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Wolfgang Engelhardt und sein Unsinn mit dem Michelson-Interferometer

von Redaktion am 7. September 2014

Engelhardt-Unsinn, Folge 3: Als eingefleischter Einstein-Widerleger hat Dr. Engelhardt ein Problem mit dem Michelson-Morley Experiment, wie viele andere selbsternannte Widerleger auch. Widerspricht doch das Experiment der Hypothese eines absoluten Lichtäthers. Schon Prof. Thim hat versucht das Michelson-Morley Resultat mit nichtrelativistischer Physik zu beschreiben. Die Erklärung von Engelhardt weist noch haarsträubendere Fehler auf als jene von Prof. Thim.

Die Widerlegung von Engelhardt datiert vom Mai 2011. Offenbar war ihm dessen Absurdität bewusst, denn entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit publizierte er diese nicht bei Arxiv.org sondern nur auf der kürzlich gehackten Webseite der NPA. RelativKritisch hat sich schon mehrfach mit Dr. Engelhardt beschäftigt und ihm nicht nur zwei Artikel gewidmet, sondern auch einen Gastbeitrag von ihm veröffentlicht. Alle drei Beiträge wurden kontrovers diskutiert. Dr. Engelhardt hat konsequent jede Kritik ignoriert und an allen seinen fehlerhaften Argumenten festgehalten. Dr. Engelhardt erweist sich damit als Prototyp des „Scientific cranks“. Egal, wie absurd und haarsträubend seine Fehler auch sein mögen, was er sagt, ist aus seiner eigenen Sicht immer richtig. Mit seiner Widerlegung des Michelson-Morley Ergebnisses wird jedoch offensichtlich, was kaum jemand noch in Zweifel gezogen hat. Dr. Engelhardt ist ein Crank wie er im Buche steht. Er ignoriert und verdreht Fakten ohne jede Rücksicht und wider besseren Wissens, mit dem einzigen Ziel, seine pseudowissenschaftliche Anti-Einstein-Propaganda voranzutreiben.

Engelhardt, W., "Phase and Frequency Shift in a Michelson Interferometer," Natural Philosophy Alliance, 2011

Abb. 1: Engelhardt, W., „Phase and Frequency Shift in a Michelson Interferometer,“ Natural Philosophy Alliance, 2011 (PDF-Dokument)

In der Zusammenfassung seiner Widerlegung schreibt Engelhardt (siehe Abb. 1, Übersetzung durch die Redaktion):

In dieser Arbeit wird gezeigt, dass eine klassische mechanische Trägertheorie – sei es für Licht oder sei es für Schall – tatsächlich das beobachtete Nullresultat vorhersagt. Michelson erwartete eine Verschiebung der Interferenzringe, wenn sein Interferometer im „Ätherwind“ gedreht wird. Eine solche Phasenänderung erfordert jedoch eine vorübergehende Frequenzänderung in einem der Arme des Interferometers. Da der „Ätherwind“ die Frequenz im Interferometer nicht ändert, kann sich auch keine Phasenverschiebung auftreten.

Engelhardts Behauptung, dass eine Phasenänderung eine vorübergehende Änderung der Länge der Interferometerarme erfordert, ist schlicht Unsinn. Das Michelson-Interferometer soll Lichtlaufzeitdifferenzen zwischen den beiden Armen des Interferometers messen, die durch den „Ätherwind“ verursacht werden – wenn es einen solchen gibt. Der „Ätherwind“ bestimmt die Lichtgeschwindigkeit in den Armen und damit die Laufzeit. Die Frequenz des Lichts bestimmt der Sender, also die Lichtquelle. Ganz allgemein sendet der Sender (angenommen bei x=0) ein Signal f(t), das sich ungedämpft in Richtung der x-Achse mit der Geschwindigkeit c ausbreitet (siehe Abb. 2).

Sender sendet einen Impuls

Abb. 2: Ein Sender sendet einen Impuls, der sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ausbreitet. Die rote Kurve zeigt den zeitlichen Verlauf des gesendeten Signals. Die grüne und die blaue Kurve zeigen die sich in x-Richtung bewegenden Impulse. Der blaue Impuls bewegt sich doppelt so schnell wie der grüne.

