sich auch beim nächsten Beispiel.

Einen offiziellen Prioritätenstreit um die Allgemeine Relativitätstheorie gab es zwischen Albert Einstein und David Hilbert nie. Bereits in seiner ersten Mitteilung zu seiner Arbeit erwähnt Hilbert Einstein als Schöpfer der Allgemeinen Relativitätstheorie. Die beiden Männer haben sich bei ihrer Arbeit zu Erstellung der Gravitationsgleichungen eher gegenseitig inspiriert als voneinander abgeschrieben. Und schnell wurde klar, dass auch die Zielsetzung völlig unterschiedlich war. Ging es Hilbert um eine streng mathematisch korrekte Herleitung einer vereinheitlichten Feldtheorie, war Einsteins Ziel eine Allgemeine Relativitätstheorie zur Beschreibung der Gravitation. Erst ab 1921 wandte sich auch Einstein dem Thema der vereinheitlichten Feldtheorie zu. Bereits 1916 kommentierten Felix Klein und Arnold Sommerfeld die beiden Theorien von Hilbert und Einstein in diesem Sinne. Allerdings könnten die Gravitationsgleichungen auch „Hilbert-Einstein-Gleichungen“ genannt werden. Die beiden Spitzenwissenschaftler der damaligen Zeit haben durch ihre enge Zusammenarbeit in erheblichem Masse voneinander profitiert und sich in ihren Problemlösungen gegenseitig gefordert und geleitet. Wie schon bei der Speziellen Relativitätstheorie macht aber eine Formel allein noch keine Theorie. Wieder lässt erst Einsteins erkenntnistheoretischer Rahmen die Allgemeine Relativitätstheorie entstehen.

Anders liegt der Fall bei Ripotas Vorwurf, dass Einstein beim französischen Mathematiker Élie Cartan abgeschrieben hatte, ohne ihn als Referenz anzugeben. Tatsächlich wurde Einstein von Cartan in einem Brief vom 8. Mai 1929 darauf aufmerksam gemacht, dass er der Urheber der Theorie des Fernparallelismus sei. In seiner Antwort vom 10. Mai 1929 schreibt Einstein:

Ich sehe in der That ein, dass die von mir benutzten Mannigfaltigkeiten in den von Ihnen studierten als Spezialfall enthalten sind.
[…]
Deshalb mache ich Ihnen folgenden Vorschlag: Schreiben Sie über diese mathematische Vorgeschichte eine kurze Charakteristik, die wir meiner neuen zusammenfassenden Arbeit anheften, natürlich unter Ihrem Namen, aber mit meiner Arbeit zu einem Ganzen vereinigt. Sie würden mir einen grossen Gefallen erweisen, und wir würden damit ein gutes Beispiel geben, wie derartige Prioritätsfragen in einer würdigen und sympathischen Weise behandelt werden können.
[…]
Indem ich Sie bitte, mein versehentliches Plagiat zu entschuldigen und mir zu helfen, die Angelegenheit in schöner Weise in Ordnung zu bringen unter Berücksichtigung aller Verdienst bin ich mit freundlichen Grüssen

Ihr
A. Einstein

Ripotas Eselei und das falsche Zitat

Ripotas Eselei und das falsche Zitat "Quod licet bovi, non licet Jovi"

Einsteins Vorschlag folgend, gab es eine Veröffentlichung in den Mathematischen Annalen, Vol. 102, 1930, Seiten 685-697 (A. Einstein) und Seiten 698-706 (E. Cartan). Dem anschließend folgte ein Briefwechsel zwischen Einstein und Cartan, der erst nach insgesamt 39 Briefen am 28. Mai 1932 endete und einen regen Austausch über Torsion und Fernparallelismus in Riemannschen Räumen zum Inhalt hatte. Wie Hubert Goenner in seinem Buch „On the History of Unified Field Theories“ schreibt, hätte Einstein die Priorität Cartans gegenüber dessen Mathematikerkollegen, Eisenhart und Weitzenböck, bei der Entwicklung der Theorie krümmungsfreier Riemannscher Räume deutlicher hervorheben können. Ripotas Darstellung, dass Einstein Cartan absichtlich ignoriert habe und dieser deshalb um berechtigte Meriten gebracht wurde, ist jedoch schlicht falsch.

Aus all dem geht klar hervor, dass die Diskussionen über die Leistungen Einsteins und deren Ursprünge in keiner Weise mit den aktuellen Plagiatsaffären von zu Guttenberg, Saß und Koch-Mehrin vergleichbar sind. Einsteins Leistungen sind das Ergebnis jahrzehntelanger Arbeit und keineswegs nur an der einen oder anderen Formel festzumachen. Die Leistungen der Plagiatoren erschöpft sich in der unreferenzierte Übernahme fremder Texte. Der gerade sich vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung entwickelnden Sensibilität gegenüber dem verantwortungsvollen Umgang mit wissenschaftlichen Leistungen, erweist Ripota mit seinen Vorwürfen gegen Einstein einen Bärendienst. Zum krönenden Abschluss leistet sich Ripota auch noch den peinlichen Fauxpas, ein lateinisches Zitat falsch wiederzugeben und falsch zu übersetzen. „Quod licet bovi, non licet Jovi“ stand bis vor kurzem in seinem Newsletter. Mittlerweile hat Ripota das Zitat richtig gestellt, „Quod licet Iovi, non licet bovi“, seine Übersetzung ist aber immer noch falsch. Da ist dem Ochsen eine ordentliche Eselei passiert.

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50 Kommentare | Kommentar schreiben
 
  1. #1 | Hans | 30. Mai 2011, 22:42

    Generell ist es ja interessant, dass die Kritiker, denen es doch angeblich nur um die reine Wissenschaft geht, immer wieder auf mieseste Art und Weise versuchen, die Person Einsteins niederzumachen.

    Dabei ist es doch so, selbst wenn Einsteins Nachbar die Theorie entwickelt hätte oder sonstwer – es änderte ja nichts an der Theorie an sich.

    Soviel intellektuelle Tiefe ist aber offensichtlich bei diesen kleinkarierten Hetzern schon nicht mehr vorhanden.

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  2. #2 | rop | 30. Mai 2011, 23:56

    Da ist dem Ochsen Ripota eine ordentliche Eselei passiert.

    Hinter einem Pseudonym versteckt eine Person öffentlich dermassen zu beleidigen, ist eines Demokratischen Systems nicht würdig und eine stätige Zerstörung des demokratischen Freiraums.

    Ist das die Methode mit der man die Ehre Einsteins verteidigen will?
    Wäre er mit solcher anonymen Aktionen einverstanden gewesen?

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  3. #3 | galileo2609 | 31. Mai 2011, 01:22

    rop,

    Einstein hat dazu in seiner Rede am 22. August 1930, anlässlich der Eröffnung der 7. Deutschen Funkausstellung und Phonoschau in Berlin, seine ganz eigenen Worte gefunden:

    Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.

    Das gilt ganz besonders für dumpfe Agitatoren wie Peter Ripota und Volltrottel wie dich. Und jetzt geh wieder woanders sandeln.

    galileo2609

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  4. #4 | Hartwig Thim | 5. Juni 2011, 04:09

    Guttenberg und Johannes Hahn dürfen nicht abschreiben, das durfte nur Keinstein der kein einziges Literaturzitat in seiner 1905 Arbeit hatte.

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  5. #5 | Karl | 5. Juni 2011, 12:57

    @Thim: Kalter Kaffee. Wenn du die Annalen durchblätterst wirst du feststellen, dass das Zitieren damals nur sehr spärlich angewendet wurde. Ausserdem hat Einstein nicht abgeschrieben. Die anderen haben von ihm abgeschrieben.

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  6. #6 | galileo2609 | 5. Juni 2011, 22:06

    Thim,

    Hartwig Thim | 5. Juni 2011, 04:09
    und Johannes Hahn dürfen nicht abschreiben

    es ist traurig genug, dass die akademischen Gremien in Wien den Fall Hahn solange weggeschwiegen haben. Jetzt wird die Österreichische Agentur für Wissenschaftliche Integrität (OeAWI) bis Herbst Klarheit schaffen müssen.

    Bei Einstein ist der Fall seit mehr als hundert Jahren klar. Die Relativitätstheorien als Plagiarismus Einsteins erneut in die Debatte zu werfen, ist wissenschaftshistorisch obsolet, wissenschaftssoziologisch jedoch mit einer ganz eigenen Gruppe von Einsteingegnern verbunden, die mit der Theorie intellektuell nicht zurecht gekommen sind und ihre Pawlowschen Reflexe anderweitig bedienen mussten. Thim, sie machen da keine Ausnahme.

    galileo2609

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  7. […] 1:15 Uhr und 0 Sekunden am 12.6.2011 ist für genau diese IP-Adresse ein Zugriff auf unsere Seite Ripotas Eselei über Plagiate und Einstein in der Log-Datei aufgezeichnet. Mit der Absprungadresse (Referrer) aus einem Beitrag von […]

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  8. #9 | Philip | 2. August 2011, 15:31

    Wenn einerseits Einstein vorgeworfen wird, ein Plagiator zu sein, andererseits aber seine Theorien als schon durch Volksschüler durchschaubaren Blödsinn diffamiert werden, ist das nicht nur eine Diffamierung Einsteins selbst, sondern gleichzeitig eine Attacke gegen alle, von denen Einstein abgeschrieben haben soll.
    Wie hätte bitte eine Theorie auch nur ein einziges Jahr (es sind nun deren 105) Bestand haben und sich sogar von einer Außenseitertheorie zum Standard entwickeln können, wenn ihre Entlarvung soo einfach wäre?
    Dass dies unwahrscheinlich ist, sagt mir der gesunde Menschenverstand, dem die SRT angeblich widerspricht.
    Nun könnte man anführen, die Relativitätstheorie sei derart schwer verständlich, dass die meisten sie nur intuitiv als absurd durchschauten, aber nicht streng logisch widerlegen könnten. Das ist nicht wahr, zumindest nicht für die SRT, für dren Formulierung man keine bis zu vierstufigen Tensoren und Christoffelsymbole benötigt wie bei der ART. Man muss lediglich Koordinaten transformieren können, ein wenig Vektor- und Matrizenrechnung genügt also.
    Viele der Kritiker der SRT tun dies nicht, namentlich Ripota. Auf seine SRT-Kritik stieß ich in alten PM-Magazinen. Neben der schlichten Behauptung, das MM-Experiment habe überhaupt kein Nullresultat ergeben, fanden sich dort einige vulgärrelativistische Gedankenexperimente, die die Unsinnigkeit der SRT untermauern sollten, deren Diskussion aber physikalisch äußerst unsauber war; so war an einer Stelle von einer mit Lichtgeschwindigkeit rotierenden Scheibe die Rede, die sich angeblich laut SRT auf einen Punkt zusammenziehen müsste; in einem anderen Artikel versuchte Ripota, das Äquivalenzprinzip ad absurdum zu führen und warf dabei physikalische Begriffe wie elektrische Ladung und Energie in einen Topf.

