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	<title>RelativKritisch &#187; Einsteins Gegner</title>
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	<description>Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller</description>
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		<title>Peter Rösch und sein Unsinn mit Peter Galison</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 21:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Peter Rösch ist ein Einstein-Gegner besonderen Kalibers. Der Berufsschullehrer im nordbadischen Bruchsal ist nicht nur ein crank, der physikalischen Unsinn verzapft, er ist auch ein reaktionärer Katholik und glaubt an eine von ihm selbst aufgestellte Verschwörungstheorie, die esoterische und zahlenmystische Pseudofiguren aufbaut, warum Albert Einstein erfolgreich war.

Dem OStR an der Balthasar-Neumann-Schule in Bruchsal fehlt offenbar nicht nur die fachliche Kompetenz. Mit seinen Wahnideen ist er für die Ausübung seines Jobs, Jugendliche zur beruflichen und allgemeinen Reife zu führen, denkbar ungeeignet. Eine Schule ist eine offene Institution, die dem Bildungsideal verpflichtet ist. Peter Rösch hatte im Gegensatz dazu die geschlossene Anstalt der GFWP gewählt und dort seine wirkliche Berufung gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Rösch ist ein Einstein-Gegner besonderen Kalibers. Der Berufsschullehrer im nordbadischen Bruchsal ist nicht nur <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2733">ein crank, der physikalischen Unsinn verzapft</a>, er ist auch ein reaktionärer Katholik und glaubt an <a href="http://www.relativ-kritisch.net/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender">eine von ihm selbst aufgestellte Verschwörungstheorie</a>, die esoterische und zahlenmystische Pseudofiguren aufbaut, warum Albert Einstein erfolgreich war. Der Pädagoge und ehemalige Vorsitzende der <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2236">„Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP)</a> hat nach <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/herbsttagung-2008">stürmischen Turbulenzen</a>, dem <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2236">Putsch durch die Rentner-Band</a> um <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/peter-ripota">Peter Ripota</a> und der <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/requiem-fur-die-gfwp-fruchtlos-hoffnungslos-und-aufgelost/comment-page-1#comment-548">feindlichen Übernahme seiner GFWP-Domain</a> durch den crackpot-Zombie <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Ekkehard_Friebe">Ekkehard Friebe</a> Kompensation erhalten.<span id="more-5492"></span></p>
<div id="attachment_5495" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Roesch_magazin2000plus2.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Roesch_magazin2000plus2-300x207.jpg" alt="Peter Rösch, „Die Einstein-Fälschung“" title="Peter Rösch, „Die Einstein-Fälschung“" width="300" height="207" class="size-medium wp-image-5495" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Rösch, „Die Einstein-Fälschung“</p></div>
<p>Im Juli durfte der treue Vasall des „Arischen Physikers“ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Lenard">Philipp Lenard</a> auf der Ex-Website der GFWP eine Kurzfassung seiner absurden „Wissenschaftsintrige“ <a href="http://anonym.to/?http://wissenschaftliche-physik.com/2011/07/die-einstein-falschung/">online stellen</a>, die bereits 2006 im einschlägig bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magazin_2000plus">Magazin 2000plus</a>, dem rechts-esoterischen Format der Verlegerin Ingrid Schlotterbeck, unter dem reisserischen Header <a href="http://www.pressekatalog.de/MAGAZIN+2000+Plus-ebinr_2000574.html?PT=ARCHIV&#038;Jahr=2006&#038;Ausgabe=010&#038;CSS=995&#038;Catalogswitch=0">„Die Einstein-Fälschung“</a> (Ausgabe 10/2006) veröffentlicht wurde.</p>
<p>Im Tunnelblick von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/peter-rosch">Peter Rösch</a> waren für die Revolution der theoretischen Physik im Jahr 1905 nicht die wissenschaftlichen Innovationen verantwortlich, die der geniale Ausnahmephysiker Einstein entworfen hatte. Es war eine dunkle Vereinigung atheistischer Protagonisten, die sich verschworen hatte, die angeblich unter Max Planck auch in der Physik exekutierte Staatsräson des Wilhelminischen Protestantismus in Preussen aushebeln wollte. Rösch diagnostiziert als historisches Problem, dass man den Luschen von der Lutherischen Kirche diesen Abwehrkampf nicht überlassen hätte dürfen. In seiner Retrospektive waren in diesem Kulturkampf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Physik">„Deutschen Physiker“</a> und die römischen Päpste die einzig wahren Verteidiger des Abendlands, die sich dem <em>„Atheismus, Darwinismus, Positivismus und Relativismus, Sozialismus“</em> ohne Rücksicht auf Verluste entgegen stemmten. Peter Rösch hat diesen irrationalen Unfug in seinem im Eigenverlag produzierten Pamphlets <a href="http://d-nb.info/750103531/about/html">„Ich war Einstein“</a> elegisch ausgebreitet.</p>
<div id="attachment_5498" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Roesch_Galison_Nachtrag1.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Roesch_Galison_Nachtrag1-300x217.jpg" alt="Peter Rösch, Nachbetrachtung: Peter Galison" title="Peter Rösch, Nachbetrachtung: Peter Galison" width="300" height="217" class="size-medium wp-image-5498" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Rösch, Nachbetrachtung: Peter Galison</p></div>
<p>Dem alten Ladenhüter aus dem ARGO-Verlag hat der Pädagoge im Faksimile für die Ex-GFWP-Präsenz eine <em>„Nachbetrachtung“</em> hinzugefügt, in der Rösch zeigt, dass er nicht nur eine von Wahnvorstellungen durchsetzte skurrile <em>„Geheimgeschichte“</em> aufgeschrieben hat, sondern auch im persönlichen Wahn seiner eingebildeten Bedeutung lebt. Der Oberstudienrat, der aufgrund seiner mangelnden akademischen Weihen mit seine Amtsbezeichnung eine peinliche Titelhuberei betreibt, <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2009/12/verschworungstheorien-in-der-schule.php">indoktriniert nicht nur täglich seine Schüler</a>. Er suchte auch <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender">die grosse Bühne des Fachpublikums</a>.<br />
Die geschlossene Ablehnung seines Vortrags <em>„Eine Personalgeschichte der Relativitätstheorie“</em> auf der Jahrestagung 2001 des „Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V.“ (MNU) feiert Rösch in seiner „Nachbetrachtung“ als Weckruf <em>„[m]aßgebliche[r] Wissenschaftskreise“</em>.</p>
<blockquote><p>Schon Jahre vor der Schröder-Festrede unterbreitete ich an der Universität Köln vor gutbesetztem Hörsaal die neuen Erkenntnisse [...]. Nach erstem Raunen in der Menge zog sich die Diskussionsleitung zurück. &#8220;Verschwörungstheorie!&#8221; plärrte es aufgeregt durch den Saal. Als hätte es Verschwörungen nie gegeben! Ein Gymnasialstudienrat war politisch betroffen; schimpfend erhob er sich mitsamt minderjährigem Anhang von den Plätzen. Aus dem Tumult heraus protestierten die Vertreter der einst von Max Planck geleiteten <em>Deutschen Physikalischen Gesellschaft</em> (DPG). Immerhin, ich konnte ungeschlagen den Saal verlassen…<br />
- Seit dieser Veranstaltung halten die Physikfunktionäre den Irrglauben an Einstein und die Relativitätstheorie <em>wider besseres Wissen</em> aufrecht.</p></blockquote>
<p>Wurde der mainstream durch Peter Rösch aufgeschreckt? Nach den <em>„Enthüllungen“</em> des Berufsschullehrers in dessen Phantasie gar verunsichert und eingeschüchtert, <em>„wobei sie<br />
bereits am Abgrund der Wahrheit balancieren“</em>. Der einstige GFWP-Vorsitzende glaubt auch daran, dass die Tagebücher von Ferdinand Lindemann erst <a href="http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2009/12/drei-blamagen-an-einem-tag.php#comment74863">auf seinen Druck hin veröffentlicht</a> wurden. Und noch ein besonderes Betthupferl hat der Peter Rösch in der <em>„Nachbetrachtung“</em> auf Lager.<br />