 
An einer beliebigen Stelle x>0 kommt das Signal nach einer gewissen Laufzeit T(x) später an. Ein Empfänger detektiert dann eine Signal f(t-T(x)). Läuft das Signal auf dem Weg vom Sender zum Empfänger mit der konstanten Geschwindgkeit c, ergibt sich T(x)=x/c und damit f(t-x/c). Macht man zu einem bestimmten Zeitpunkt t eine Momentaufnahme des Signals, so erhält man z.B. für t=0 den örtlichen Verlauf des Signals mit f(-x/c). Das ist das gespiegelte und mit 1/c skalierte gesendete Signal, je nach Zeitpunkt mehr oder weniger weit nach rechts verschoben. Je grösser die Geschwindigkeit c ist, um so mehr wird das Signal gedehnt und um so früher kommt es bei Empfänger an (siehe Abb. 2). Die Funktion

\displaystyle \tilde{f}(t,x)=f(t-\frac{x}{c}) (1)

ist übrigens eine allgemeine Lösung der homogenen Wellengleichung

\displaystyle \frac{\partial^2 \tilde{f}}{\partial x^2}-\frac{1}{c^2}\,\frac{\partial^2 \tilde{f}}{\partial t^2}=0, (2)

wie man durch Nachrechnen prüfen kann.

Für das Michelson-Interferometer wurde nun monochromatisches Licht, also eine harmonische Schwingung, als Signal verwendet mit dem auch Dr. Engelhardt seine Rechnung durchgeführt hat:

\displaystyle f(t)=-A\sin(\omega t)=A\sin(-\omega t). (3)

Beim Empfänger an der Stelle x>0 erhalt man damit

\displaystyle f(t-\frac{x}{c})=-A\sin(\omega(t-\frac{x}{c}))=A\sin(-\omega(t-\frac{x}{c})) (4)

und weiter

\displaystyle A\sin(-\omega(t-\frac{x}{c}))=A\sin(\frac{\omega}{c}x-\omega t)=A\sin(kx-\omega t) (5)

Wobei

\displaystyle k=\frac{\omega}{c}=\frac{2\pi}{\lambda} (6)

der Wellenvektor ist. \lambda=2\pi c/\omega ist die Wellenlänge, die bei vom Sender vorgegebener Kreisfrequenz \omega von der Geschwindigkeit c abhängt. Je grösser c ist, um so grösser ist die Wellenlänge \lambda (siehe Abb. 3).

Der Sender sendet ein Sinussignal mit der Frequenz ω (rote Kurve), das sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ausbreitet (grüne und blaue Kurve). Das blaue Signal läuft doppelt so schnell wie das rote Signal und hat daher die doppelte Wellenlänge.

Abb. 3: Der Sender sendet ein Sinussignal mit der Frequenz ω (rote Kurve), das sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ausbreitet (grüne und blaue Kurve). Das blaue Signal läuft doppelt so schnell wie das rote Signal und hat daher die doppelte Wellenlänge.

 
Die Phasenverschiebung zwischen gesendetem und empfangenem Signal in einem Interferometerarm mit der Länge L erhält man mit dem mittleren Term in Gl. (4) zu

\displaystyle -A\sin(\omega(t-\frac{2L}{c_i}))=-A\sin(\omega t - \varphi_i), (7)
\displaystyle \varphi_i=2L\frac{\omega}{c_i}=4\pi L\frac{1}{\lambda_i}, (8)

wobei c_i die mittlere Geschwindigkeit im jeweiligen Arm des Interferometers ist. Zwischen den beiden Signalen mit den Geschwindigkeiten c_1 und c_2 ergibt sich dann eine Phasendifferenz von

\displaystyle \Delta\varphi=\varphi_1-\varphi_2=2L\omega(\frac{1}{c_1}-\frac{1}{c_2})=4\pi L(\frac{1}{\lambda_1}-\frac{1}{\lambda_2}). (9)

Wird das Interferometer um 90° gedreht, wird \Delta\varphi zu -\Delta\varphi und die gesamte Phasenverschiebung für die Interferenzringe ergibt sich zu \Delta\phi=2\Delta\varphi.

Dr. Engelhardt behauptet nun, dass \Delta\phi=0 sein muss, da \lambda von der Signalgeschwindigkeit unabhängig sei (\lambda_1=\lambda_2=\lambda) und führt dazu in seiner Widerlegung einen geradezu aberwitzigen „Beweis“ an (siehe Abb. 4).