    So etwas sieht für mich nach dem Versuch aus, interessierte Laien mittels fauler Argumente gegen eine Theorie einzunehmen.

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  9. #10 | Erinnerung | 9. Oktober 2011, 18:39

    „Die Leistung Einsteins ist aber nicht der Formelapparat, sondern die Erkenntnis, dass ein Äther, der sich mit Messungen nicht finden lässt, als Erklärung untauglich ist und einfach weggelassen werden kann.“

    Da möchte ich einwenden, daß Zeit sich mit Messungen ebenfalls nicht finden läßt.

    Ich werde im Forum meinen Einwand zu gegebener Zeit erhärten.

    Hochstapler

    Ein gelernter Postbote erschlich sich die Stelle eines Oberarztes einer psychiatrischen Klinik, schrieb psychiatrische Gutachten, die nie beanstandet wurden, hielt anerkannt gute Vorträge vor Medizinern und war beliebt bei seinen Untergebenen. Wäre er nicht enttarnt worden, er hätte eine tolle Karriere gemacht.

    http://www.gert-postel.de/

    Pleitier, Prahlhans oder Held? Jürgen Schneider erleichterte die Deutsche Bank um sagenhafte 5,4 Milliarden DM! Er hat nie die kleinen Leute um ihr Erspartes betrogen, sondern die großen Raffkes geschmät. Der Mann ist eine Legende!

    http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Schneider

    Wie armselig zu Guttenberg und Koch-Mehrin daherkommen mit ihren copy and paste gehübschten Doktorarbeiten. Koch-Mehrin bekam einen anderen Posten zugeschachert und zu Guttenberg wird nach wie vor als Prototyp des Glaubwürdigen in die Politik zurück gewünscht. Zweifelhafter Leumund.
    Zu Guttenberg faszinierte das unbedarfte Publikum mit Hochglanzphotos in der Bunten. Seine Politik, also das, was er in die Wege geleitet hat, war meines Erachtens desaströs.

    Und auch an Einstein kann ich nicht viel Gutes erkennen. Er war bloß mittelmäßig, und dieser Charakterzug kam dem Zeitgeist entgegen. Dazu später mehr im Forum.

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  10. #11 | galileo2609 | 9. Oktober 2011, 20:15

    Erinnerung | 9. Oktober 2011, 18:39
    Und auch an Einstein kann ich nicht viel Gutes erkennen. Er war bloß mittelmäßig, und dieser Charakterzug kam dem Zeitgeist entgegen. Dazu später mehr im Forum.

    Da bin ich doch mal neugierig, ob sie mehr als das bisherige Geschwurbel drauf haben. :mrgreen:

    Grüsse galileo2609

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  11. #12 | knorke | 12. Oktober 2011, 15:07

    bzgl. galileo2609
    Anscheinend nicht. Nach drei Tagen scheint die „gegebene Zeit“ noch nicht gekommen, um Einstein der Hochstapelei zu überführen, evtl. ein Phänomen der Zeitdilatation, wer weiß, wer weiß.
    Wohl aber lässt „Erinnerung“ erste Ansätze von Schwurbelitis und Strohmann-Aufstelleritis erkennen, deren auch der besagte „Psychiater“ nicht Herr werden würde. In der Auflistung fehlte nur noch der Hauptmann von Köpenick als Beispiel, in welche Kategorie dieser Einstein gehört. omg

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  12. #13 | Solkar | 11. März 2013, 17:16

    Schwurbelitis und Strohmann-Aufstelleritis

    Wie geil ist das denn bitte…

    Da setz‘ ich einen drauf:
    Könnte es sein, dass das Symptome einer Infektion mit Hybriden Erregerstämmen, hervorgegangen aus einer Kultur von chronophagobazillus narzistii und chronophagobazillus nixversteheri, angesetzt auf P.M.-ophilen Nährböden, sind?

    Man weiss es nicht…
    Aber vlt kennt sich Peter Ripota ja auch mit sowas aus?! 😉

    Diesen Kommentar: Zitieren
  13. #14 | Uli | 12. März 2013, 13:02

    @Thim: Kalter Kaffee. Wenn du die Annalen durchblätterst wirst du feststellen, dass das Zitieren damals nur sehr spärlich angewendet wurde. Ausserdem hat Einstein nicht abgeschrieben. Die anderen haben von ihm abgeschrieben.

    Nicht nur in den Annalen, Karl: ein anderes Beispiel ist die sehr bedeutende Dissertation des Ökonomen John Nash
    http://www.princeton.edu/mudd/news/faq/topics/Non-Cooperative_Games_Nash.pdf

    Es finden sich auf über 32 Seiten ganze 2 Literaturverweise, davon einer auf eine eigene Arbeit.

    Aber Einstein hat sich dann auch „gebessert“: im Folgebeitrag in den Annalen „Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“
    gibt es dann doch schon einen Verweis, nämlich den auf sein „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“. 🙂

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  14. #15 | Solkar | 13. März 2013, 02:54

    #7 | Philip | 2. August 2011, 15:31

    für die SRT, […] Man muss lediglich Koordinaten transformieren können, ein wenig Vektor- und Matrizenrechnung genügt also.
    Viele der Kritiker der SRT tun dies nicht

    Das ist mir auch schon aufgefallen.

    Meinst Du, dass das generell von einem Mangel an algebraischen Grundfertigkeiten herrührt, oder dass da z.T. die Absicht dahintersteckt, für die eigenen SRT-Widerlegereien „gefährliches“ Instrumentarium draussen zu halten?

    Grüsse, Solkar

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  15. #16 | Philip | 30. Juli 2013, 21:18

    @Solkar

    Meinst Du, dass das generell von einem Mangel an algebraischen Grundfertigkeiten herrührt, oder dass da z.T. die Absicht dahintersteckt, für die eigenen SRT-Widerlegereien “gefährliches” Instrumentarium draussen zu halten?

    Eindeutig Letzteres! Wenn Ripota behauptet, Physiker und Mathematiker zu sein, so gibt er damit an, Kenntnis der entsprechenden Methoden zu besitzen.
    Sollte er sie gar nicht haben und sein in seinen PM-Artikeln zur Schau getragener Physik-Dilettantismus echt und keine laienfängerische Demoagogie sein, ist er an dieser meiner Fehleinschätzung zu seinen Ungunsten selbst schuld.

    Ich beobachte allerdings generell bei GdRT eine Abneigung gegen Mathematik und auch sonst alles, was irgendwie präzise, prinzipiell für jeden nachprüfbar und ohne die Hilfe von Autoritäten zugänglich ist. Verständlicherweise. Wer Guru, Führer oder sonstwas sein will, braucht Jünger, Gefolgsleute und im metaphorischen Sinne Ortsunkundige, die unbedingt auf ihn angewiesen sind, keine Selbstdenker.
    Niemand, der sich mit Mathematik und Physik auskennt, glaubt die gängigen Argumente der GdRT. Entweder sind diese irgendwelche Lully-Argumente zum Beeindrucken gänzlich Ahnungsloser, bei denen sogar unterschiedliche physikalische Größen vermatscht werden, oder sie halten zumindest einer Überprüfung (die nicht einmal gründlich sein muss!) nicht stand. Daher stehen Mathematik- und Physikenntnisse den GdRT generell im Wege, jedenfalls denen, die ich kennenlernen „durfte“.

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  16. #17 | galileo2609 | 30. Juli 2013, 22:24

    Hallo Philip,

    Philip | 30. Juli 2013, 21:18
    Wenn Ripota behauptet, Physiker und Mathematiker zu sein, so gibt er damit an, Kenntnis der entsprechenden Methoden zu besitzen.
    Sollte er sie gar nicht haben und sein in seinen PM-Artikeln zur Schau getragener Physik-Dilettantismus echt und keine laienfängerische Demoagogie sein, ist er an dieser meiner Fehleinschätzung zu seinen Ungunsten selbst schuld.

    im Jahr 2008 hat sich Peter Ripota in einem Interview mit der „taz“ einschlägig zur Mathematik geäussert. In jenem Text ist auch die folgende biographische Notiz enthalten:

    PETER RIPOTA, 65, hat Mathematik und Physik studiert. Er schrieb seine Dissertation „Philosophische Anwendung des Lambda-Kalküls“, verzweifelte aber dann an seinen Professoren und umgekehrt – seinen Doktor beendete er nicht.

    Grüsse galileo2609

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  17. #18 | Philip | 31. Juli 2013, 00:42

    @galileo2609
    Danke für die Info.
    Mag sein, dass er keinen Doktor hat, doch den muss man auch nicht haben, um ein bisschen Vektor- und Matrixrechnung zu können. Ich hab‘ auch keinen, und als ich erstmals gerafft habe, wie sich das Zwillingsparadoxon auflöst, hatte ich nicht einmal Vordiplom. Und es wäre mit einem speziell an dieser Problematik stärker interessierten Physiklehrer möglich gewesen, das schon in der Schule zu lernen.
    Wenn einer schon soi weit kommt, überhaupt eine Dissertation zu beginnen, kann ich ihm die im fraglichen PM-Artikel (ich glaube, es war „der Verriss“) demonstrierte Ahnungslosigkeit nicht mehr als ehrlich abkaufen.