<div id="attachment_5502" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Teubner_1974_3.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/Teubner_1974_3-300x261.jpg" alt="Henri Poincaré, Wissenschaft und Hypothese, B. G. Teubner, Stuttgart 1974" title="Henri Poincaré, Wissenschaft und Hypothese, B. G. Teubner, Stuttgart 1974" width="300" height="261" class="size-medium wp-image-5502" /></a><p class="wp-caption-text">Henri Poincaré, Wissenschaft und Hypothese, B. G. Teubner, Stuttgart 1974</p></div></p>
<blockquote><p>Professor Renns amerikanischer Kollege Peter Galison geht noch näher an den Rand. Der Historiker erwähnt zwar Lindemanns Buch mit der entscheidenden Bemerkung &#8220;97&#8243; zur Relativitätstheorie &#8211; siehe oben &#8211; datiert es aber statt korrekt auf 1904 hintersinnig auf das Jahr 1&#8243;97&#8243;4 ! (17) [...]</p>
<p><strong>Hinweise</strong> [...]</p>
<p>17 Galison, Peter: Einsteins Uhren, Poincarés Karten. Frankfurt / M. 2003; S. 374.</p></blockquote>
<p>Der Physiker und Wissenschaftshistoriker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Galison">Peter Galison</a> hatte 2003 sein lesenswertes Buch „Einstein&#8217;s clocks, Poincarés maps: empires of time“ veröffentlicht, <a href="http://www.amazon.de/Einsteins-Poincares-Karten-Arbeit-Ordnung/dp/3100244303">deutsch 2003 beim S. Fischer Verlag</a>, Frankfurt. Im Literaturverzeichnis dieser Ausgabe erscheint auf der angegebenen Seite unter dem Eintrag für Poincaré:</p>
<blockquote><p>(1902), <em>La Science et l&#8217;Hypothèse</em>, Paris: Flammarion. (Deutsche Ausgaben: <em>Wissenschaft und Hypothese</em>, Leipzig: Teubner 1904, sowie neuerdings <em>Wissenschaft und Hypothese</em>, hg. von F. und L. Lindemann, Stuttgart: Teubner 1974.)</p></blockquote>
<p>Peter Rösch demonstriert an dieser Stelle die Vorgehensweise seines <a href="http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2009/12/drei-blamagen-an-einem-tag.php#comment74863"><em>„Aufbruchs in wissenschaftshistorisches Neuland“</em></a>, die sich durch sein gesamtes Machwerk zieht: Lug, Betrug und Halluzination. Oder wie es ein Kommentator in Ernst Peter Fischers <a href="http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2009/12/drei-blamagen-an-einem-tag.php">„Wissenschaftsfeuilleton“</a> treffsicher bezeichnete: der crackpot ist intellektuell unbewaffnet! Selbstverständlich hat Galison das Erscheinungsjahr 1904 der revidierten Ausgabe korrekt angegeben. Und natürlich ist auch <a href="http://d-nb.info/750103531/about/html">im Jahr 1974 bei B. G. Teubner in Stuttgart</a> der unveränderte Nachdruck der dritten verbesserten Auflage von Henri Poincarès <em>„Wissenschaft und Hypothese“</em> aus dem Jahr 1914 publiziert worden. So wie <a href="https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=showFirstResultSite&#038;currentResultId=atr%253D118595407%2526any&#038;selectedCategory=any">in den Jahren 1973 oder 2003</a>.</p>
<p>Der Rauswurf des gestrandeten Berufsschullehrers aus dem <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender">Doktorandenseminar bei Armin Hermann</a> war bei solchen Fehlleistungen mehr als notwendig, aber offenbar zu wenig.  Dem OStR an der Balthasar-Neumann-Schule in Bruchsal fehlt offenbar nicht nur die fachliche Kompetenz. Mit seinen Wahnideen ist er für die Ausübung seines Jobs, Jugendliche zur beruflichen und allgemeinen Reife zu führen, denkbar ungeeignet. Eine Schule ist eine offene Institution, die dem Bildungsideal verpflichtet ist. Peter Rösch hatte im Gegensatz dazu die geschlossene Anstalt der GFWP gewählt und dort seine wirkliche Berufung gefunden.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über „Peter Rösch und sein Unsinn mit Peter Galison“ mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2048">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/peter-rosch-und-sein-unsinn-mit-peter-galison' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<title>Lesetipp: Thomas J. J. See bei Astrodicticum Simplex</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 20:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Außenseiter der Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftsgeschichte vom Feinsten! Florian Freistetter hat heute auf seinem Blog Astrodicticum Simplex unter der Überschrift „Thomas Jefferson Jackson See: vom Astronom zum Pseudowissenschaftler“ den Werdegang des amerikanischen Astrononomen und Einstein-Gegners Thomas J. J. See (1866 – 1962) nachgezeichnet.

Florians Artikel ist ein Meisterstück, das zum Nachlesen absolut empfehlenswert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsgeschichte vom Feinsten! Florian Freistetter hat heute auf seinem Blog Astrodicticum Simplex unter der Überschrift <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/07/thomas-jackson-jefferson-see-astronom-und-pseudowissenschaftler.php">„Thomas Jefferson Jackson See: vom Astronom zum Pseudowissenschaftler“</a> den Werdegang des amerikanischen Astrononomen und Einstein-Gegners Thomas J. J. See (1866 &#8211; 1962) nachgezeichnet.<span id="more-5372"></span></p>
<div id="attachment_5373" class="wp-caption alignright" style="width: 246px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/See1.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/07/See1-236x300.jpg" alt="Thomas J. J. See in Berlin: Credit: Mary Lea Shane Archives of Lick Observatory" title="Thomas J. J. See in Berlin: Credit: Mary Lea Shane Archives of Lick Observatory" width="236" height="300" class="size-medium wp-image-5373" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas J. J. See in Berlin: Credit: Mary Lea Shane Archives of Lick Observatory</p></div>
<p>Der Weg, der den Amerikaner von einem in Berlin ausgebildeten und promovierten Astrononomen zu einem streitlustigen und durchaus populären <em>scientific crank</em> und letztendlich in den Abgrund eines Pseudowissenschaftlers geführt hat, ist nicht nur historisch interessant. Er ist eine exemplarische biographische Blaupause für Negativkarrieren, die wir auch in unserer modernen Zeit immer wieder antreffen. Florians Artikel ist ein Meisterstück, das zum Nachlesen absolut empfehlenswert ist.</p>
<p>Aus der Sicht um die Kontroverse mit Albert Einstein ist noch zu ergänzen, dass Sees Angriffe auf den Ausnahmephysiker sich nicht in den skurrilen Attacken eines exzentrischen Einzelkämpfers erschöpften. Thomas J. J. See veröffentlichte seine Pamphlete in Abstimmung mit Arvid Reuterdahl im antisemitischen „Dearborn Independent“ von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford#The_Dearborn_Independent">Henry Ford</a>. Er war an exponierter Stelle in die amerikanische <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=IQ6OEE">Academy of Nations</a> (AoN) eingebunden, die zeitweilig auch mit den „Deutschen Physikern“ und mit ihnen vernetzter individueller Akteure Filialen in Europa gründete, wie z. B. mit dem Kroaten Stjepan Mohorovičić, der auch noch in der Nachkriegszeit über <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/blumen-fur-gotthard-barth">Gotthard Barth</a> den organisierten Einstein-Gegnern erhalten geblieben war.</p>
<p>Florians exzellentem Artikel und seiner Literaturliste zum Thema ist daher als Ergänzung noch <a href="http://www.campus.de/isbn/9783593389141">Milena Wazecks Dissertation</a> „Einsteins Gegner &#8211; Die öffentliche Kontroverse um die Relativitätstheorie in den 1920er Jahren“ hinzuzufügen, die 2009 bei Campus publiziert und zu Recht mit dem <a href="http://www.leopoldina.org/de/akademie/preise-und-auszeichnungen/georg-uschmann-preis-fuer-wissenschaftsgeschichte.html">„Georg-Uschmann-Preis für Wissenschaftsgeschichte“</a> ausgezeichnet wurde. Mit der Auswertung der Nachlässe von Ernst Gehrcke und Arvid Reuterdahl hat die Wissenschaftshistorikerin <a href="http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/features/feature7">viele neue Erkenntnisse</a> über diese turbulenten Auseinandersetzungen erschlossen. Für die Befassung mit Thomas J. J. See ist das Buch eine weitere Fundgrube.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über den Lesetipp: „Thomas J. J. See bei Astrodicticum Simplex“ auch im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2040">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/wissenschaftsgeschichte/lesetipp-thomas-j-j-see-bei-astrodicticum-simplex' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<item>