Unbrauchbares Räderbeispiel von Engelhardt auf Seite 4 in „Phase and Frequency Shift in a Michelson Interferometer,“ Natural Philosophy Alliance, 2011

Abb. 4: Unbrauchbares Räderbeispiel von Engelhardt auf Seite 4 in „Phase and Frequency Shift in a Michelson Interferometer,“ Natural Philosophy Alliance, 2011 (siehe Abb. 1)

Er vergleicht dazu den Sachverhalt im Interferometer mit den beiden Rädern auf einer Achse. Doch die Räder auf der Achse haben eine fixe „Wellenlänge“, nämlich ihren Umfang. Der ändert sich naturgemäss nicht, wenn das Auto schneller oder langsamer fährt. Deshalb müssen sich die Räder schneller drehen (eine höhere Frequenz haben), wenn das Auto schneller fährt. Beim Interferometer hängt die Wellenlänge jedoch sehr wohl von der Signalgeschwindigkeit ab (siehe Gl. (8)). Engelhardts „Beweis“ ist völlig unbrauchbar und seine Widerlegung löst sich in Luft auf.

Damit zeigt Dr. Engelhardt einmal mehr, dass ihm für seine Crackpot-Physik kein Unsinn zu absurd ist. Mit Wissenschaft haben seine Pamphlete nichts zu. Was Dr. Engelhardt bewegt, diesen Nonsens zu veröffentliche, obwohl er es als promovierter Physiker besser wissen muss, bleibt jedem selbst überlassen zu beurteilen.

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2.566 Kommentare | Kommentar schreiben
 
  1. #2551 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 17. Juli 2017, 23:29

    Martin Raible schrieb am 17. Juli 2017, 18:07:

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 17. Juli 2017, 12:32:

    Als Mathematiker müssten Sie eigentlich in der Lage sein, Einsteins S. 837 nachzurechnen, aber damit sind Sie wohl überfordert.

    Warum muss Herr Kannenberg Einsteins S. 837 nachrechnen, wenn ich das schon in Kommentar Nr. 2075 vom 17. April 2017, 17:33 Uhr getan habe? Aus Einsteins Gleichung (7b) folgt tatsächlich Gl. (11).

    Sie sind der einzige Relativist, der sich zu solchem Unsinn versteigt. Die anderen in RG (Jürg Martin Fröhlich, Norbert Straumann, Richard Kerner, Kåre Olaussen, Eric Lord), die allerdings Herr Senf pauschal als „cranks“ bezeichnet, ziehen es vor, angesichts der Tatsachen zu schweigen. Cum tacent clamant.

    Diesen Kommentar: Zitieren
  2. #2552 | Herr Senf | 18. Juli 2017, 12:25

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 17. Juli 2017, 23:29:

    … Die anderen in RG … F-S-K-O-L, die allerdings Herr Senf pauschal als „cranks“ bezeichnet, ziehen es vor, angesichts der Tatsachen zu schweigen.

    Dr. Engelhardt, Ihre Schlußfolgerungen sind wie immer genial.

    Diese „anderen“ haben Ihnen vorgerechnet, daß Sie nicht Rechnen können, deren Studenten sehr wohl besser (ich lese daraus, Examen für Ihre Leistung ade).
    Diese „anderen“ haben sich wegen Ihrer Diskussionskultur verabschiedet.

    Keine Sorge, wir kriegen die 50.000 reads noch voll, 2.097 fehlen, ich klicke jeden Tag 3mal, ob’s neuen Unsinn gibt – ich alleine brauche noch 6 Jahre – puh.
    Wie lange sitzen Sie den am Tage an der Klickmaschine, um ihren Beitrag zu pushen 🙂

    Diesen Kommentar: Zitieren
  3. #2553 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 18. Juli 2017, 23:01

    Herr Senf schrieb am 18. Juli 2017, 12:25:

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 17. Juli 2017, 23:29:

    … Die anderen in RG … F-S-K-O-L, die allerdings Herr Senf pauschal als „cranks“ bezeichnet, ziehen es vor, angesichts der Tatsachen zu schweigen.

    Dr. Engelhardt, Ihre Schlußfolgerungen sind wie immer genial.