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  18. #19 | Peter Herzig | 5. Februar 2017, 21:17

    Tatsache ist, dass es für Einsteins Postulat der absolut konstanten LichtGeschwindigkeit keinen einzigen experimentellen Beweis in der ExperimentalPhysik gibt. Neue MondMessungen beweisen sogar, dass es keinen die LG fest legenden Äther gibt. Auf einer blossen Vermutung des Herrn Einstein hin, einem so genannten Postulat, eine Theorie aufzubauen und sie als offizielle Lehre zu vertreten, das ist ein naturwissenschaftlicher Skandal. So etwas unterscheidet in nichts von den religiösen und politischen Ideologen, die ihre Behauptungen auch nicht beweisen. So etwas ist eines echten NaturWissenschafters unwürdig und ein RückSchritt ins MittelAlter vor 1’600, dem Beginn der Neuzeit, als Giordano Bruno vor den Kardinälen des Vatikans verbrannt worden ist. Manche wissen viel, aber haben noch immer nicht verstanden, worauf der revolutionäre Erfolg der NaturWissenschaften beruht und sabotieren ihn mit unbewiesenen Hypothesen. Einzig der experimentelle Beweis zählt, alles andere ist undisziplinierte Spekulation und Fantasie.

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  19. #20 | Martin Raible | 6. Februar 2017, 18:16

    Peter Herzig schrieb am 5. Februar 2017, 21:17:

    Tatsache ist, dass es für Einsteins Postulat der absolut konstanten LichtGeschwindigkeit keinen einzigen experimentellen Beweis in der ExperimentalPhysik gibt.

    Sie irren sich. Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist bis zur einer relativen Genauigkeit von 10 hoch minus 15 bestätigt (Physik-Journal , März 2005, S. 81, Claus Lämmerzahl).

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  20. #21 | Peter Herzig | 7. Februar 2017, 03:55

    Herr Martin Raible (#20), besten Dank für den Hinweis auf den interessanten Artikel, womit ein MissVerständnis aufgeklärt ist. Ich habe ausdrücklich von der „absoluten Konstanz“ der LG geschrieben. Und nicht davon, wie genau die LG heute messbar ist. Die LG ist eine NATURKONSTANTE. Darum geht es aber nicht.
    Anlass für den klassischen Versuch von Michelson-Morley war, dass man sich eine absolute Konstanz der LG gegenüber bewegten Systemen nur dadurch vorstellen konnte, dass es ein TrägerMedium braucht. Ähnlich wie beim Schall.
    Mit der VersuchsAnordnung von MM konnte man zwar die LG messen, aber die InterferenzMethode war eine ZehnerPotenz zu ungenau, um einen LichtÄther nachweisen zu können. Wenn man die Laufzeiten T1 hin =d/(c+v) + T2 zurück =d/(c-v) addiert, dann verschwindet der „ÄtherWind“ nicht, aber er ist für das ergebnislose Experiment MM zu klein.
    Inzwischen ist die EntFernungsMessung Erde-Mond gegenüber MM um 8 ZehnerPotenzen genauer, aber man konnte trotzdem kein TrägerMedium für Licht feststellen. Es kann daher als erwiesen gelten, dass sich das Licht ohne ein TrägerMedium durch den leeren Raum bewegt.
    Einstein hat damals das Ergebnis von MM akzeptiert, nämlich dass sich das Licht – trotz der Erd- und SonnenBewegung – in alle Richtungen gleich schnell ausbreitet.
    Im Artikel hat es viel MerkWürdiges. Ich kann aus PlatzGründen fast nichts aufzählen. Jedenfalls ist unverdrossen von einem „DopplerEffekt“ bei Licht die Rede, halt ohne Medium. Wobei es für einen nicht festgestellten Effekt keine Rolle spielt, wodurch er nicht auftritt, aber angeblich doch da ist.
    Es ist nicht zum Lachen, wie die Schlamperei vom Einstein mathematifiziert und blindlings weitergemacht wird. Präzise: Er hat die bewiesene EmissionsKonstanz der LG mit der AusbreitungsGeschwindigkeit verwechselt, also zwei Begriffe nicht differenziert. Weil die EmissionsGeschwindigkeit immer konstant ist, kann es dadurch angeblich keine Über- und keine Unter-LG geben. Klar, im Artikel ist von ganzen Anordnungen die Rede, die sich bewegen. Der Effekt bei den DoppelSternen kann auch dadurch ganz ohne RelTheo erklärt werden, dass die LichtAmplituden mal schneller und mal langsamer auf den LichtDetektor „prasseln“. Es lässt sich so gut wie alles auch ohne RelTheo erklären.
    Man befinde sich in einem RaumSchiff oberhalb der Erde und jemand auf der Erde richtet seine TaschenLampe einmal in Richtung der BahnGeschwindigkeit, einmal dagegen. Dann hat das Licht die Geschwindigkeit (c + 30 km/sec) und einmal (c – 30 km/sec), also Über- und UnterLG. Da ist nicht der gesunde HausVerstand überfordert, wie stramme Anhänger der RelTheo behaupten, sondern Grundlagen der Geschwindigkeit sind vielleicht nicht so ganz momentan. Ich nehme übrigens mit dem Lämmerzahl Kontakt auf, Josef Gaßner und Harald Lesch antworten mir nicht. Gaßner redet in einem Vortrag übrigens auch vom sinnleeren DopplerEffekt ohne TrägerMedium. Die geben sich mit FussVolk halt nicht ab. *lache*

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  21. #22 | ralfkannenberg | 13. Februar 2017, 12:59

    Peter Herzig schrieb am 7. Februar 2017, 03:55:

    Ich nehme übrigens mit dem Lämmerzahl Kontakt auf, Josef Gaßner und Harald Lesch antworten mir nicht. Gaßner redet in einem Vortrag übrigens auch vom sinnleeren DopplerEffekt ohne TrägerMedium. Die geben sich mit FussVolk halt nicht ab. *lache*

    Sehr geehrter Herr Herzig,

    haben Sie sich schon einmal überlegt, warum die angeschriebenen Personen Ihnen nicht antworten ?

    Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg

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  22. #23 | Peter Herzig | 15. Februar 2017, 21:09

    Sehr geehrter Herr Ralf Kannenberg, So wie es aussieht, wissen Sie, warum mir von für das Volk populär Vortragende nicht antworten und sich damit vom Volk arrogant isolieren ?
    Mir ist klar, dass diese sehr viele Zuschriften bekommen, aber auf eine kurze Frage kann man in einem kurzen Satz antworten, oder zumindest einen Assistenten antworten lassen. An Gaßner habe ich mit detaillierten, 16-stelligen grundsätzlichen Berechnungen geschrieben, also kein von mir unverstandenes, für Fachleute nur lästiges und uninteressantes Blahblah. Ich wollte ihn als vermeintlichen NaturWissenschafter interessieren.
    Es gibt weit über dreitausend kritische und protestierende Schriften gegen die RelTheo. Die RelTheo stinkt auch nach hundert Jahren immer noch zum Himmel ! Das kann in einer NaturWissenschaft so nicht mehr weiter gehen ! Gaßner hat da eine Chance vertan, sich international zu profilieren.
    Ich habe meine eigene Erklärung, warum man mir nicht antwortet: Man betet die RelTheo nach, spielt jedoch nur den Papagei und ist selber nicht sattelfest darin. Man will sich bloss nicht mit Antworten in WiderSprüche verwickeln und dann als offiziell Vortragender offiziell dumm da stehen.
    Es gibt auch sehr freundlich antwortende HochschuLehrer der RelTheo, aber es wird immer nur behauptet, dass sie hundertfach bewiesen sei. Warum kann mir dann niemand eine triviale Frage AUF DEM NIVEAU EINES ERSTKLÄSSLERS beantworten ? Ich stelle sie Ihnen: Ein Raumschiff schwebt oberhalb der Erde. Einer auf der Erde zündet mit seiner Taschenlampe einmal in Richtung des BahnVektors, einmal dagegen. Dann hat, weil die LG auf der Erde – dutzendfach bewiesen – in alle Richtungen konstant ist, das Licht (c + 30 km/sec) und (c – 30 km/sec). Es gibt also Über- und Unter-LG, Logo heisst’s in Togo, oder funktioniert auch die Mathematik zugunsten der RelTheo nicht mehr ?.
    Es ist schon hundert Jahre her, damals hat Einstein schlampig die konstante Emissions- mit der relativen Ausbreitungs-Geschwindigkeit des Lichtes verwechselt. Dass er auf einen derart naiven Irrtum hereingefallen sein könnte, das kann und darf kein Anhänger der RelTheo zugeben, ohne sein Ansehen zu verlieren. So wie die Kirche nach der Inquisition, bei der hunderttausende im Namen Jesu verbrannt oder zu Krüppeln gefoltert worden sind, den Teufel nicht als theologisch gelehrtes Hirngespinst, nicht als blosse Fantasie zugeben kann und nicht zugeben darf.
    Tatsache ist, dass es keinen Versuch in der ExperimentalPhysik gibt, welcher beweist, dass die LG unabhängig von der Bewegung der LichtQuelle absolut konstant ist. Für eine dutzendfach bewiesene Theorie muss es doch ein Klacks sein, solche höchst einfachen Fragen von mir locker zu beantworten. Von mir aus auch mit Höherer Mathematik, ich habe keine Probleme damit, aber nicht mit der RelTheo, denn da würde sich die Katze in den Schwanz beissen. Man kann nicht mit etwas begründen, was es zu begründen gilt. Sind wir uns da einig ?

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  23. #24 | galileo2609 | 15. Februar 2017, 21:53

    Herzig,

    man kann Ralf Kannenberg mit seiner Frage nur recht gut verstehen. Jeder gebildete Mensch wird einsehen, dass es sich nicht lohnt, ihnen substanziell zu antworten. Man könnte noch darüber nachdenken, wie sie zu ihrem ganz eigenen Unsinn gelangt sind. Muss man aber nicht wirklich …

    Grüsse galileo2609

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  24. #25 | Herr Senf | 15. Februar 2017, 23:17

    Naja, halt 41 Zeilen in der Grundschule nicht aufgepaßt

    Peter Herzig schrieb am 15. Februar 2017, 21:09:

    Frage … ERSTKLÄSSLERS… Ich stelle sie Ihnen: …
    das Licht (c + 30 km/sec) und (c – 30 km/sec). Es gibt also Über- und Unter-LG,

    … muss es doch ein Klacks sein, solche höchst einfachen Fragen von mir locker zu beantworten. Von mir aus auch mit Höherer Mathematik, …

    Ein Viertklässler merkt auf Anhieb, daß c+30 und c-30 weder Über-LG noch Unter-LG sind, weil einfach c=c und LG=c, ob man da was draufhaut oder abzieht.
    Lassen Sie bloß die Fachleute in Ruhe mit Dyskalkulie, gehört in die Nachhilfe.