		<title>Skeptiker-Radar Spezial: „Fakt und Fiktion“ &#8211; Die GWUP-Jahresversammlung in Wien</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 23:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[P. A. Straubinger]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Gruber]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 2. bis 4. Juni fand in Wien die Jahresversammlung 2011 der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) statt. Erstmals ausserhalb Deutschlands abgehalten, wurde das mehrtätige Event „Fakt und Fiktion“ ein Riesenerfolg für die Skeptikerinnen und Skeptiker. Mit diesem Skeptiker-Radar Spezial gibt RelativKritisch eine Übersicht der Nachlesen auf skeptischen Blogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 2. bis 4. Juni fand in Wien die Jahresversammlung 2011 der <a href="http://www.gwup.org/">Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften</a> (GWUP) statt. Erstmals ausserhalb Deutschlands abgehalten, wurde das mehrtätige Event <a href="http://www.gwup.org/component/content/article/37/1020-gwup-konferenz-2011-fakt-und-fiktion">„Fakt und Fiktion“</a> ein Riesenerfolg für die Skeptikerinnen und Skeptiker. Mit diesem Skeptiker-Radar Spezial gibt RelativKritisch eine Übersicht der Nachlesen auf skeptischen Blogs.</p>
<p><span id="more-5033"></span><br />
<a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Skeptiker-Radar_full2.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Skeptiker-Radar_full2.jpg" alt="Skeptiker-Radar" title="Skeptiker-Radar" width="500" height="225" class="size-full wp-image-1660" /></a>
</p>
<p><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/SchwerPunkt.jpg" style="float:left;padding:5px 10px 0 0;"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/SchwerPunkt.jpg" alt="SchwerPunkt" title="SchwerPunkt" width="50" height="50" class="size-full wp-image-2044" /></a></p>
<p>Die Jahresversammlungen der GWUP sind nicht nur ein Highlight skeptischer Aktivität mit Vorträgen und Präsentationen, sondern eine gesuchte und viel besuchte Gelegenheit des networking zwischen den im deutschsprachigen Raum verstreuten Mitgliedern, Symphatisanten und Akteuren, die mit eigenen Beiträgen daran arbeiten, antiaufklärerisches Denken in pseudowissenschaftlichem Gewand zu entlarven und zu kritisieren. Organisiert wurde die Jahresversammlung 2011 durch die GWUP und die <a href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/regionalgruppen/wien">Gesellschaft für Kritisches Denken</a> (GKD), der in Wien ansässigen Lokalgruppe der GWUP, die sich anlässlich dieses Ereignisses auch eine längst überfällige <a href="http://www.skeptiker.at/">Webpräsenz</a> zugelegt hat, wie <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/05/nur-noch-drei-tage.php">Ulrich Berger</a>, der <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/about.php">Präsident der GKD</a>, im Vorfeld der Tagung <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/06/skeptikerat.php">bekannt geben konnte</a>. Die <a href="http://www.gwup.org/component/content/article/37/1020-gwup-konferenz-2011-fakt-und-fiktion#programm">Agenda</a> war vielfältig und hob bereits am Donnerstag, dem „Besuchertag“, mit dem sogenannten „Vorprogramm“ bei voll gezündetem Nachbrenner ab. Als Einheizer waren die <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/science-busters">Science Busters</a> am Werk, die sich mit dem gerade errungenen <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=4648">„Buchliebling“</a> im Rücken in einen „Homöopathischen Vollrausch“ feierten, der für die Überlebenden am Abend im Rabenhof-Theater bei der <a href="http://www.rabenhof.at/index_2011_spring.html">„Crucifixation Party – Die Physik des Christentums&#8221;</a> seine Fortsetzung fand und in ausgesuchter Wiener Gastronomie endete. Ohne die anderen Einführungsbeiträge abwerten zu wollen, war das zweite Highlight des Eröffnungstages ohne Zweifel die Verleihung des <a href="http://www.goldenesbrett.at/">„Goldenen Bretts&#8221;</a>, quasi die „Goldene Himbeere&#8221; im Bereich des rationalen und wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Bereits im Vorfeld war der neue Quack-Award auf <a href="http://www.goldenesbrett.at/presse/">grosses Presseecho</a> gestossen.</p>
<div id="attachment_5184" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/nhm_Wien.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/nhm_Wien-300x225.jpg" alt="Naturhistorisches Museum, Wien" title="Naturhistorisches Museum, Wien" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-5184" /></a><p class="wp-caption-text">Naturhistorisches Museum, Wien</p></div>
<p>Im bis in den Nähten ächzenden, ausgebuchten <a href="http://www.nhm-wien.ac.at/jart/prj3/nhm/main.jart?rel=de&#038;reserve-mode=active&#038;content-id=1278490683856&#038;detail_mp=yes&#038;monatsprogramm=yes&#038;date=2011-06-02">Vortragssaal des Naturhistorischen Museums in Wien</a> wurden die <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=4533">unter nicht zu ignorierenden Konkurrenten</a> ausgedeuteten drei <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/05/goldenes-brett-die-finalisten.php">Finalisten</a> fulminant gewürdigt: Claudia von Werlhof, die Genderideologin mit Hochschulprofessur, der durch Blutwäsche geadelte Animateur und Rosstäuscher Mario Max Prinz zu Schaumburg-Lippe und der bis zum Ansatz materieller Selbstauflösung smarte Ö3-Filmemacher Peter-Arthur Straubinger. RelativKritisch, mit einem Kernteam vor Ort, hat diesen Teil der Veranstaltung als professionell organisiert, atmosphärisch dicht und in seinen Nuancen als erfreulich spontan genossen.</p>
<p>Der Vormittag des zweiten Tages war der internen Mitgliederversammlung der GWUP vorbehalten, der es doch recht leicht fiel, den Erfolgskurs, auch personell, weitgehend fortzuschreiben. Der Freitagnachmittag bot den Einstieg in die inhaltliche Arbeit im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien, die mit qualitativ hochwertigen Vorträgen den Anspruch der Skeptiker betonte, in der Auseinandersetzung um erklärungsbedürftige Phänomene die exklusive Deutungshoheit mit rationalen wissenschaftlichen Methoden und Begründungen zu verteidigen und durchzusetzen. Nach der fundamental gebotenen Auffrischung der Tagungsteilnehmer zum „Heurigen“ beim <a href="http://www.kierlinger.at/der_heurige/urspruenglichkeit/">Kierlinger in Nussdorf</a> ging&#8217;s am Samstag dann noch mal Schlag auf Schlag zur Sache.</p>
<div id="attachment_5185" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/TU_Wien.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/TU_Wien-212x300.jpg" alt="TU Wien, Karlsplatz" title="TU Wien, Karlsplatz" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-5185" /></a><p class="wp-caption-text">TU Wien, Karlsplatz</p></div>
<p>Mit Referaten und Diskussionen strebte die GWUP-Tagung ihrem Höhepunkt und Ende entgegen. Und im Jahr 2012 treffen sich spätestens alle zur Jubiläumskonferenz zum 25-jährigen Bestehen der GWUP wieder in Berlin.<br />
Für die Daheimgebliebenen war twitter die erste Wahl, um an der Atmosphäre in Wien und den letzten Neuigkeiten aus den Tagungsräumen teilzuhaben. Ganz zeitnah versorgte der emsige <a href="http://blog.gwup.net/category/konferenz-2011/">GWUP-Blogger</a> Bernd Harder die Community mit den <a href="http://blog.gwup.net">Ereignissen des Tages</a> <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/01/gwup-konferenz-und-das-goldene-brett/">[1]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/02/das-goldene-brett-and-the-winner-is/">[2]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/03/das-goldene-brett-die-glanzvolle-verleihung/">[3]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/03/konferenz-quo-vadis-alternativmedizin/">[4]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/03/konferenz-energie-als-metapher/">[5]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/03/gwup-konferenz-der-mozart-effekt/">[6]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-statistricks/">[7]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-in-wien-handy-mythen/">[8]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-quo-vadis-parapsychologie/">[9]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-erdbebenmaschinen/">[10]</a>, <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-cern-mythen/">[11]</a>. Mit geringem Versatz zog <a href="http://antisophista.wordpress.com/">David Gruber</a>, auch als Gastblogger für <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/">„Astrodicticum Simplex“</a> und Florian Freistetter, mit den aktuellen Ereignissen aus Wien (<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/gwuptagung-in-wien-erster-tag-strohrum-zauberer-und-preistrager.php">Erster Tag</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/gwuptagung-in-wien-zweiter-tag-homoopathie-und-der-mozarteffekt.php">Zweiter Tag</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/gwup-tagung-in-wien-zweiter-tag-statistricks-lhc-und-haarp.php">Dritter Tag</a>) nach.</p>