    Diese „anderen“ haben Ihnen vorgerechnet, daß Sie nicht Rechnen können, deren Studenten sehr wohl besser (ich lese daraus, Examen für Ihre Leistung ade).
    Diese „anderen“ haben sich wegen Ihrer Diskussionskultur verabschiedet.

    Keine Sorge, wir kriegen die 50.000 reads noch voll, 2.097 fehlen, ich klicke jeden Tag 3mal, ob’s neuen Unsinn gibt – ich alleine brauche noch 6 Jahre – puh.
    Wie lange sitzen Sie den am Tage an der Klickmaschine, um ihren Beitrag zu pushen 🙂

    Sie irren sich mal wieder. Niemand in RG noch hier hat mir vorgerechnet, dass mein working paper https://www.researchgate.net/publication/316112386_Einstein%27s_derivation_of_the_Gerber-formula_from_his_new_equation_of_motion einen Fehler enthielte. Prof. Kerner hat sich selbst bei persönlicher Kontaktaufnahme geweigert, Einsteins Seite 837, bzw. mein working paper zu kommentieren. Er kann nicht so dumm sein wie Raible, der unfähig ist meine Rechnung zu verifizieren. Sie oder Kannenberg können das natürlich auch nicht. Und Karl? Er hat längst eingesehen, dass Einstein die Gerber-Formel nicht aus seiner GR-Bewegungsgleichung erhalten konnte. Nun schweigt er wie die anderen Relativisten. Wer nichts sagt, sagt auch nichts Falsches…

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  4. #2554 | Herr Senf | 22. Juli 2017, 01:23

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 18. Juli 2017, 23:01:

    Sie irren sich mal wieder. Niemand in RG noch hier hat mir vorgerechnet, …

    Wie oft darf man sich Ihrer Meinung nach denn irren, obwohl richtig?

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  5. #2555 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 2. August 2017, 15:28

    Nach gründlicher Prüfung des Manuskripts „Free Fall in Gravitational Physics“ ist das Papier mit kleinen Modifikationen und einem Anhang in Physics Essays erschienen:

    https://physicsessays.org/browse-journal-2/product/1586-11-w-engelhardt-free-fall-in-gravitational-theory.html

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  6. #2556 | Herr Senf | 3. August 2017, 14:15

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 2. August 2017, 15:28:

    Nach gründlicher Prüfung …

    also mit IF=24% sowas wie 0-1-2-12-1-7-14 bei KSzRT, eher 0815.

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  7. #2557 | nocheinPoet | 7. August 2017, 11:50

    Schon wieder Realsatire vom Feinsten, Peter hat mal wieder aus dem Kaffeesatz gelesen und verbreiten Lügen wo es geht:

    So dachten auch die beiden wissenschaftskritischen Autoren Jocelyne Lopez (Juristin, Spezialistin für Einstein-Theorien) und Wolfgang Engelhardt (langjähriger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching).

    http://ya0m.r.a.d.sendibm1.com/33iyqnw17ff.html

    Lopez ist doch nun bekannterweise wirklich strohdumm und versteht nichts von Physik, schon ganz unten scheitert sie immer und immer wieder. Der ganze „Artikel“ ist eine dumme verlogene Hetzschrift, Peter sollte sich auf Esoterik beschränken. 😀

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  8. #2558 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 12. August 2017, 21:53

    Wogegen „hetzt“ Peter Ripota? Er hat offenbar die Dokumentation über die Anfragen an das Einstein-Institut gelesen: http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/Anhaenge/Anfrage%20LIGO-Experiment.pdf, wo Prof. Danzmann sogar zugibt, dass die Interferometer nicht so geeicht wurden, wie man im „discovery paper“ vorgegeben hat. Es ist offenbar nicht möglich, die Auslenkung der kiloschweren (nicht tonnenschweren!) Spiegel, welche vergleichbar wäre mit jener durch eine angebliche GW erzeugten Verschiebung, per Strahlungsdruck zu simulieren, und diese dann zu messen. Peter Ripota hat die Lügen des LIGO-Teams als Realsatire humoristisch auf die Schippe genommen, von „Hetze“ keine Spur.