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  25. #26 | Peter Herzig | 16. Februar 2017, 03:45

    galileo2609 und Senf, natürlich „lohnt“ es sich nicht zu antworten, wenn man in Wahrheit gar keine Antwort weiss. Sie sind doch unfähig, auch nur auf ein einziges Argument von mir einzutreten. Lassen wir das Diskutieren also lieber bleiben. Gott segne Sie !

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  26. #27 | Peter Herzig | 16. Februar 2017, 15:55

    Dass eben NICHT immer c=c sein kann, das ist schon zu Zeiten Einstein’s grotesk aufgefallen, daher hat es die zahlreichen, ja verzweifelt wiederholten Versuche von Michelson & Morley gegeben. Schon ein ErstKlässler begreift folgendes:
    Tritt in Richtung der BahnGeschwindigkeit der Erde oder entgegen eine Fixierung auf c=c auf, dann muss das gegenüber der unveränderten LG senkrecht dazu messbar sein. Denn es MUSS eine Stauchung oder eine Dehnung der LG vorhanden sein, um c=c EINZUHALTEN. So weit alles im Griff ? Anders geht das nicht, egal wodurch. Man konnte damals bei M&M nichts finden, weil ich Gaßner mathematisch bewiesen habe, dass die damalige Interferenz-Methode um eine ZehnerPotenz zu ungenau war. Kein Anhänger der RelTheo kann mir beantworten, woher das Licht immer und überall „wissen“ soll, wie es konstant schnell zu sein hat. Das c=c kann man sich ohne TrägerMedium, so wie Luft beim Schall, nicht vorstellen. Kann mir das jemand huldvoll erklären ?
    Ich habe weiter bewiesen, dass die heutigen Messungen des Abstandes Erde-Mond um 8 ZehnerPotenzen genauer als die klassischen Versuche von M&M sind. Daraus muss als erwiesen gelten, dass es kein TrägerMedium für Licht gibt.
    Dies bedeutet, dass sich das Licht wie eine PistolenKugel ausbreitet, diese braucht auch kein TrägerMedium. Und Licht hat auch Masse. Einstein hat mit seiner Schlamperei, die konstante Emissions-Geschwindigkeit mit der relativen Ausbreitungs-Geschwindigkeit identisch zu setzen, eine ganze PhysikerGeneration mit Unsinn vergiftet.
    Sie sollten sich zuerst mal über die Definition der Geschwindigkeit informieren. Geschwindigkeit ist immer vom Standort abhängig, alleine insofern und ganz naiv kann c=c von jedem StandOrt aus nicht stimmen.
    Die Mathe zur RelTheo erinnert mich übrigens an einen LeibSpruch der Hollywood-Sandalen-Filmer: „Macht es recht pompös, hoffentlich merkt dann keiner, wie blöd es ist.“

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  27. #28 | Karl | 16. Februar 2017, 18:55

    Peter Herzig schrieb am 16. Februar 2017, 03:45:

    Gott segne Sie !

    Jene, die Gottes Segen am dringendsten benötigen, verteilen ihn immer an andere, statt ihn selbst sinnvoll zu nutzen.

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  28. #29 | Karl | 16. Februar 2017, 18:59

    Peter Herzig schrieb am 16. Februar 2017, 15:55:

    „Macht es recht pompös, hoffentlich merkt dann keiner, wie blöd es ist.“

    Mit ihren Composita machen Sie sich ihr Kredo leider kaputt. Jeder vernünftige Leser merkt gleich, wie blöd es ist.

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  29. #30 | galileo2609 | 16. Februar 2017, 23:52

    Herzig,

    Peter Herzig schrieb am 15. Februar 2017, 21:09:
    Es gibt weit über dreitausend kritische und protestierende Schriften gegen die RelTheo.

    Ihnen wurde ja die „Ehre“ zuteil, mit einem Ausschnitt ihres pseudophysikalischen Unsinns auf KSzR, dem Hoster von über 3000 Quellen weiteren Unfugs und viel „Deutscher Physik“ erwähnt zu werden. Weiters haben sie auch den „Open Letter to the Physics Community | The Twin Paradox“ gezeichnet. Sie passen performant ins Bildnis des gemeinen „crank“, offenbar auch noch mit ausgeprägter ideologischer Unterwolle ausgestopft.

    Wo ist nun aber ihre gesammelte Eigenleistung?

    […] An Gaßner habe ich mit detaillierten, 16-stelligen grundsätzlichen Berechnungen geschrieben, […]

    Link?

    Grüsse galileo2609

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  30. #31 | Peter Herzig | 17. Februar 2017, 00:33

    Herr Karl, Sie reissen Zitate aus dem Zusammenhang, Sie lassen die von mit erwähnte Mathe weg, und Sie gehen auch auf kein Argument ein. Wozu schreiben Sie dann in einem DiskussionsForum ?
    Es ist heutzutage so, dass die Leute während ihrer Ausbildung nur für die Prüfungen auswendig lernen, aber wegen der Fülle des Stoffes keine Zeit haben, über irgendetwas genauer nach zu denken oder es gar nach zu prüfen. Deshalb gibt es heute sehr selten einen guten Arzt oder einen guten Physiker. Umso grösser ist die Verantwortung derer, die öffentliche Vorträge vor Leuten halten, die nicht einmal die GrundLagen der Physik wirklich verstanden haben und dazu verurteilt sind, sozusagen jeden Unsinn zu schlucken.
    Stellen Sie sich einen mit 30 km/h fahrenden Zug vor. In einem leeren Waggon spielen zwei Kinder. Das eine wirft einen Ball in FahrtRichtung auf das andere Kind zu. Der Ball hat die WurfGeschwindigkeit von 10 km/h. Dann hat der Ball die Geschwindigkeit des Zuges plus die WurfGeschwindigkeit, also 30 km/h plus 10 km/h.
    Jetzt erklären Sie mir bitte, warum das für Licht nicht gelten soll. Was verhindert im Beispiel, dass der Ball schneller als der Zug ist ? Anders gefragt: Was begrenzt die LichtGeschwindigkeit ? Hat das Licht einen TachoMeter eingebaut ? Oder welcher Versuch beweist diese blosse Behauptung vom Einstein ? Baut man auf einer blossen Annahme eine ganze Theorie auf, so nennt man diese blosse Annahme oder Behauptung ein Postulat. Die gesamte RelTheo basiert nur auf diesem Postulat vom Einstein, dass immer c=c sei. Insofern hat der Senf schon recht, als er leider nur Einstein’s Postulat von sich gibt.
    Der Versuch von M&M hat sogar das GEGENTEIL dieses Postulates „bewiesen“, nämlich dass sich das Licht trotz der Bewegungen von SonnenSystem und Erde in alle Richtungen – wie der Ball im Zug – gleich schnell ausbreitet. Mal abgesehen davon, dass die damaligen Versuche viel zu ungenau waren.
    Ich füge manchmal einen etwas provokativen Satz hinzu, um aufzuzeigen, dass weit über 90 % aller Menschen ihr Wissen nur ungeprüft auswendig gelernt haben.
    Sogar viele studierte Ingenieure haben nicht begriffen, dass die Null keine Zahl ist. Dumme Folge ist, dass in der PC-Technik die Speicher mit der Null von null weg zählen. Das bringt man auch nicht mehr weg, so wie man die RelTheo wegen ihrer absurden Folgerungen aus vielen Köpfen auch nicht mehr raus bringt.
    In der Theologie nennen die SuggestionsSpezialisten das „credo quia absurdum“, also etwas gerade deshalb glauben, weil es völlig unsinnig und absurd ist. Heute weiss man, dass ein mit Unsinn blockierter Verstand eine der drei Methoden ist, um SpontanHypnose auszulösen. Das sitzt dann tief, da kommen die Leute.selber nicht mehr an Ihr Unbewusstes ran. Der Verstand, also Argumente, richten da gar nichts aus. Ist wie in der Politik, wo absurde Zustände herrschen.

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  31. #32 | Noblinski | 17. Februar 2017, 09:07

    @Peter Herzig

    Es scheint hier so, als wäre es hier eher Ihr Verstand, wo absurde Zustände herrschen? Theologie studiert? Das ist für echte Gläubige kein Vorteil, ich persönlich plädiere dafür, dass niemand seine Fähigkeit, kausal zu denken, ohne besonderen Grund verschenken sollte. In so ein durchtheologisiertes Gehirn geht nie wieder etwas Vernünftiges rein, man muss es dann bis zur Erlösung aushalten. Das kann, wenn man nicht Bischof oder Papst wird, anstrengend werden, wenn man normalen Leuten nicht aus dem Wege gehen kann. Ich möchte Ihnen hier nur einen Tipp geben: Stellen Sie sich doch einfach und vorurteilsfrei vor, das Medium, in dem sich das Licht ausbreitet, wäre das Vakuum. Und woher sollte das Vakuum wissen, dass sich die Gebilde aus Protonen, Neutronen und Elektronen, welche das Licht unter günstigen Umständen aussenden, bewegen? Die Konstanten für die elektrische und magnetische Feldstärke sind im Vakuum konstant, warum sollte es eine elektromagnetische Welle nicht sein? Das Licht wird ins Vakuum geschrieben und breitet sich dort mit c aus, bis es irgendwo gelesen wird. Die Relativgeschwindigkeit zwischen schreibenden und lesenden Objekt ergibt die Frequenz.

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  32. #33 | ralfkannenberg | 17. Februar 2017, 10:32

    Peter Herzig schrieb am 15. Februar 2017, 21:09:

    Sehr geehrter Herr Ralf Kannenberg, So wie es aussieht, wissen Sie, warum mir von für das Volk populär Vortragende nicht antworten und sich damit vom Volk arrogant isolieren ?

    Sehr geehrter Herr Herzig,

    nein, woher sollte ich als Dritter das denn wissen ? Ich wollte Ihnen nur dabei behilflich sein, dass es hierfür Gründe geben kann, die Sie derzeit noch nicht in Betracht ziehen.