<p>Und auch die Aktivisten vor Ort haben nach der Heimkehr in ihre Hütten der Veranstaltung Respekt und Rückblicke gewidmet. <a href="http://www.wissenrockt.de/2011/06/08/skeptiker-versammlung-mit-wehmut-beendet-19896/">wissenrockt verspürte Wehmut</a>, nachdem der Adrenalinstoss des Wiener Events abzuebben drohte. <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1084">Jörg Wipplinger</a>, unermüdlicher Video-Blogger von „Die Wahrheit.at“, war mit seiner Kamera in Wien dabei. Sein Zusammenschnitt <a href="http://diewahrheit.at/video/goldige-brett-skeptiker">„Brettharte Inquisition“</a> ist eine gelungene Collage der Ereignisse am Publikumstag. Im Begleittext zum Video ist auch die Stellungnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_von_Werlhof">Claudia von Werlhof</a> nachzulesen, die bestätigt, dass die Feministin und Hochschullehrerin mehr als nur die Quotenfrau unter den <a href="http://www.goldenesbrett.at/">„FinalistInnen“</a> war und sich ihre Auszeichung redlich verdient hat. Werlhof dokumentiert in ihrer Botschaft an die GWUP-Tagung nicht nur ungebrochenes Festbeissen in ihre pseudowissenschaftliche Verschwörungstheorie, sondern eine bis ins Mark verbitterte Humorlosigkeit.</p>
<div id="attachment_5230" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/Logo_GWUP_Wien_2011.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/Logo_GWUP_Wien_2011.jpg" alt="Logo, GWUP, Wien 2011" title="Logo, GWUP, Wien 2011" width="150" height="185" class="size-full wp-image-5230" /></a><p class="wp-caption-text">Logo, GWUP, Wien 2011</p></div>
<p>Eine Eigenschaft, die von ihren männlichen Konkurrenten keineswegs geteilt wurde. Der Blaublütige schickte noch seine Verwandten mit einer Klobrille zur GWUP und P. A. Straubinger liess es sich nicht nehmen, persönlich am Veranstaltungsort zu erscheinen. Der Medienprofi hat dafür eigens mit seinem Ö3-Kollegen <a href="http://derneue.orf.at/orfstars/kamenar.html">Thomas Kamenar</a> einen Clip abgedreht, der <a href="http://vimeo.com/24589329">in keinem Nachleseblog fehlen durfte</a>. RelativKritisch hat sich in seinem Rückblick der Wiener Tagung daher <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=5156">Gedanken über die Wurzeln</a> von Straubingers selbstverordnetem und zur <em>conditio sine qua non</em> hochstilisierten <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/p-a-straubinger-keine-erleuchtung-in-sicht/comment-page-1#comment-3257">Konflikt mit der Begriffshülse</a> des <em>“klassischen mechanistischen materialistischen Weltbilds”</em> gemacht.</p>
<p>Einen etwas eigenwilligen Tagungsbericht hat der randständige Populist, <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewforum.php?f=46">CERN-Gegner und Maschinenstürmer</a> Markus Goritschnig verfasst. Unter dem Titel <a href="http://anonym.to/?http://lhc-concern.info/?page_id=130">„LHC-Kritik als Thema bei der GWUP Konferenz in Wien“</a> kritisierte der <a href="http://www.scicom.co.at/2010/cms/website.php?id=referentinnen/goritschnig.php">Langzeitstudent</a> und jetzt unter dem Label <em>„Sprecher von ‘LHC-Kritik‘ – Netzwerk für Sicherheit an experimentellen subnuklearen Reaktoren“</em> auftretende Kläger gegen den LHC, dass Florian Aigner nichts Neues zur Sicherheit des LHC beigetragen hätte. Das stimmt insofern, dass es dazu auch nichts Neues zu sagen gibt. Anderseits unterstreicht Goritschnigs Beitrag einmal mehr, dass seit dem letzten Zusammentreffen der beiden Wiener bei der <a href="http://www.scicom.co.at/2010/cms/website.php?id=panels/data7626.php">„SciCom10“</a> bei Aigner und anderen immer noch keine echte Wahrnemung dafür existiert, wie man mit diesen Populisten umgeht, die sich opportunistisch als Partner der Anti-AKW-Bewegung andienen. Ihre Hoffnung, sich im irrationalen Reservoir dieser Bewegung als Trittbrettfahrer neuen Rückenwind verschaffen zu können, ist dabei nicht so abwegig, wie wir bereits bei <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/gwup-tagung-in-wien-zweiter-tag-statistricks-lhc-und-haarp.php#comment221445">Astrodicticum Simplex</a> angesichts eines zu sorglosen und oberflächlichen Umgangs von Aigner mit den LHC-Gegnern kritisiert haben.</p>
<div id="attachment_5231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 527px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/Hoaxillas_GWUP.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/Hoaxillas_GWUP.jpg" alt="Hoaxillas: Alexa („Hoaxmistress“), Alexander (“Hoaxmaster“) und Mark und Lydia Benecke" title="Hoaxillas: Alexa („Hoaxmistress“), Alexander („Hoaxmaster“) und Mark und Lydia Benecke" width="517" height="388" class="size-full wp-image-5231" /></a><p class="wp-caption-text">Hoaxillas: Alexa („Hoaxmistress“), Alexander („Hoaxmaster“), Mark und Lydia Benecke</p></div>
<p>Im Gegensatz zu dem ewigen Rohrkrepierer Goritschnig hat sich auf der GWUP-Tagung ein wirklich skeptisches Team <a href="http://blog.gwup.net/2011/06/11/gwup-konferenz-im-hoaxilla-podcast/">in den Rängen verewigt</a>. Die „Hoaxillas“ haben nicht nur das volle Tagungsprogramm überstanden, das Networking im Abendprogramm überlebt, sondern auch noch einen tollen Podcast aufgenommen. Am letzten Sonntag, zur besten Hoaxilla-Sendezeit, haben sie ihren <a href="http://www.archive.org/download/Hoaxilla46-faktUndFiktion/hoaxcast46.mp3">Hintergrundbericht über die Wiener Konferenz</a> in den Äther gestellt. Und als Zugabe gab es auch noch einen Auszug aus dem umfangreichen Aufnahmematerial auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u4139vQYxYg&#038;feature=youtube_gdata_player">YouTube&#8221;</a>.</p>
<p>Und wer jetzt via „Hoaxilla“ oder diesem Rückblick der GWUP was Gutes tun will, kann ihr was <a href="http://blog.gwup.net/spenden/">spenden</a>, <a href="http://www.gwup.org/infos/1012-helfen-sie-uns-dabei-wissenschaft-und-kritischem-denken-eine-stimme-zu-verleihen">Mitglied werden</a> oder z. B. den <a href="http://www.gwup.org/shop">„Skeptiker“</a> abonnieren.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über die Jahresversammlung 2011 der GWUP mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2032">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/skeptiker/skeptiker-radar-spezial-%e2%80%9efakt-und-fiktion%e2%80%9c-die-gwup-jahresversammlung-in-wien' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<item>
		<title>Das Goldene Brett &#8211; RelativKritisch nominiert Otto E. Rössler und Hartwig Thim</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/skeptiker/das-goldene-brett-relativkritisch-nominiert-otto-e-rossler-und-hartwig-thim</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 01:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteins Gegner]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Hartwig Thim]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Otto E. Rössler]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudowissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Relativitätstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Goldene Brett vorm Kopf“ ist eine sarkastische und skeptische Aktion der Gesellschaft für Kritisches Denken (GKD), der in Wien ansässigen Lokalgruppe der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP). Der innovative Quack-Award der GKD, sozusagen die Goldene Himbeere im Bereich des rationalen und wissenschaftlichen Fehlverhaltens, wird am 2. Juni 2011 im Rahmen der diesjährigen GWUP-Konferenz 2011 – Fakt und Fiktion ab 17 Uhr im Kinosaal des traditionsträchtigen Naturhistorischen Museums am Burgring gegenüber der Hofburg im 1. Wiener Gemeindebezirk vergeben.