    Mit Fug und Recht muss man die „discovery“ als Betrug bezeichnen, wogegen das Einstein-Institut vorsichtshalber nicht vorgeht. Man scheut eine öffentliche Gerichtsverhandlung genauso wie die PTB, welche Frau Lopez sogar ihre Anwaltskosten in Sachen Neutrinoexperiment bezahlt hat, um öffentliches Aufsehen zu vermeiden.

    Durch meine 53 000 Reads in ResearchGate (https://www.researchgate.net/publication/312118218_Free_Fall_in_Gravitational_Theory?focusFeedback=1) hat sich mittlerweile die Unhaltbarkeit der Einsteinschen Theorien in der ganzen Welt ziemlich herumgesprochen. Die Relativisten schweigen wie eh und je, um die Kritik am „Relativitäts-Evangelium“ (Sommerfeld) totzuschweigen. Dieses Phänomen ist auch hier zu beobachten, aber: Cum tacent clamant.

    Diesen Kommentar: Zitieren
  9. #2559 | Herr Senf | 13. August 2017, 11:25

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 12. August 2017, 21:53:

    a)… LIGO … die Interferometer nicht so geeicht wurden, wie …
    b)… P.R. hat die Lügen des LIGO-Teams als Realsatire …
    c)… PTB, welche L. sogar ihre Anwaltskosten … bezahlt hat,
    d)… Durch meine 53 000 Reads in ResearchGate … hat sich mittlerweile die Unhaltbarkeit der Einsteinschen Theorien in der ganzen Welt ziemlich herumgesprochen. Die Relativisten schweigen wie eh und je, …

    Nu hallo Dr. Engelhardt,
    ab und an muß man Ihre absoluten Lügen relativieren, immer wieder macht nicht wahr.

    a) hier geht’s lang https://arxiv.org/pdf/1708.03023.pdf
    „Calibration Uncertainty for Advanced LIGO’s First and Second Observing Runs“
    aber ob Ihre physikalische Leistungsbereitschaft, die Sie auf RG zeigen, dafür reicht?

    b) das PM-Team hat sich inzwischen von den Eseleien der P.R.-Esoterik verabschiedet, so daß man das populäre Magazin auch mal wieder lesen kann

    c) nur gut, sonst müßte ja der Steuerzahler die eingebildete juristische Krawallerei einer ungebildeten Juristin bezahlen, hochgestapelt hat da der P.R. schon

    d) die „Relativisten“ haben im Januar Ihren Murks auseinander genommen, was sollen die da noch auf der Crackpot-Polonäse rumtanzen, ist doch langweilig

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  10. #2560 | Noblinski | 13. August 2017, 17:22

    Liebe Streithähne! Ich habe gerade auf einer dieser vielen E=mc²-Erklärseiten am Anfang gelesen, das Faszinierendste in Einsteins Formel sei die kurze und prägnante Form. Und am unteren Ende stand dann: „Der Beweis, dass Joule gleich kg mal m²/s² ist, würde diese Seite sprengen“. Ist das nicht ein kolossaler Widerspruch?

    Schöne dilettantische Grüße!

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  11. #2561 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 13. August 2017, 23:14

    a) Auch dieser Report enthält keine Daten, wo eine Spiegelauslenkung von 10(-18) m per Strahlungsdruck erzeugt und interferometrisch gemessen wurde, so wie es im discovery paper angekündigt war. Danzmann hat allerdings zugegeben, dass diese Methode gar nicht funktioniert. Somit existiert kein Nachweis von GW’s und die gegenteiligen Behauptungen von LIGO sind glatter Betrug.
    c) Der Steuerzahler hat bereits die Rechtsanwaltkosten von Frau Lopez bezahlt. Hätte sich die PTB im Recht befunden, wären nach einem Gerichturteil zu Gunsten der PTB auf den Steuerzahler überhaupt keine Kosten zugekommen. Die PTB wollte aber den Prozess nicht riskieren, um öffentliches Aufsehen zu vermeiden. Lieber hat sie den unschuldigen Steuerzahler mit den angefallenen Kosten belastet.
    d) Kein Relativist konnte mir in meinen Papieren einen Fehler nachweisen. Wie sollte er auch, wo ich mich in Einstein’s Third Postulate nur auf Einstein selbst und seine Demonstration der Zeitdilatation berufen habe. Einstein’s „Murks“ in seinem Papier von 1915 wagten die Relativisten nicht zu kommentieren, gaben aber immerhin zu, dass er „Fehler gemacht habe“. Worin diese bestanden, vermochte niemand zu sagen.