    Mir ist klar, dass diese sehr viele Zuschriften bekommen, aber auf eine kurze Frage kann man in einem kurzen Satz antworten, oder zumindest einen Assistenten antworten lassen.

    So etwas kostet Geld. Haben Sie in Erwägung gezogen, dem Assistenten seinen Stundenlohn zu erstatten ?

    An Gaßner habe ich mit detaillierten, 16-stelligen grundsätzlichen Berechnungen geschrieben, also kein von mir unverstandenes, für Fachleute nur lästiges und uninteressantes Blahblah. Ich wollte ihn als vermeintlichen NaturWissenschafter interessieren.

    Das ist sehr löblich. Frage: steht Herr Gaßner in einer ehrenamtlichen Antwortpflicht, auch wenn ihn das Thema nicht interessieren sollte ?

    Es gibt weit über dreitausend kritische und protestierende Schriften gegen die RelTheo. Die RelTheo stinkt auch nach hundert Jahren immer noch zum Himmel ! Das kann in einer NaturWissenschaft so nicht mehr weiter gehen ! Gaßner hat da eine Chance vertan, sich international zu profilieren.

    Vermutlich beziehen Sie sich auf die Auflistung der Argumente von G.O.Mueller. So finden Sie da beispielsweise den Einwand H1, gemäss dem aus a*b=0 folgt, dass a=0 gilt. Das ist natürlich falsch, denn für a=0 und b=4 folgt ja ebenfalls a*b=0. So kann man auch die anderen Einwände überprüfen und wird herausfinden, dass diese ähnlich unzureichend recherchiert sind. So wird beispielsweise im Einwand H6 behauptet, dass rechte Winkel bei der Einbettung in einen höher-dimensionalen Raum verloren gehen würden, was schon rein anschaulich Unsinn ist und unter Verwendung des Skalarproduktes elementar widerlegbar ist.

    Ich habe meine eigene Erklärung, warum man mir nicht antwortet: Man betet die RelTheo nach, spielt jedoch nur den Papagei und ist selber nicht sattelfest darin. Man will sich bloss nicht mit Antworten in WiderSprüche verwickeln und dann als offiziell Vortragender offiziell dumm da stehen.

    Haben Sie schon einmal in Erwägung gezogen, dasss Sie sich in dieser Einschätzung irren könnten ?

    Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg

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  33. #34 | Peter Herzig | 17. Februar 2017, 15:58

    Sehr geehrter Herr Ralf Kannenberg, besten Dank für Ihren Kommentar und für Ihre Mühe !
    Bei von Steuergeldern Bezahlten von einem StundenLohn zu sprechen, das finde ich kurios bis gar nicht witzig. Ich verlange, dass solche Leute, die wie Lesch sogar beamtet sind, dem sie bezahlenden Volk gegenüber zu einer Leistung verpflichtet sind. Ich habe mir schon überlegt, vor das VerwaltungsGericht München zu gehen, denn ich lasse mir diese schäbige Behandlung nicht bieten. Aber die deutsche Justiz hat besonders seit Merkel, die ganz Deutschland zugrunde richtet, einen jämmerlichen Ruf, es wäre schade um die Zeit. Die lachen sich nur ein’s, die schmeissen Beschwerden in den PapierKorb, äh zu den Akten.
    Ich werde ganz sicher Azubis, äh Assistenten, keinen StundenLohn erstatten. Ich ziehe es vor, hier kostenlos beraten, betreut und bekehrt zu werden.
    Ich beziehe mich auf keine Auflistung von Argumenten von G.O.Müller. Ich brauche keine VorSager, solche Sachen lese ich gar nicht, da rege ich mich nur über die Irrtümer darin auf, die auch Ihnen aufgefallen sind. Auch wenn Sie schockiert sind: Ich denke selber, damit scheint hier niemand zu rechnen, jetzt tritt Panik ein. *lache*
    Wo ist der Beweis aus der ExperimentalPhysik für das Postulat vom Einstein ? Wenn Sie meinen vorherigen Beitrag gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass die Versuche wie M&M sogar das Postulat Einsteins widerlegt haben ! Aber auch das wird nicht zur Kenntnis genommen, verzweifelt hat man damals diese Versuche oft wiederholt, also die vergebliche Suche nach einem LichtÄther, einem die Konstanz der LG sachlich begründenden TrägerMedium für das Licht.
    Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber irgendwie nimmt man gewisse Dinge einfach nicht wahr. Man steht vor einer roten Wand und streitet, sie sei blau, weil der Einstein und andere das so behaupten. Auch das habe ich begründet.
    Den Vogel schiesst Noblinski ab, der mich für einen studierten Theologen hält. Ein wertvolles, ein so sachliches Argument.
    Immerhin bedanke ich mich auch bei Noblinski, auch er gibt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten jegliche Mühe, mich zum Unsinn der RelTheo zu bekehren. Und Sie, Herr Kannenberg, reden gütig wie ein SeelSorger auf mich ein. Sie meinen es auch so gut mit mir.
    Ich serviere auf dem Tablett den schlampigen Irrtum vom Einstein, nämlich die Gleichsetzung von Emissions- und AusbreitungsGeschwindigkeit, aber auch das nehmen Sie irgendwie nicht wahr. Es wird einfach nicht realisiert. Obwohl die Versuche von M&M et aliter diese begriffliche Differenzierung erzwingen. Das habe ich sogar mit den MondMessungen sachlich exaxt begründet, dem Gaßner gegenüber mit 16-stelligen Berechnungen. Ich habe irrtümlich gedacht, einem angeblichen NaturWissenschafter gehe es wirklich nur um die reine Wahrheit und er steigt darauf ein.
    Nach der interessanten Antwort vom Lämmerzahl melde ich mich wieder und hoffe, Sie weiter amüsieren zu können.
    Nein, Herr Kannenberg, ich habe nicht in Erwägung gezogen, dass ich mich irre, denn sachlich widerlegt mich hier ja niemand. Wenn sich einer schlampig geirrt hat, dann war es Einstein, der eine ganze Generation von Nachbetern mit auf einem falschen Postulat aufgebautem Unsinn vergiftet hat. Halt wie in Hollywood, je verrückter die Folgerungen, umso faszinierender die ansonsten so stinklangweilige Physik.

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  34. #35 | Martin Raible | 17. Februar 2017, 19:01

    Peter Herzig schrieb am 7. Februar 2017, 03:55:

    Der Effekt bei den DoppelSternen kann auch dadurch ganz ohne RelTheo erklärt werden, dass die LichtAmplituden mal schneller und mal langsamer auf den LichtDetektor „prasseln“.

    Aber unsere Beobachtungen von Doppelsternen würden doch sehr merkwürdig sein, wenn die Geschwindigkeit eines Lichtsignals, das von einer Quelle mit Geschwindigkeit v in Bewegungsrichtung ausgesendet wird, c+v wäre. Ich finde, Einstein hatte Recht, dass das Licht sich stets mit einer vom Bewegungszustand des emittierenden Körpers unabhängigen Geschwindigkeit c fortpflanzt.

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  35. #36 | Peter Herzig | 17. Februar 2017, 21:01

    Herr Martin Raible, Wir haben an den DoppelSternen nicht nur c+v, sondern auch c-v. also Rot- und BlauVerschiebung. Gäbe es nicht Einsteins c=c, dann müssten solche Sterne rückwärts laufend erscheinen, das hat ein zürcher GymnasialLehrer sogar berechnet. Er hat allerdings die Entfernung in seiner Berechnung drinnen, was die Berechnung sofort als falsch identifiziert. Wenn man an zwei unterschiedlich schnellen FliessBändern steht, dann spielt es für die Effekte an den vorbei ziehenden Dingen keine Rolle, wo man steht, die Erscheinungen sind dann immer dieselben.
    Die DoppelSterne oder die auch gern genannten Effekte aus der AtomPhysik zeigen, wie verzweifelt man nach Beweisen für das Postulat vom Einstein sucht, um sich nicht als verrannt outen zu müssen. Unlängst hat jemand triumphierend behauptet, Elektronen können auch in einem noch so starken elektrischen Feld nicht auf Über-LG beschleunigt werden. Dass vielleicht die Beschleunigung im el. Feld mit zunehmender Geschwindigkeit an eine feldbedingte Grenze stossen könnte, darauf will man nicht kommen. Das alles sind keine Beweise, das sind pflichtschuldigst bis abergläubisch hin gebogene Vermutungen.
    Ich habe Gaßner einen eindeutigen und locker durchführbaren Versuch für das Postulat Einsteins vorgeschlagen, sogar dessen Durchführbarkeit mathematisch bewiesen, aber das interessiert diesen VolksHelden nicht. Umso bedenklicher, als seine gesamte Astronomie auf elektromagnetischen Wellen als seinem einzigen Werkzeug basiert. Demnächst, wenn ich mehr Zeit habe, werde ich mit Runge-Kutta nachweisen, woher die RotVerschiebung des Lichtes weit entfernter Sterne kommt.
    Da explodiert auch gar nichts bei einem „singulären“ (= wieder verrückten) UrKnall nach Hawkins, sorry: halt schon wieder Hollywood. Der UrKnall ist auch so ein Knall in manchen Köpfen. Auf Aufnahmen von über 13 tausend mal Millionen LichtJahren Entfernung sind immer noch Punkte von noch viel weiter entfernten Galaxien zu erkennen. Das Universum ist unendlich und ewig, selbst manche Astronomen haben dessen Größe nicht begriffen, denn es ist unvorstellbar. Da hat niemand etwas erschaffen, so wie der Tischler Jesus Tische und Stühle gemacht hat, pardon „ZimmerMann“, klingt auch wieder besser nach Hollywood.
    Über tausend Jahre ideologische Indoktrination des Volkes durch die Kirche bringt man halt nicht mehr weg. Wenn nicht Gott, dann hat halt etwas Anderes die reale Welt erschaffen. Hauptsache erschaffen. Mag es halt auch singulärer, bodenloser Unsinn sein. Seit Gaßner weiss ich, dass sich nicht nur Journis in der NaturWissenschaft zum Affen machen. Mit dem „Doppler Effekt bei Licht“, und so.