Die Initiatoren haben dazu aufgerufen, repräsentative Kandidatinnen und Kandidaten zu benennen. RelativKritisch hat exklusiv die beiden scientific cranks Otto E. Rössler und Hartwig Thim für diese Veranstaltung nominiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.goldenesbrett.at/">„Goldene Brett vorm Kopf“</a> ist eine sarkastische und skeptische Aktion der <a href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/regionalgruppen/wien">Gesellschaft für Kritisches Denken</a> (GKD), der in Wien ansässigen Lokalgruppe der <a href="http://www.gwup.org/">Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften</a> (GWUP). Der innovative Quack-Award der GKD, sozusagen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Himbeere">Goldene Himbeere</a> im Bereich des rationalen und wissenschaftlichen Fehlverhaltens, wird am 2. Juni 2011 im Rahmen der diesjährigen <a href="http://www.gwup.org/component/content/article/37/1020-gwup-konferenz-2011-fakt-und-fiktion">GWUP-Konferenz 2011 &#8211; Fakt und Fiktion</a> ab 17 Uhr im Kinosaal des traditionsträchtigen Naturhistorischen Museums am Burgring gegenüber der Hofburg im 1. Wiener Gemeindebezirk vergeben.<br />
Die Initiatoren haben dazu aufgerufen, repräsentative Kandidatinnen und Kandidaten zu benennen. RelativKritisch hat exklusiv die beiden <em>scientific cranks</em> <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/otto-e-rossler">Otto E. Rössler</a> und <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/hartwig-thim">Hartwig Thim</a> für diese Veranstaltung <a href="http://www.goldenesbrett.at/nominierungen">nominiert</a>.<span id="more-4533"></span></p>
<p><strong>Der Wettbewerb</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.goldenesbrett.at/ueber-das-goldene-brett/">Auslobung des „Goldenen Brett vorm Kopf“</a> geht mit einer <a href="http://www.goldenesbrett.at/">klaren Vorstellung</a> von der zu ehrenden Zielgruppe einher. Sie soll ein deutliches Zeichen setzen, dass die allgegenwärtige Verbreitung irrationalen Unsinns nicht defensiv hingenommen werden muss. Es gibt einen Ausweg, den Aufklärer und Skeptiker mit der offensiven Annahme der Auseinandersetzung sowohl mit plakativ provoziertem als auch eher schleichend diffundierendem Blödsinn beschreiten.</p>
<div id="attachment_4546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 527px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/gbvk_header2a1.jpg"><img class="size-full wp-image-4546" title="„Das goldene Brett“, Verleihung in Wien, 2. Juni 2011" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/gbvk_header2a1.jpg" alt="„Das goldene Brett“, Verleihung in Wien, 2. Juni 2011" width="517" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">„Das goldene Brett“, Verleihung in Wien, 2. Juni 2011</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Wir prämieren den herausragendsten Unfug des Jahres. [...] Auch wenn eine Theorie wissenschaftlich klar widerlegt ist – ihre Anhänger bleiben dabei: Da muss etwas dran sein! Was ist denn schon eine wissenschaftliche Widerlegung gegen ein ausgeprägtes Bauchgefühl!</p></blockquote>
<p>Für den Wettbewerb können natürliche und juristische Personen vorgeschlagen werden, die im Jahr 2010 innerhalb des deutschsprachigen Raums mit besonders herausragenden Leistungen in Produktion, Förderung oder Marketing von Unbildung, Gegenaufklärung, pseudowissenschaftlichem Unfug und modernem Aberglauben aufgefallen sind.<br />
Die Deadline für Nominierungen potenzieller Preisträger 2011 haben die Veranstalter auf den 27. Mai 2011 gesetzt. Eine <a href="http://www.goldenesbrett.at/kriterien-und-jury/">hochkarätig besetzte Jury</a> wird nach dem Ablauf der Nominierungsfrist anhand strenger Kritierien darüber entscheiden, wer als Preisträger für 2010 aus dem „Wettbewerb“ hervorgehen wird.</p>
<p>Die Auswahl der möglichen Preisträger soll sich unter anderem durch <a href="http://www.goldenesbrett.at/kriterien-und-jury/">folgende Eigenschaften</a> begründet nachvollziehen lassen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Grad der Abwegigkeit: wie sehr stehen die Theorien, deren Evidenz mangelhaft ist oder gänzlich fehlt,  im Widerspruch zu gestützten Theorien/Naturgesetzen?</li>
<li>Kritikresistenz: werden längst widerlegte Argumente weiterhin wiederholt? Werden Kritiker  aufgrund sachlich fundierter Gegenargumente sogar abgemahnt?</li>
<li>kommerzielles Interesse</li>
<li>Aktionsradius: lokal, regional, global, unterstützt durch potente Geldgeber, vernetzt mit einflußreichen Personen, Institutionen, Unternehmen oder Medien.</li>
<li>Pseudowissenschaft: werden para- oder pseudowissenschaftliche Theorien dezidiert als Wissenschaft ausgegeben?</li>
<li>Gefahrenpotenzial: Gefährdung der Gesundheit oder gar des Lebens von Personen, bzw. politisch-gesellschaftliches Gefährdungspotenzial (z.B.Rassentheorien).</li>
<li>Bandbreite/Wirkungsspektrum: beschränkt sich der/die Nominierte auf mehrere Para/Pseudowissenschaftsgebiete?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Diese Kriterien sind eine brauchbare Anleitung zur Feststellung, wieviel „Restrisiko“ sich eine aufgeklärte Gesellschaft durch Ignorierung von crackpots, Scharlatanen, Esoterikern, Bauernfängern und Irrationalisten aller Art leisten will. Neben das sarkastische Ereignis, sich in einem feierlichen Rahmen an den Blüten zur Höchstleistung gesteigerten Unfugs zu erfreuen, tritt damit auch ein sehr nachdenklich machender „Stresstest“, ob und inwieweit die Menschen vor gefährlichem „alternativen Parallelwissen“ gefeit sind. Ein kritischer Aspekt, der auf der Abschlussveranstaltung nicht verdrängt werden sollte.</p>
<p><strong>Die Nominierungen</strong></p>
<p>Die Konkurrenz ist <a href="http://www.goldenesbrett.at/nominierungen">hart und zahlreich</a>. Werden es unsere Kandidaten Otto E. Rössler und Hartwig Thim schaffen, in die Endauswahl zu gelangen? Anders als beim gestern stattgefundenen Eurovision Song Contest und beim vorgestrigen Parteitag der deutschen Regierungspartei FDP ist der Wettbewerb um das „Goldene Brett vorm Kopf“ nicht altersdiskriminierend oder durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bambi-Effekt">„Bambi-Faktor“</a> eingeschränkt. Er ist absolut barrierefrei. Was zählt, sind harte Fakten. Deklinieren wir die offiziellen Kriterien für die beiden Aspiranten von RelativKritisch einfach durch.</p>
<div id="attachment_4543" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/Thim_Brett2.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/Thim_Brett2.jpg" alt="Hartwig Thim" title="Nominiert: Hartwig Thim" width="250" height="276" class="size-full wp-image-4543" /></a><p class="wp-caption-text">Nominiert: Hartwig Thim</p></div>
<p>Unsere beiden Nominierungen zeichnen sich dadurch gegenüber den sonstigen dahergelaufenen Spinnern aus, dass sie auf eine lange Karriere als Aussenseiter der Wissenschaft zurückblicken können, gerade weil sie aus dem akademischen Betrieb stammen, dort Fuss gefasst und eine Nischenexistenz gefunden haben, in der sie zu wahrhaftigen <a href="http://www.michaelshermer.com/2002/03/hermits-and-cranks/"><em>scientific cranks</em></a> nach <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Shermer">Michael Shermer</a> gereift sind. Weitgehend ungestört von den Gremien der akademischen Selbstverwaltung verbreiten die beiden emeritierten Professoren seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, unter dem guten Namen ihrer alma mater, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Linz">Johannes Kepler Universität Linz</a> (Thim) und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_T%C3%BCbingen">Eberhard Karls Universität Tübingen</a> (Rössler) ihre pseudowissenschaftlichen Ergüsse.</p>
<p>Durch diese waghalsige Instrumentalisierung ihres ehemaligen akademischen Status vermögen die beiden Aspiranten das Kriterium <em>„Pseudowissenschaft: werden para- oder pseudowissenschaftliche Theorien dezidiert als Wissenschaft ausgegeben?“</em> zu erfüllen. Unabhängig davon, dass sie ihren Unsinn ganz selbstverständlich für wissenschaftlich halten. Bei empfänglichen Menschen, die noch weniger wissen als die beiden crackpots, und daher alles glauben müssen, verfängt das <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_verecundiam">argumentum ad verecundiam</a></em> immer noch in beeindruckender Weise.</p>
<p>Otto E. Rössler und Hartwig Thim finden dazu Gehör und Podien im öffentlichen Raum. Hartwig Thim konnte seine hanebüchene „Einstein-Widerlegerei“ z. B. im Jahr 2010 im renommierten <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/der-einsteinwiderleger-im-kepler-salon.php">Linzer Kepler Salon</a> zum Besten geben. Otto E. Rössler erlebte seine mediale Blütezeit im Jahr 2008 zur Inbetriebnahme des LHC. Seitdem weitgehend <em>„geteert und gefedert“</em>, hat er es 2010 mit Hilfe alter Freunde um Florian Rötzer immerhin noch zu einem spektakulären <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=3725">Auftritt bei Telepolis</a> geschafft. Bis hierher: klarer Vorteil für Otto E. Rössler. Während es Thim über das beschauliche Österreich kaum hinaus geschafft hat, war Rössler 2008 und in Folge in den wesentlichen TV-Sendern des deutschsprachigen Raums präsent und sicherte sich sogar einen Auftritt im europäischen Format von <em>Al Jazeera</em>. In puncto <em>„Aktionsradius: lokal, regional, global, unterstützt durch potente Geldgeber, vernetzt mit einflußreichen Personen, Institutionen, Unternehmen oder Medien“</em> hat Rössler mit seinem Netzwerk ganz klar die Nase vorn.<br />