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  12. #2562 | Dr. Wolfgang Engelhardt | 13. August 2017, 23:22

    Noblinski schrieb am 13. August 2017, 17:22:

    Liebe Streithähne! Ich habe gerade auf einer dieser vielen E=mc²-Erklärseiten am Anfang gelesen, das Faszinierendste in Einsteins Formel sei die kurze und prägnante Form. Und am unteren Ende stand dann: „Der Beweis, dass Joule gleich kg mal m²/s² ist, würde diese Seite sprengen“. Ist das nicht ein kolossaler Widerspruch?

    Schöne dilettantische Grüße!

    Das ist vor Allem bodenlose Dummheit, wie sie nur Relativisten einfallen kann. Sie sind ja auch keine Physiker sondern Anhänger eines „Relativitäts-Evangeliums“ (Sommerfeld).

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  13. #2563 | Noblinski | 14. August 2017, 10:26

    Dr. Wolfgang Engelhardt schrieb am 13. August 2017, 23:22:
    Das ist vor Allem bodenlose Dummheit…

    Ich hätte im klassisch mechanischen Sinne einfach so gedacht:
    Energie = Kraft [also Masse mal Beschl.[also Weg/s²]] mal Weg;

    Das muss aber falsch sein, denn jener Physikprofessor, der die Erklärseite betreibt, hätte das ja nicht als Erklärung eingestuft, die „die Seite sprengt“. Sondern es einfach hingeschrieben.

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  14. #2564 | Noblinski | 15. August 2017, 08:42

    Vielleicht hat Albert Einstein bei seinem berühmten Zitat von der Dummheit der Menschen in Wahrheit daran gedacht, dass es mindestens hundert Jahre dauert, bis jemand an seinem relativistischen Hokuspokus einen Haken findet?

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  15. #2565 | Noblinski | 15. August 2017, 08:50

    Wie sähe die Relativitätstheorie denn aus, wenn man postuliert, dass die Zeit a priori überall gleich schnell vergeht, ungeachtet eventuell nötiger Korrekturen von falsch gehenden oder falsch abgelesenen Uhren? Kann man die Lichtgeschwindigkeit im Bezugssystem eines ruhenden Beobachters überhaupt messen, ohne sich hoffnungslos in den Wirren der Zeitdilatation zu verstricken? Was sagt denn der große Frameworker dazu?

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  16. #2566 | Noblinski | 16. August 2017, 10:00

    Jetzt mal ehrlich: Wir erleben ja derzeit eine ungeheure Blüte des Wissens vom Licht, den dadurch erzeugbaren Materiezuständen und den damit verbundenen Technologien. Das ist auch für Leute faszinierend, die nicht jedes Detail verstehen. Das Zeitalter des Lichts, wie von den alten Propheten vorher gesagt! Der Beobachter im Labor betrachtet das Licht aber immer mit klassischen Augen, das heißt, er macht sich vorher keine Gedanken darüber, ob der Lichtquant einen ruhenden Spalt, den er in dessen Weg gestellt hat, oder den Spiegel überhaupt als Dimension in der relativistischen Raumzeit wahrnehmen könnte. Betrachtet man dazu homolog mal ein Elektron, das im Beschleuniger umläuft oder auch ein Raumschiff, das sich nahe c bewegt, so würde jeder physikalisch potente Beobachter beim Versuch, die wahren Eigenschaften der Entität zu ergründen, auch für die präzise Messung der Geschwindigkeit, die angenommene Verformung der Raumzeit berechnen und zur Hilfe nehmen. Man geht wie selbstverständlich davon aus, dass Uhren im bewegten Objekt langsamer gehen und Strecken gekürzt nicht nur erscheinen sondern es real sind. Bei Versuchen mit Licht tut man das aber nicht. Bei all den vielen Versuchen mit Licht geht man ebenso selbstverständlich davon aus, dass Längen und Zeiten, z.B. auch Frequenzen im bewegten Licht dieselben sind wie für den ruhenden Beobachter. Man hat also quasi eine Bezugskategorie gefunden, für welche die universelle Zeit sowohl im bewegten als auch im ruhenden System gilt. Und das Ganze noch, ohne es zu erwähnen.

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