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  36. #37 | Martin Raible | 18. Februar 2017, 09:50

    Peter Herzig schrieb am 17. Februar 2017, 21:01:

    Herr Martin Raible, Wir haben an den DoppelSternen nicht nur c+v, sondern auch c-v. also Rot- und BlauVerschiebung. Gäbe es nicht Einsteins c=c, dann müssten solche Sterne rückwärts laufend erscheinen, das hat ein zürcher GymnasialLehrer sogar berechnet. Er hat allerdings die Entfernung in seiner Berechnung drinnen, was die Berechnung sofort als falsch identifiziert. Wenn man an zwei unterschiedlich schnellen FliessBändern steht, dann spielt es für die Effekte an den vorbei ziehenden Dingen keine Rolle, wo man steht, die Erscheinungen sind dann immer dieselben.

    Dieser Gymnasiallehrer hatte völlig Recht, dass die Entfernung in seiner Berechnung drin stand. Wenn die Lichtsignale vom Näherkommen eines Sternes schneller zu uns kommen als die Signale vom Sich-Entfernen des Sternes eine halbe Umlaufperiode vorher, werden wir, wenn die Entfernung groß genug ist, die beiden Ereignisse in der umgekehrten Reihenfolge sehen. Ihre Behauptung über die Fließbänder ist falsch. Die Reihenfolge zwischen Dingen auf dem einen und dem anderen Fließband hängt davon ab, wo Sie stehen.

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  37. #38 | Noblinski | 18. Februar 2017, 10:46

    Peter Herzig schrieb am 17. Februar 2017, 15:58:

    Den Vogel schiesst Noblinski ab, der mich für einen studierten Theologen hält…
    Ich serviere auf dem Tablett den schlampigen Irrtum vom Einstein, nämlich die Gleichsetzung von Emissions- und AusbreitungsGeschwindigkeit, aber auch das nehmen Sie irgendwie nicht wahr.

    Herr Herzig, es tut mir leid, wenn ich Sie ungerechterweise in eine Ecke gestellt habe, in die Sie nicht gehören. Aber sehen Sie, die kognitive Dissonanz betrifft ja nicht nur rein theologische Denkweisen sondern alle Spannungen zwischen kausalem und metaphysischem Denken. Diese Fähigkeit ist nicht jedermann in gleichem Maße gegeben, gespaltene oder multiple Persönlichkeiten haben es vermutlich leichter. Unbestritten ist, dass sich die Menschwerdung nicht in 20 Minuten vollzogen hat sondern in hunderttausenden von Jahren. Und in dieser weißgott langen Zeit war es eben vorteilhaft für diejenigen, die überleben wollten, wenn sie ein wenig an ihren Göttern zweifelten und sich stattdessen auf die eigenen schnellen Beine verließen. Genauso ist es mit den Heilserwartungen der Gläubigen an ihre Erlöser, der Wähler an ihre Politiker und den Erwartungen der Wissenschaftler an die Überzeugungskraft ihrer Experimente.

    Die Frage, wie lange die Emission von Photonen genau dauert ist erst kürzlich mit Experimenten eingegrenzt worden und man war überrascht, dass das noch viel schneller vor sich geht, als man vermutet hatte (Picosekundenbereich). Jeder Begriff von Geschwindigkeit ist in atomaren Dimensionen nur mit Vorsicht zu benutzen, sobald man es nicht mehr mit konkreten Entitäten zu tun hat, vielmehr mit Ladungs- und Impulsdichten, Aufenthaltswahrscheinlichkeiten usw. Sonst wäre es einfach, einen Versuch zu machen und zwischen Emission und Detektion enfach die Entfernung zu variieren, um die Abweichung durch eine Emissionsanomalie quatitativ zu erfassen. Das Kurioseste in der (überhaupt nicht langweiligen) Physik ist ja wohl, das man heute Versuche mit einzelnen Auschnitten aus Lichtwellen machen kann, die kürzer als Halbwellen sind. Auch wenn ich das nicht alles verstehe, es ist phänomenal! Und es geht nur, weil die Entitäten der Quantenwelt unscharf genug sind, denn es gibt ja keine halben Photonen, auch nicht als Wellenartefakte. Deshalb denke ich, die Ausführungen von Herrn Herzig kommen den Tatsachen nicht nahe genug. Mal ganz unabhängig davon, ob einer Relativist ist oder nicht.

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  38. #39 | galileo2609 | 18. Februar 2017, 16:48

    Herzig,

    Peter Herzig schrieb am 15. Februar 2017, 21:09:[…] An Gaßner habe ich mit detaillierten, 16-stelligen grundsätzlichen Berechnungen geschrieben, […]

    Peter Herzig schrieb am 17. Februar 2017, 21:01:Ich habe Gaßner einen eindeutigen und locker durchführbaren Versuch für das Postulat Einsteins vorgeschlagen, sogar dessen Durchführbarkeit mathematisch bewiesen, […]

    bis jetzt haben wir von ihnen lediglich die seichte Prosa eines Wutbürgers gesehen. Ganz ohne Mathematik. Auch das Kurzreferat auf KSzR enthält nichts dergleichen.

    Deshalb noch einmal meine Frage: Wo ist nun aber ihre gesammelte Eigenleistung? Wenn sie keinen eigenen Webspace verfügbar haben, um ihre mathematischen Berechnungen zu verlinken, können sie diese auch (bevorzugt mit LaTeX erstellt) an diesen Blog senden: webmaster (at) relativ-kritisch (dot) net

    Grüsse galileo2609

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  39. #40 | Peter Herzig | 18. Februar 2017, 18:24

    Herr Noblinski, herzlichen Dank für Ihre bemerkenswerten Ausführungen ! Ich bin kein Gegner der Religion, sondern das Geheimnis, warum die Kirche der reichste Konzern der WeltGeschichte geworden ist, ist nicht die Theologie, sondern das Gebet. Das Gebet ist die älteste und bewährteste Form der PsychoTherapie, der ZielFührung und der Reinigung des Unbewussten von GefühlsKonflikten. Gott ist in uns, in unseren Herzen, alles ausserhalb ist AberGlaube. Jesus konnte ohne Helikopter nicht ins den Himmel auffahren, wo minus 273.15 Grad herrschen. Alles, was gegen dieNaturgesetze ist, das ist AberGlaube.
    Wir leben im Hier und Jetzt. Hinter den Dingen ist nichts. Gar nichts. Wir sind Säugetiere mit von der Evolution entwickeltem SprechVermögen. Wir sehen mit unserer Fantasie nur Sachen in die Realität hinein. Das können nützliche oder schädliche Fantasien sein, auch die Erinnerung ist nur Fantasie. Die Evolution ist übrigens eines meiner Hobbies, aber das geht hier zu weit vom Thema weg.
    Besten Dank für ihren inspirierenden Beitrag.

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  40. #41 | Peter Herzig | 18. Februar 2017, 19:18

    galileo, ich kenne keine kein KurzReferat von mir auf KSzE. Was ist das überhaupt für eine AbKürzung ? Wie können die dazu kommen, ohne meine EinWilligung etwas von mir zu bringen ?
    Ich habe extra einen PC nur für Berechnungen mit 18-stelliger Genauigkeit bis Potenzen von +-4’000. Das reicht für solche Sachen. Die Berechnungen habe ich Gaßner geschickt. Hier kann ich so etwas nicht bringen, denn das ist ein DiskussionsForum und kein MathematikForum. Ich schreibe lieber an einem Artikel über die RelTheo und zeige dort ein paar Formeln und deren Herleitung.

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  41. #42 | Peter Herzig | 18. Februar 2017, 19:32

    galileo, ich habe nachgeschaut, KSzE ist eine politische WirtschaftsKonferenz. Was soll ich mit denen zu tun haben ? Und WutBürger bin ich auch keiner. Was hat das mit der RelTheo zu tun ?

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  42. #43 | galileo2609 | 18. Februar 2017, 20:42

    Herzig,

    Peter Herzig schrieb am 18. Februar 2017, 19:18:[…] ich kenne keine kein KurzReferat von mir auf KSzE. Was ist das überhaupt für eine AbKürzung ? Wie können die dazu kommen, ohne meine EinWilligung etwas von mir zu bringen ?

    Peter Herzig schrieb am 18. Februar 2017, 19:32:[…] ich habe nachgeschaut, KSzE ist eine politische WirtschaftsKonferenz. Was soll ich mit denen zu tun haben ?

    verarschen können wir uns selber. Mein Link auf ihr Kurzreferat ist präzise auf den Beitrag zu ihrer Person aus dem Jahr 2009 gesetzt: Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie (KSzR). Das dort verlinkte PDF wurde zwar offenbar von Ekkehard Friebe erstellt, der content ist aber von ihnen gezeichnet. Sollte der Text nicht von ihnen geschrieben oder autorisiert worden sein, beschweren sie sich bei Friebe.

    Die Berechnungen habe ich Gaßner geschickt. Hier kann ich so etwas nicht bringen, denn das ist ein DiskussionsForum und kein MathematikForum.

    Selbstverständlich können sie das hier bringen. Hier sind Mathematiker und Physiker am Diskutieren. Offensichtlich trauen sie sich nicht, da sie nichts auf der Pfanne haben. Wahrscheinlich sind ihre Mitteilungen an Gaßner nur Einbildungen aus ihrer Parallelwelt. Butter bei die Fische, Herzig!

    Peter Herzig schrieb am 18. Februar 2017, 19:18:Ich schreibe lieber an einem Artikel über die RelTheo und zeige dort ein paar Formeln und deren Herleitung.

    Schicken sie uns ihre Berechnungen für Gaßner. Wir verlinken sie dann gerne in unserem eigenen Webspace. Damit alle mitdiskutieren können, ob ihr Zeugs was taugt.

    Peter Herzig schrieb am 18. Februar 2017, 19:32:Und WutBürger bin ich auch keiner. Was hat das mit der RelTheo zu tun ?

    Doch Herzig, genau das sind sie. Ihre schlichte Prosa aus der Parallelwelt und ihre Beleidigungen der Kolleginnen und Kollegen sind exakt das, was so ein Wutbürger gerade noch hinbekommt. Und ja, ihre dämliche Prosa hat weder etwas mit den Relativitätstheorien noch mit sonstiger moderner theoretischer Physik zu tun. Es sind ihre ureigensten Hirngespinste.