Nicht unterschlagen werden darf das Engagement der beiden Herren in internationalen crackpot-Netzwerken. So kennen sich die beiden crackpots vom Workshop <a href="http://www.helmut-hille.de/publications.html">“Physics as a Science”</a>, Juli 2002 in Arrecife de Lanzarote (unter der Leitung von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/georg-galeczki">George Galeczki und Peter Marquardt</a>). Galeczki soll von Otto E. Rössler so begeistert gewesen sein, dass er sogar sein neugegründetes Spielzeug, die <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2236">GFWP</a> aufgegeben und sie ihrem Schicksal unter seinen Nachfolgern <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/konstantin-meyl-der-tesla-aus-dem-schwarzwald-in-wien">Konstantin Mey</a>, <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/herbsttagung-2008">Peter Rösch</a> und <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender">Peter Ripota</a> ausgeliefert hat.</p>
<p>Das Kriterium <em>„Bandbreite/Wirkungsspektrum: beschränkt sich der/die Nominierte auf mehrere Para/Pseudowissenschaftsgebiete?“</em> ist den Initiatoren des „Goldenen Brett vorm Kopf“ möglicherweise etwas daneben gegangen. Klar und deutlich ist jedenfalls, dass Hartwig Thim und Otto E. Rössler nicht nur Albert Einsteins Relativitätstheorie in Frage stellen, sondern auch das kosmologische Standardmodell, das auf der Basis von Einsteins Feldgleichungen ein expandierendes Universum, enststanden aus einem Big Bang, als wohlbegründetes Weltmodell formuliert.</p>
<div id="attachment_4542" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/Roessler_Brett2.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/Roessler_Brett2-300x284.jpg" alt="Otto E. Rössler" title="Nominiert: Otto E. Rössler" width="250" height="237" class="size-medium wp-image-4542" /></a><p class="wp-caption-text">Nominiert: Otto E. Rössler</p></div>
<p>Damit erfüllen die beiden Kandidaten auch das weitere Kriterium <em>„Grad der Abwegigkeit: wie sehr stehen die Theorien, deren Evidenz mangelhaft ist oder gänzlich fehlt, im Widerspruch zu gestützten Theorien/Naturgesetzen?“</em>. Hartwig Thim und Otto E. Rössler erzielen gegenüber der Abwegigkeit ihrer pseudowissenschaftlichen Phantasien kaum einen relativen Vorteil. Bitter für die beiden Aspiranten ist die Erkenntnis, dass sie Einsteins Theorien weder verstanden noch in toto nachvollziehen können. Mit gefährlichem Halbwissen gerüstet ist aber weder eine Falsifizierung (Thim) noch eine Erweiterung (Rössler) von Einstein zu schaffen. Im Falle des Tübinger Mediziners kommt dazu, dass er sich mit fremden Federn schmückt. Die ursprüngliche Formalisierung der von Rössler behaupteten und gestreuten Modifizierung der Allgemeinen Relativitätstheorie stammt aus der Feder eines seiner Doktoranden. Rössler beherrscht die Mathematik, die dafür nötig ist, nicht im Ansatz.</p>
<p>Das Kriterium <em>„kommerzielles Interesse“</em> ist bei beiden <em>junk science</em> Kandidaten eher auszuschliessen. Anders als bei esoterischen Bauernfängern geht es Thim und Rössler eher um die Rechthaberei. Das fällt den beiden emeritierten Hochschullehrern angesichts ihrer durch Pensionszahlungen gut und nachhaltig gefüllten Schatullen auch recht leicht. Die spärlichen Honorare, die sie gegebenenfalls durch ihre Vorträge und TV-Interviews realisieren, sind dagegen nur Peanuts.</p>
<p>Beim Kriterium der <em>„Kritikresistenz: werden längst widerlegte Argumente weiterhin wiederholt? Werden Kritiker aufgrund sachlich fundierter Gegenargumente sogar abgemahnt?“</em> nehmen sich die beiden von RelativKritisch nominierten crackpots nicht viel. Im Feldexperiment auf diesem Blog ist das anhand der Wortmeldungen von Hartwig Thim unmittelbar erfahrbar. In seinen Beiträgen zu <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/tag/thim-unsinn">Thims pseudophysikalischem Unsinn</a> wird nicht nur deutlich, dass der Linzer nicht in der Lage ist, seine phantastischen Konstrukte konsistent zu verteidigen. Im Gegenteil. Er schert sich erst gar nicht darum und verliert sich in clownesken Kapriolen.<br />
Dieses Verhalten hat er wiederum mit Otto E. Rössler gemeinsam, der sich aus Prinzip <a href=http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2122">nicht widerlegt</a> sieht. Auch der Tübinger Mediziner verweigert in seinen Abwehrreflexen alle anerkannten Methoden der „Guten wissenschaftlichen Praxis“. Es bleibt ihm ja auch gar nichts anderes übrig.</p>
<p>So verbleibt noch das letzte Kriterium: <em>„Gefahrenpotenzial: Gefährdung der Gesundheit oder gar des Lebens von Personen, bzw. politisch-gesellschaftliches Gefährdungspotenzial (z.B.Rassentheorien)“</em>. Eine unmittelbare letale Gefährdung durch die pseudowissenschaftlichen Äusserungen unserer beiden Kandidaten ist nahezu auszuschliessen. Auch wenn der eine Mediziner und der andere Ingenieur ist. Allerdings sind beide Emeriti immer noch an ihren Hochschulen aktiv und versuchen Studentinnen und Studenten für ihren Wahn in Vorlesungen und Kolloquien zu vereinnahmen. Im Falle Otto E. Rössler ist es belegt, dass er hoffnungsvolle Doktoranden im Strudel seiner Pseudowissenschaft versenkt hat.<br />
Wovon nicht abzusehen ist, beide vergiften das gesellschaftliche Klima. Hartwig Thim träumt davon, wie anno 1933 <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/hartwig-thim-und-sein-unsinn-mit-dem-kugelblitzwiderspruch/comment-page-2#comment-2340">die Schriften Einsteins zu verbrennen</a>. Otto E. Rössler hat seinen eigenen bedenklichen Lebenslauf damit gekrönt, die Nazi-Vergangenheit seines Herrn <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2722">Papa für seine Zwecke zu instrumentalisieren</a>. Aus dem rechtsextremistischen Aufrührer in Österreich, dem späteren Mitarbeiter des Instituts zum Studium der Judenfrage und Unterstürmführer beim SS-Ahnenerbe wurde auf Rösslers Agenda ein getarnter Jude und Otto E. zum Opfer. Auch bei diesem Kriterium hat der Tübinger die Nase vorn. Der Linzer Mechatroniker hinkt der kalt kalkulierten Provokation Rösslers weit hinterher.</p>
<p>Wir stellen nach eingehender Prüfung somit fest, Otto E. Rössler und Hartwig Thim sind ernstzunehmende Kandidaten für das „Goldene Brett vorm Kopf“. Wir würden uns freuen, wenn sie bei der Endausscheidung zumindest unter den letzten Aspiranten verbleiben würden.</p>
<p><strong>Die Reflexionen auf dem Markt der Meinungen</strong></p>
<p>Die Aktion findet kurz nach ihrem Start bereits grossen Anklang. Die Macher von das „Goldene Brett vorm Kopf“ leisten auch hier ordentliche Arbeit und veröffentlichen einen aktuellen begleitenden <a href="http://www.goldenesbrett.at/presse/">„Pressespiegel“</a>. Zum Stand 14. Mai 2011 haben sich bereits eine eindrucksvolle Zahl von Webpräsenzen dort eintragen können:</p>
<ul>
<li>Astrodicticum Simplex: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/05/wer-hat-das-goldene-brett-vorm-kopf.php">Wer hat das goldene Brett vorm Kopf?</a></li>
<li>Fischblog: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2011-05-13/wer-wird-scharlatan-des-jahres-jetzt-auch-bei-uns">Wer wird Scharlatan des Jahres? Jetzt auch bei uns</a></li>
<li>Kritisch gedacht: <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/05/das-goldene-brett-jetzt-nominieren.php">Das goldene Brett: Jetzt nominieren!</a></li>
<li>zoon politikon: <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2011/05/das-goldene-brett-vorm-kopf-schweizer-beitrag.php">Das Goldene Brett vorm Kopf: Schweizer Beitrag</a></li>
<li>Esowatch.com: <a href="http://blog.esowatch.com/?p=3246&amp;cpage=1">Das goldene Brett vorm Kopf</a></li>
<li>Geo Graffitico: <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/05/-und-was-ist-mit-amerika.php">… und was ist mit Amerika?</a></li>
<li>Scienceblogs.de: <a href="http://www.scienceblogs.de/2011/05/bretter-die-die-welt-vernageln.php">Bretter, die die Welt vernageln</a></li>
<li>Medizynicus: <a href="http://medizynicus.wordpress.com/2011/05/14/von-preisen-und-so-skeptiker-suchen-das-goldene-brett-vorm-kopf/">Von Preisen und so: Skeptiker suchen das Goldene Brett vorm Kopf</a></li>
</ul>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<div id="attachment_4623" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/gbvk_poster1a.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/gbvk_poster1a-200x300.jpg" alt="Trophäe: das goldene Brett" title="Trophäe: das goldene Brett" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-4623" /></a><p class="wp-caption-text">Trophäe: das goldene Brett</p></div>
<p>Das „Goldene Brett vorm Kopf“ ist keine einmalige Aktion. Auch für 2012 ist eine Preisverleihung vorgesehen. Wie aus den Erläuterungen der Initiatoren klargestellt wurde, werden die durch die Jury auf die Plätze Eins bis Drei ausgewählten Kandidaten zur Prämierung am 2. Juni 2011 eingeladen. Alternativ zum persönlichen Erscheinen werden auch Videobotschaften akzeptiert. Die zur Verleihung angefertigte Trophäe hat einen Materialpreis von ca. 10 EUR. Ihr Sammlerwert dürfte jedoch bald ein Vielfaches dieser Summe erreichen. Für die Ausgezeichneten wird es sich also in jedem Fall lohnen, in Wien persönlich vorstellig zu werden.<br />
Wenn es mit der technischen Ausstattung klappt, werden die Macher der GKD die Preisverleihung per livestream übertragen. Alternativ ist auf jeden Fall eine Aufzeichnung geplant, die zur Erbauung der Skeptikerinnen und Skeptiker sicherlich ex post zur Verfügung gestellt wird.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über das „Goldene Brett vorm Kopf“ auch im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=2010">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/skeptiker/das-goldene-brett-relativkritisch-nominiert-otto-e-rossler-und-hartwig-thim' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<title>Albert Einstein &#8211; Das „geniale Scheusal“ bei P.M.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 00:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstein als Mythos - Mythen um Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Außenseiter der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteins Gegner]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[GFWP]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudowissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine neutrale biografische Arbeit über Albert Einstein im P.M. Magazin, geht das überhaupt? Nach 2009 und 2010 kam jüngst die „P.M. Biografie“ zum Zuge.

Kurz, P.M. sollte die Finger von Einstein und der Wissenschaftsgeschichte lassen. Immerhin erwähnt Barbara Hartl die Biografie Einsteins von Jürgen Neffe. Ein guter Einstieg, wer sich wirklich für das Leben und Wirken Albert Einsteins interessiert. Und wer die 4,50 EUR für diese Ausgabe der „P.M. Biografie“ nicht scheut, wird zumindest mit ein paar guten Hochglanzbildern entschädigt. Die sind wirklich gut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neutrale biografische Arbeit über Albert Einstein im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/P.M._Magazin">P.M. Magazin</a>, geht das überhaupt? Unter <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1842">Hans-Hermann Sprado</a> sind das Magazin und seine Ableger wieder nahezu vollständig in den pseudowissenschaftlichen und esoterischen Strudel gerutscht. Unter der Führung Sprados konnte der pensionierte Einsteingegner <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2236">Peter Ripota</a> in den Labels <em>„P.M. Perspektive“</em> oder <em>„P.M. History“</em> wieder munter seine Abneigung gegen den grossen Physiker ausbreiten. Verantwortlich dafür war der Redakteur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Priester">Sascha Priester</a>, dem die Leitung dieser Spezialreihen obliegt. Nach 2009 und 2010 kam jüngst die <a href="http://www.pm-magazin.de/m/pm-biografie/pm-biografie-albert-einstein"><em>„P.M. Biografie“</em> zum Zuge.</a><span id="more-3985"></span><br />
<div id="attachment_3992" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/pm-biografie-0111.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/pm-biografie-0111-230x300.jpg" alt="P.M. Biografie, 01/2011" title="P.M. Biografie, 01/2011" width="230" height="300" class="size-medium wp-image-3992" /></a><p class="wp-caption-text">P.M. Biografie, 01/2011</p></div> Der Artikel stammt diemal nicht aus Ripotas Feder, Autorin ist <a href="http://www.pm-magazin.de/autor/barbara-hartl">Barbara Hartl</a>, gelernte Germanistin und zuvor bei „Cosmopolitan“, „Marie Claire“ und auch für „Gruner + Jahr“ als <a href="http://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/4975-barbara-hartl.html">Textchefin</a> in Style-Themen unterwegs. Die Klatschjournalistin Hartl hält sich in ihrem Text peinlichst an die Vorgaben, die Sascha Priester für das Magazin vorgibt.</p>
<blockquote><p>wir finden es faszinierend, im Leben anderer Menschen Momente zu erleben, die uns selbst berühren: steile Karrieren oder tiefen Fall. Glück oder Scheitern. Liebe oder Enttäuschung. Biografien sind ein Blick durch das Schlüsselloch</p></blockquote>
<p><div id="attachment_4000" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/Einstein_Maedchen.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/Einstein_Maedchen-189x300.jpg" alt="Philip Sington, 2009" title="Philip Sington, 2009" width="189" height="300" class="size-medium wp-image-4000" /></a><p class="wp-caption-text">Philip Sington, 2009</p></div> Ihren eigenen Blick durch das <em>„Schlüsselloch“</em> eröffnet Hartl konsequent mit einer spaltenlangen Wiedergabe aus Philip Singtons Roman <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Einstein_Girl"><em>„Das Einstein-Mädchen“</em></a>. Eine fiktive Begegnung Einsteins mit seiner Tochter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lieserl_Einstein">Lieserl</a> dient Hartl als Eröffnung zur Darstellung, warum der Physiker in seinen privaten Beziehungen durchgängig als gescheitert angesehen werden soll. Die Autorin trägt zusammen, was aus der Einsteinforschung zusammengehört und aus anderen Motiven dazu erfunden wurde. Darunter die unvermeidlichen Plagiatsvorwürfe durch Einsteins Gegner oder die skurrile Behauptung, Einstein sei Autist gewesen. Eine <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=315"><em>urban legend</em></a>, die sich seit der gewagten Spekulation durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Baron-Cohen">Simon Baron-Cohen</a> 2003 nicht mehr ausrotten lässt.</p>
<p>Kurz, P.M. sollte die Finger von Einstein und der Wissenschaftsgeschichte lassen. Immerhin erwähnt Barbara Hartl die Biografie Einsteins von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Neffe">Jürgen Neffe</a>. Ein guter Einstieg, wer sich wirklich für das Leben und Wirken Albert Einsteins interessiert. Und wer die 4,50 EUR für diese Ausgabe der <em>„P.M. Biografie“</em> nicht scheut, wird zumindest mit ein paar guten Hochglanzbildern entschädigt. Die sind wirklich gut.</p>
<div id="attachment_3994" class="wp-caption alignleft" style="width: 539px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/PM_Biografie_2a.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/PM_Biografie_2a.jpg" alt="„P.M. Biografie“, 01/2011" title="„P.M. Biografie“, 01/2011" width="529" height="480" class="size-full wp-image-3994" /></a><p class="wp-caption-text">P.M. Biografie, 01/2011</p></div>
<ul>
<li>Diskutiere über Albert Einstein in <em>„P.M. Biografie“</em> mit anderen Lesern im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1976">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/wissenschaftsgeschichte/albert-einstein-das-%e2%80%9egeniale-scheusal%e2%80%9c-bei-p-m' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Albert Einstein &#8211; Online verstehen</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/albert-einstein-online-verstehen</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 21:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstein als Mythos - Mythen um Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
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		<category><![CDATA[Markus Pössel]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Relativitätstheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Webportal „Einstein Online“, das vom Max-Planck-Institut für Graviationsphysik/ Albert-Einstein-Institut (AEI) in Potsdam bereit gestellt wird, erweitert sein Angebot zur Wissenschaftskommunikation.
Markus Pössel, mittlerweile Wissenschaftskommunikator am „Haus der Astronomie“ in Heidelberg, hat „Einstein Online“ massgeblich mit aufgebaut. Jetzt kehrt der Träger des 2007 verliehenen „Hanno und Ruth Roelin-Preis“ für Wissenschaftspublizistik mit seinem neuen Projekt „Einstein verstehen“, so der Arbeitstitel, medial an seine alte Wirkungsstätte zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Webportal <a href="http://www.einstein-online.info/home-de?set_language=de">„Einstein Online“</a>, das vom Max-Planck-Institut für Graviationsphysik/ Albert-Einstein-Institut (AEI) in Potsdam bereit gestellt wird, erweitert sein Angebot zur Wissenschaftskommunikation. Der bisherige Auftritt bietet seinen Besucherinnen und Besuchern Texte unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads, die wie die Online-Ausgabe eines populärwissenschaftlichen Buches aufgebaut sind. <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/content/about">Markus Pössel</a>, mittlerweile Wissenschaftskommunikator am <a href="http://www.haus-der-astronomie.de/">„Haus der Astronomie“</a> in Heidelberg, hat <em>„Einstein Online“</em> massgeblich mit aufgebaut. Jetzt kehrt der Träger des 2007 verliehenen <a href="http://www.aei.mpg.de/pdf/pm_news/2007/PM07_Roelin-Preis_MP.pdf">„Hanno und Ruth Roelin-Preis“</a> für Wissenschaftspublizistik mit seinem neuen Projekt <strong>„Einstein verstehen“</strong>, so der Arbeitstitel, medial an seine alte Wirkungsstätte zurück.<span id="more-3202"></span></p>
<div id="attachment_3200" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/12/EinsteinVerstehen.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/12/EinsteinVerstehen-300x260.jpg" alt="Markus Pössel: „Einstein verstehen“" title="Markus Pössel: „Einstein verstehen“" width="300" height="260" class="size-medium wp-image-3200" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Pössel: „Einstein verstehen“</p></div>
<p>Markus Pössel, promovierter Physiker, Mitglied der <a href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw">GWUP</a> und engagierter Blogger von <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach">„Relativ einfach“</a> auf dem Portal „SciLogs“ des Spektrum-Verlags, hat sein neues Projekt interaktiv als <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/relativitatstheorien/2010-12-02/einstein-verstehen-ein-blogexperiment-teil-i">Blog-Experiment</a> aufgesetzt. Die Idee, die <em>web community</em> an diesem Projekt als Testpiloten zu beteiligen, <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen">entstand im Sommer diesen Jahres</a>, als sich Markus Pössel der dreisten Instrumentalisierung der Einstein-Gegnerin <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Jocelyne_Lopez">Jocelyne Lopez</a>, seinerzeit agitierende Funktionärin im Beirat der inzwischen aufgelösten <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2236">„Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e. V.“</a> (GFWP) <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=897">erwehren musste</a>.</p>
<p>Markus Pössel hat auf seinem Blog einen ersten Teil von <strong>„Einstein verstehen“</strong> zur Diskussion gestellt, beantwortet bereitwillig Fragen und Anregungen, die zum Teil in einem weiteren <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/relativitatstheorien/2010-12-02/einstein-verstehen-teil-i-hintergrundseite">Blogbereich zur Vertiefung</a> gelangen. Die Resonanz ist zur Zeit noch mässig, obwohl das Angebot seit zwei Wochen online steht. RelativKritisch leistet mit diesem Artikel seinen Beitrag, das Gespräch mit Pössel bekannt zu machen und eine „Mitmach-Wissenschaftskommunikation“ anzuregen.</p>
<p>Der bisher veröffentlichte erste Teil des neuen Textprojekts beschreibt die grundlegenden Wurzeln der modernen Physik. Markus Pössel legt anschaulich die physikalischen und mathematischen Ausgangspositionen dar, auf deren Basis zunächst die Einsteinsche <em>Spezielle Relativitätstheorie</em> auch für Laien nachvollziehbar werden wird. Bevor weitere Teile folgen, wäre es wünschenswert, auf <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/relativitatstheorien/2010-12-02/einstein-verstehen-ein-blogexperiment-teil-i">„Relativ einfach“</a> die Erfahrungen einfliessen zu lassen, die üblicherweise im Web mit der Bewältigung von Lernblockaden physikferner Diskussionsteilnehmer aufgetreten sind.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Markus Pössel und sein Blogexperiment <em>„Einstein verstehen“</em> auch im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1943">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/albert-einstein-online-verstehen' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<title>Albert Einstein &#8211; Vom Sockel gestossen</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/einstein-als-mythos-mythen-um-einstein/albert-einstein-vom-sockel-gestossen</link>
		<comments>http://www.relativ-kritisch.net/blog/einstein-als-mythos-mythen-um-einstein/albert-einstein-vom-sockel-gestossen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 00:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstein als Mythos - Mythen um Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteins Gegner]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Relativitätstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[„Einstein ist relativ weg“ titelte das Kulturportal Brandenburg am 18. November 2010. Anlass dieser Meldung war das ungeklärte Verschwinden der weltweit einmaligen Bronzeskulptur Einsteins vom Gelände des „Greenparks“ an der Ruhlsdorfer Strasse 95 in Stahnsdorf, Brandenburg.