    Ich gebe ihnen einen Rat: Wenn sie mit ihren Schimpftiraden nicht weiterkommen, sollten sie einfach mit einem gewissen Durchsatz weinen. Vielleicht hat jemand Mitleid mit ihnen …

    Und jetzt warten wir auf ihre mathematischen Berechnungen (sie wissen schon: LaTeX usw.). Auf geht’s, Wutbürger Herzig!

    Grüsse galileo2609

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  43. #44 | Peter Herzig | 19. Februar 2017, 13:53

    galileo2609, Jetzt ist die Sache klar. Ich habe damals vor Jahren schon die RelTheo durchschaut, ich stehe zu allen meinen Aussagen dort. Natürlich habe ich selber diesen Text geschrieben, mit Herrn Friebe habe ich noch nie etwas zu tun gehabt, ich brauche nicht von anderen abzuschreiben, Sie WutWisser. *lache‘
    In welchen WebSpace wollen Sie mich verlinken ?
    Ich habe nirgendwo SchimpfTiraden losgelassen, sondern immer mit sachlichen Argumenten begründet, die Sie offensichtlich überfordern, deshalb können Sie nicht darauf eingehen. Schliesslich darf man doch zu klar BEGRÜNDETEM – und nicht bloss behauptetem – Unsinn auch Unsinn sagen ? Inzwischen habe ich übrigens vom Prof. Dr. Claus Laemmerzahl, der im Gegensatz zu Ihnen freundlich war, eine Antwort bekommen. Er schreibt mir wörtlich: „Es wird immer c gemessen.“
    Ich hatte ihm das kurze Beispiel mit dem ausserhalb der ErdUmlaufbahn schwebenden Raumschiff gebracht. Seine Antwort war so zu erwarten, nämlich dass er meiner Frage ausweicht, denn dass die EmissionsGeschwindigkeit c eine NaturKonstante ist, das ist bewiesen, aber das war nicht meine Frage. Es ist um die relative AusbreitungsGeschwindigkeit vom Licht gegangen. Aber so machen es die Anhänger der RelTheo, sie schalten ein Brett vor den Kopf und wollen selbst einfachste Fragen nicht richtig verstehen. Das ist bei Ideologen so.
    Sie haben meine bisherigen Beiträge auch nicht verstanden, daher können Sie nicht sachlich darauf eingehen und wüten unsachlich mit UnterStellungen herum. Wozu sollte ich Ihnen Berechnungen schicken, die Sie eh nicht verstehen ?
    Aber schauen wir mal. Ich erkläre Ihnen wenigstens eine einzige Berechnung. Die Versuche von M&M sind deshalb gemacht worden, um die Behauptung vom Einstein, dass c immer gleich c sei, zu beweisen. Denn das Licht braucht irgendetwas, um sozusagen immer und überall „wissen“ zu können, wie schnell es zu sein hat. Ähnlich wie beim Schall im TrägerMedium Luft. Weil dieser Beweis des Postulates, also der blossen Behauptung vom Einstein, nicht gelungen ist, hat man solche Versuche mehrfach – fast verzweifelt – wiederholt. Aber es hat nichts geholfen, das Licht breitet sich immer in alle Richtungen gleich schnell aus, es geht sozusagen mit der bewegten EmissionsQuelle in seiner Geschwindigkeit mit. Bitte nicht überlesen. Das bedingt im Gegensatz zum Postulat Einsteins, dass sich bei einer bewegten LichtQuelle die LG beim ruhenden Empfänger ändert. Es muss also Über- und Unter-LG geben.
    Mit den heutigen Mitteln kann man die Entfernung Erde-Mond auf den Zentimeter genau messen, Apollo 15 hat dort den bisher besten Reflektor hinterlassen. Nimmt man v als Geschwindigkeit des TrägerMediums vom Licht an, dann sind die Hin- und die RückLaufZeiten: T1 + T2 = d / (c+v) + d / (c-v). Das d ist die Entfernung Erde-Mond. Fasst man das zur GesamtZeit T für Hin- und RückWeg zusammen, so fällt v NICHT heraus. Das bedeutet: Gibt es ein die LG als c=const bestimmendes TrägerMedium, so muss es als Beweis dafür – durch die Bewegungen der Erde und des Mondes – Abweichungen von c geben, das war der Sinn und Zweck der Versuche von M&M. Sie können mit dieser simplen Formel und mit Ihrem TaschenRechner ausrechnen, dass die MondMessungen wegen der grossen Entfernung Erde-Mond um 8 ZehnerPotenzen genauer sind, als es die Versuche von M&M sein konnten.
    Die Versuche von M&M waren insofern ein tragischer FehlSchlag, als sie das Postulat vom Einstein, wegen der damals zu ungenauen MessMöglichkeiten, nicht definitiv widerlegen konnten. Die Folgen davon dauern hundert Jahre an.
    Das Ergebnis der mehrfach wiederholten heutigen Messungen ist jetzt aber eindeutig: Es gibt kein c=const bestimmendes TrägerMedium für das Licht, egal wie das heisst oder was das ist. Das Licht hat Masse und bewegt sich wie eine PistolenKugel ungehindert durch den leeren Raum fort, denn es gibt keinen seine Geschwindigkeit bestimmenden LichtÄther.
    Daraus folgt, dass das Postulat vom Einstein nicht haltbar, sondern widerlegt ist: die RelTheo ist definitiv falsch. Die über dreitausend Artikel von meistens, aber nicht immer, klugen Denker gegen die RelTheo sind berechtigt, die RelTheo ist abstrakter Unsinn. Bitte achten Sie darauf, dass ich immer nur Folgerungen ziehe, aber niemanden persönlich beschimpfe, wie Sie schlampig zu behaupten geruhen.
    Sie können jetzt entweder die Formel der ZeitDauer für den Hin- und RückWeg des Lichtes als falsch erklären, aber dann bitte klar begründen, oder Sie können einen RechenFehler aufzeigen. Falls Sie weder diese simple Formel widerlegen, noch selber eine derart einfache Formel ausrechnen können, dann erübrigt sich eine weitere Diskussion zwischen uns, denn Sie haben keine Ahnung und wollen sich nur aggressiv wichtig machen.

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  44. #45 | Martin Raible | 19. Februar 2017, 18:37

    Peter Herzig schrieb am 19. Februar 2017, 13:53:

    Sie haben meine bisherigen Beiträge auch nicht verstanden, daher können Sie nicht sachlich darauf eingehen und wüten unsachlich mit UnterStellungen herum. Wozu sollte ich Ihnen Berechnungen schicken, die Sie eh nicht verstehen ?

    Bitte schicken Sie sie trotzdem. Sie haben wohl Angst, dass Ihre Berechnungen von galileo2609 zerpflückt werden.

    Aber schauen wir mal. Ich erkläre Ihnen wenigstens eine einzige Berechnung. Die Versuche von M&M sind deshalb gemacht worden, um die Behauptung vom Einstein, dass c immer gleich c sei, zu beweisen.

    Das ist falsch. Der Versuch von Michelson und Morley sollte die anisotrope Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes auf der Erde aufgrund der Bewegung der Erde gegenüber dem Äther nachweisen.

    Denn das Licht braucht irgendetwas, um sozusagen immer und überall „wissen“ zu können, wie schnell es zu sein hat. Ähnlich wie beim Schall im TrägerMedium Luft. Weil dieser Beweis des Postulates, also der blossen Behauptung vom Einstein, nicht gelungen ist, hat man solche Versuche mehrfach – fast verzweifelt – wiederholt.

    Das ist Quatsch. Die wiederholten Versuche sollten die Bewegung der Erde gegenüber dem Äther nachweisen. Das Licht braucht kein Medium, um zu wissen, wie schnell es zu sein hat. Die Eigenschaften des Raumes und der Zeit genügen. Das hat Einsteins RT gezeigt.

    Aber es hat nichts geholfen, das Licht breitet sich immer in alle Richtungen gleich schnell aus, es geht sozusagen mit der bewegten EmissionsQuelle in seiner Geschwindigkeit mit. Bitte nicht überlesen. Das bedingt im Gegensatz zum Postulat Einsteins, dass sich bei einer bewegten LichtQuelle die LG beim ruhenden Empfänger ändert. Es muss also Über- und Unter-LG geben.

    Das ist ein Fehlschluss, der durch Einsteins RT widerlegt wurde. Aus der Konstanz der LG im Ruhesystem der Quelle folgt nicht die Anisotropie der LG in anderen Bezugssystemen. Warum gehen Sie eigentlich nicht auf meinen letzten Kommentar zu den Doppelsternen (Kommentar Nr. 37) ein? Die Über- und Unterlichtgeschwindigkeiten würden zu Beobachtungen an Doppelsternen führen, die wir tatsächlich nicht beobachten.

    Mit den heutigen Mitteln kann man die Entfernung Erde-Mond auf den Zentimeter genau messen, Apollo 15 hat dort den bisher besten Reflektor hinterlassen. Nimmt man v als Geschwindigkeit des TrägerMediums vom Licht an, dann sind die Hin- und die RückLaufZeiten: T1 + T2 = d / (c+v) + d / (c-v). Das d ist die Entfernung Erde-Mond. Fasst man das zur GesamtZeit T für Hin- und RückWeg zusammen, so fällt v NICHT heraus. Das bedeutet: Gibt es ein die LG als c=const bestimmendes TrägerMedium, so muss es als Beweis dafür – durch die Bewegungen der Erde und des Mondes – Abweichungen von c geben, das war der Sinn und Zweck der Versuche von M&M. Sie können mit dieser simplen Formel und mit Ihrem TaschenRechner ausrechnen, dass die MondMessungen wegen der grossen Entfernung Erde-Mond um 8 ZehnerPotenzen genauer sind, als es die Versuche von M&M sein konnten.

    Die Entfernungsmessungen zum Mond werden so weit ich weiß nicht durchgeführt, um die Lichtgeschwindigkeit zu messen, sondern die Entfernung des Mondes. Dabei verlässt man sich auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

    Die Versuche von M&M waren insofern ein tragischer FehlSchlag, als sie das Postulat vom Einstein, wegen der damals zu ungenauen MessMöglichkeiten, nicht definitiv widerlegen konnten. Die Folgen davon dauern hundert Jahre an.
    Das Ergebnis der mehrfach wiederholten heutigen Messungen ist jetzt aber eindeutig: Es gibt kein c=const bestimmendes TrägerMedium für das Licht, egal wie das heisst oder was das ist. Das Licht hat Masse und bewegt sich wie eine PistolenKugel ungehindert durch den leeren Raum fort, denn es gibt keinen seine Geschwindigkeit bestimmenden LichtÄther.

    Totaler Quatsch, dass das Licht Masse haben soll. Kein Versuch zeigt das. Einstein hat auch nicht den Lichtäther postuliert, sondern diese Vorstellung abgeschafft. Zitat aus Einsteins Artikel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ von 1905: „Die Einführung eines „Lichtäthers“ wird sich insofern als überflüssig erweisen, als nach der zu entwickelnden Auffassung weder ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter „absolut ruhender Raum“ eingeführt, noch einem Punkte des leeren Raumes, in welchem elektromagnetische Prozesse stattfinden, ein Geschwindigkeitsvektor zugeordnet wird.“ Sie sollten sich erst einmal informieren, was Einsteins RT ist.

    Daraus folgt, dass das Postulat vom Einstein nicht haltbar, sondern widerlegt ist: die RelTheo ist definitiv falsch.

    Aus der Nichtexistenz des Äthers folgt nicht, dass Einsteins Postulat von der Konstanz der LG unhaltbar ist. Im Gegenteil, die Nichtexistenz des Äthers bestätigt Einsteins anderes Postulat von der Gleichheit der Naturgesetze in jedem Inertialsystem. Einstein hat gezeigt, dass diese beiden Postulate miteinander vereinbar sind.

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  45. #46 | Peter Herzig | 19. Februar 2017, 20:14

    Herr Martin Raible, Sie sollten erst mal meine Beiträge genau lesen und auch verstehen, bevor Sie alles als Quatsch abtun. Oder informieren Sie sich mal über den GrundBegriff der Geschwindigkeit, bevor Sie darüber reden. Nachdem die Versuche von M&M keinen Äther nachweisen konnten, hat unser fantasievoller Bruder Einstein „Strukturen des Raumes“ aus dem HosenSack heraus erfunden, welche angeblich die LG festlegen sollen. Das geht zu wie beim Ober-Ideologen in Rom.
    Es gibt sogar den SchulVersuch mit der „LichtMühle“, welcher beweist, dass Licht Masse hat. Ich habe keine Lust, immer wieder dasselbe zu schreiben. Neuester Vorschlag vom Hawkins ist ein Raumschiff mit LichtSegel, das von ein paar hundert PowerLaser von der Erde aus auf 1/4 der LG in Richtung Andromeda beschleunigt werden soll. Dann ist das Ding in 20 Jahren dort. Ob die noch unbekannte Art der AbBremsung gelingt, das erfahren wir dann 5 Jahre später. Alles mit Licht ohne Masse ? Der Hawkins ist jener Physiker im RollStuhl, der den Unsinn mit dem UrKnall erfunden hat. Auch wieder Hollywood, es muss für einfache Gemüter nur möglichst krachen und blitzen, die Zeit, die Massen, die Längen, alles muss sich effektvoll verbiegen. *lache*
    E = mc² gilt bei Ihnen wohl auch nicht ? Auch etwas, das Einstein von anderen, nämlich vom Poincare, schamlos geklaut hat. Dieses „Genie“ hat ja nirgends QuellenAngaben gemacht.
    Und auf die DoppelSterne bin ich auch eingegangen, alles kann ohne RelTheo erklärt werden. Sie zitieren die RelTheo, um die RelTheo zu beweisen ? Jetzt stelle mer ois mal janz doof ?
    Also, was legt die Konstanz der LG bei einer bewegten Quelle fest, wenn nicht ein TrägerMedium ?
    Sie können nicht etwas behaupten, aber erklären nichts und hinterlassen nur gähnende Leere.

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  46. #47 | Herr Senf | 19. Februar 2017, 22:09

    Martin Raible schrieb am 19. Februar 2017, 18:37:

    Peter Herzig schrieb am 19. Februar 2017, 13:53:

    Mit den heutigen Mitteln kann man die Entfernung Erde-Mond auf den Zentimeter genau messen, Apollo 15 hat dort den bisher besten Reflektor hinterlassen. Nimmt man v als Geschwindigkeit des TrägerMediums vom Licht an, dann sind die Hin- und die RückLaufZeiten: T1 + T2 = d / (c+v) + d / (c-v). Das d ist die Entfernung Erde-Mond. Fasst man das zur GesamtZeit T für Hin- und RückWeg zusammen, so fällt v NICHT heraus. Das bedeutet: Gibt es ein die LG als c=const bestimmendes TrägerMedium, so muss es als Beweis dafür – durch die Bewegungen der Erde und des Mondes – Abweichungen von c geben, …

    Die Entfernungsmessungen zum Mond werden so weit ich weiß nicht durchgeführt, um die Lichtgeschwindigkeit zu messen, sondern die Entfernung des Mondes. Dabei verlässt man sich auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. …

    Die Auswertung der Messungen zwischen Periapsis und Apoapsis
    363.330 _ 384.400 _ 405.500 km = 42.200 km bestätigen SRT und ART mit 10-4
    Das „+v und -v“ würde durch eine upload-download-Differenz auffallen, tut es nicht.
    Es werden Laserimpulse mit 2,5 cm Länge gesendet, die Meßgenauigkeit ist 1mm.

    Zum Beispiel mit post-Newton Näherung bestimmt:
    Newton-Gravitationsgesetz 1/r² besser als 10-11
    starkes Äquivalenzprinzip besser als 10-3
    kein bevorzugtes Bezugsystem in SRT/ART besser als 10-4

    Der Humbug, den Herr Herzig verbreitet, geht auf 2008 zurück, jetzt im neuen Gewande,
    aber in den verflossenen 9 Jahren nichts dazu gelernt.
    Damals waren es Prof. Rösslers falsche Formeln, die ein up-down-Δ=3,5 cm hatten, der hätte auffallen müssen, tat er aber nicht.

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  47. #48 | Peter Herzig | 19. Februar 2017, 23:32

    Herr Hans, es geht nicht darum, die Person Einsteins nieder zu machen. Tatsache ist, dass er keine QuellenAngaben gemacht hat, das ist wissenschaftlich gesehen Pfusch. Man weiss nicht, wo er was her hat und was von ihm selber stammt. Frau Jocelyne Lopez empfiehlt: Peter Rösch: „Ich war Einstein“. Er hat in seinem Buch alles so sorgfältig wie möglich untersucht.
    Im MittelAlter ist dem Volk eingeredet worden, die Natur werde zentral von einem Gott gelenkt. Die NaturWissenschaft hat dieses WeltBild dahin gehend fundamental geändert, als die Naturgesetze dezentral allen Dingen immanent innewohnen. Deswegen weiss die ArmbandUhr ganz ohne überirdische Kontakte, wie spät es ist. Das ist nicht auch noch ein Postulat vom Einstein, wie Raible behauptet, sondern BasisWissen der klassischen Physik. Schliesslich basiert die gesamte Technik, der wir unseren Wohlstand verdanken, auf der klassischen Physik und die in der Praxis verwertbare Leistung der RelTheo ist … null. Die fantastischen und fiktiven Folgerungen aus der in über dreitausend Schriften als falsch erkannten Hypothese „c = c“ haben nur UnterhaltungsWert, eben etwas provokativ gesagt: Hollywood fasziniert die Massen.
    Man lese mal im Internet den Elektriker Josef Braunstein. Man könnte einiges fachlich anders formulieren, aber was er alles an Unsinn aufdeckt, das ist echt gesunder HausVerstand.

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  48. #49 | Herr Senf | 20. Februar 2017, 00:06

    Peter Herzig schrieb am 19. Februar 2017, 23:32:

    Herr Hans, es geht nicht darum, die Person Einsteins nieder zu machen. Tatsache ist, dass er keine QuellenAngaben gemacht hat, das ist wissenschaftlich gesehen Pfusch. Man weiss nicht, wo er was her hat und was von ihm selber stammt. …

    Herr Herzig, bei Ihnen weiß man auch nicht (öder döch), wo Sie Pfusch abschreiben.
    Aber eines ist ganz sicher, es ist Plagiat, weil Sie gar nicht Grundrechnen können.

    1905/1915 gab es noch kein Internet mit Quellenzugriff oder allgemeinen Zugang zu Publikationen, alle haben es so gemacht, es wurden die Standardwerke benannt und verfügbare wichtige Veröffentlichungen.

    Das MMI hat mit der SRT nichts zu tun und muß nicht mit SRT erklärt werden, egal wie oft Sie diesen Unsinn noch wiederholen mögen – es hat nichts gemessen.
    Also gibt es auch nichts mit SRT zu erklären, „Nichts“ kann nicht widersprechen.
    Und Elektriker sind keine Physiker, als Physiker hab ich die linke Hand immer in der Hosentasche, wenn ich unter Spannung arbeite – der Elektriker dreht die Sicherung raus.

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  49. #50 | Peter Herzig | 20. Februar 2017, 00:26

    Herr Senf, was Sie an Daten bringen, das ist richtig, aber Sie sollten meine Ausführungen wenigstens genau lesen und sie auch verstehen. Sie verwechseln so wie der Einstein immer noch die Emissions- mit der Ausbreitungs-Geschwindigkeit vom Licht. Ich finde, nach hundert Jahren sollten wir etwas weiter sein.
    Ich habe aufgezeigt, dass diese MondMessungen mit 8 ZehnerPotenzen erhöhter Genauigkeit gegenüber den klassischen Versuchen von M&M endgültig beweisen, dass es kein TrägerMedium für Licht gibt. Natürlich hat man eine konstante Emissions-Geschwindigkeit von Licht angenommen, denn das ist eine bewiesene NaturKonstante.
    Einstein hat zwischen den erwähnten zwei Arten von Geschwindigkeiten nicht differenziert, sondern sie gleich gesetzt, daher das ganze Schlamassel.
    Wenn die Emissions-LG bei einem bewegten Objekt wie der Erde nach allen Richtungen konstant ist, was bedeutet das ? Ist dann die Ausbreitungs-LG auch konstant ? Wenn ja, woher weiss dann das Licht ohne TrägerMedium, wie schnell es zu sein hat, nämlich immer konstant ? Warum hat man die Versuche von M&M überhaupt gemacht und sogar mehrfach wiederholt ?

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