Wer Informationen über den Verbleib der Einstein-Statue von Stahnsdorf hat, kann sich bei RelativKritisch melden. Über Kommentar zu diesem Artikel oder per Mail an webmaster (at) relativ-kritisch (dot) net. Wir sind auch an weiteren Informationen interessiert,
- wer war der Künstler, der die Statue geschaffen hat?
- welche Magdeburger Statuette war Vorlage für diese Ausführung?
- welche weiteren Geschichten kursieren um Einstein und seine Statue in und um Stahnsdorf?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Einstein ist relativ weg“</strong> titelte das <a href="http://kulturportal.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11942602/9210782/Stahnsdorfer-Denkmal-aus-Greenpark-verschwunden-Ex-Mitarbeiter-besorgt.html">Kulturportal Brandenburg</a> am 18. November 2010. Anlass dieser Meldung war das ungeklärte Verschwinden der weltweit einmaligen Bronzeskulptur Einsteins vom Gelände des „Greenparks“ an der Ruhlsdorfer Strasse 95 in Stahnsdorf, Brandenburg. Der Verbleib der Statue, die auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Stahnsdorf">Landesdenkmalliste von Brandenburg</a> verzeichnet ist, besorgt nicht nur Denkmalschützer, sondern auch ehemalige Physiker des in Stahnsdorf zu DDR-Zeiten ansässigen Halbleiterinstituts. Zu wechselvoll war die Geschichte dieser „Einstein-Ikone“, um sie einfach so als verloren abzuschreiben.<span id="more-2926"></span><br />
<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignright" style="width: 215px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/stahnsdorfeinstein1.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/stahnsdorfeinstein1-205x300.jpg" alt="Einstein-Statue in Stahnsdorf, um 1960" title="Einstein-Statue in Stahnsdorf, um 1960" width="205" height="300" class="size-medium wp-image-2932" /></a><p class="wp-caption-text">Einstein-Statue in Stahnsdorf</p></div></p>
<p>Die Informationen zur Entstehungsgeschichte des Denkmals <a href="http://www.pnn.de/pm/149425/">sind spärlich</a>. Die lebensgrosse Einstein-Statue in Stahnsdorf wurde Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts von einem Künstler aus Bautzen geschaffen.<br />
Modell stand nicht der lebende Einstein, sondern eine etwa 20 Zentimeter große Statuette aus Magdeburg. Aufgekauft und aufgestellt wurde die Skulptur in den sechziger Jahren mit Mitteln aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturfonds_der_DDR">„Kulturgroschen“</a> zur materiellen Hilfe für Künstler und Kulturschaffende. Damals wurde das Forschungsinstitut für Halbleitertechnik in ein Gleichrichterwerk umgewandelt. Da stand dann der Albert Einstein am Werkseingang. Lange bevor er als weitere Ganzkörperskulptur 1979 auf einer Bank vor der <a href="http://www.nasonline.org/site/PageServer?pagename=ABOUT_building_einstein_memorial">„National Academies of Sciences“</a> in Washington, DC enthüllt wurde. Als das Gleichrichterwerk Anfang der achtziger Jahre wiederum ausgedient hatte und in den Volkseigenen Betrieb (VEB) Mikroelektronik „Karl Liebknecht“ überführt wurde, hatte Einstein am Werkseingang ausgedient.<br />
<div id="attachment_2933" class="wp-caption alignleft" style="width: 189px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/Liebknecht_Stahnsdorf1.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/Liebknecht_Stahnsdorf1-179x300.jpg" alt="Karl Liebknecht in Stahnsdorf" title="Karl Liebknecht in Stahnsdorf" width="179" height="300" class="size-medium wp-image-2933" /></a><p class="wp-caption-text">Karl Liebknecht in Stahnsdorf</p></div>Zugunsten einer Büste des ermorderten Sozialisten und Revolutionärs Karl Liebknecht wurde die Statue Albert Einsteins in Stahnsdorf trotz hartnäckigem physikalischen Widerstand, der den Einsatz eines Krans erforderte, mit dem Rücken zu Liebknecht, an den Rand des Werksgelände versetzt. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung kam die ehemalige „VEB Mikroelektronik“ durch die Privatisierung der DDR-Staatsunternehmen zunächst in indische Hand. Nach der Pleite des Investors wurde Einstein als Teil der Konkursmasse auf einen Lastwagen verladen. Den Abtransport verhinderten engagierte Mitarbeiter und die späteren Unternehmensgründer der SeCoS Halbleitertechnologie GmbH, die den Einstein <em>„unter einem weißen Tischtuch versteckten und schließlich in einen Vorraum zur Betriebskantine stellten“</em>. Im Jahr 1996 landete Einstein zunächst im Büro der neuen Gesellschaft. Der Gründer der SeCoS infornierte schliesslich die Denkmalbehörde des Landkreises, die das Kunstwerk unter Schutz stellte und festlegte, dass dies in Verbindung mit dem Standort zu gelten hat. Ab 1998 war Albert Einstein damit wieder an seinem angestammten Platz.</p>
<p>Nun schiessen die Gerüchte ins Kraut. Angeblich soll das Einstein-Denkmal als „Geburtstagsgeschenk“ in einem Vorgarten des Investors des „Greenparks“ gelandet sein. Von dessen Seite wird dementiert: man habe die Statue nach Beschmierungen <em>„in sichere Verwahrung genommen“</em>. Die brandeburgischen Denkmalschützer drängen inzwischen auf umfassende Aufklärung. Der „Stahnsdorfer-Einstein“, soviel ist gewiss, soll der Bevölkerung wieder zugänglich und als öffentliches Denkmal erhalten bleiben.</p>
<p>Einstein in Stahnsdorf ist ein historisches Detail von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=315">Einstein als Mythos – Mythen um Einstein</a>. Wer Informationen über den Verbleib der Einstein-Statue von Stahnsdorf hat, kann sich bei RelativKritisch melden. Über Kommentar zu diesem Artikel oder per Mail an webmaster (at) relativ-kritisch (dot) net. Wir sind auch an weiteren Informationen interessiert,<br />
- wer war der Künstler, der die Statue geschaffen hat?<br />
- welche Magdeburger Statuette war Vorlage für diese Ausführung?<br />
- welche weiteren Geschichten kursieren um Einstein und seine Statue in und um Stahnsdorf?</p>
<ul>
<li>Diskutiere über die Statue Albert Einteins in Stahnsdorf und ihr Verschwinden im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1931">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/einstein-als-mythos-mythen-um-einstein/albert-einstein-vom-sockel-gestossen' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<title>Requiem für die GFWP &#8211; Fruchtlos, hoffnungslos und aufgelöst</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/requiem-fur-die-gfwp-fruchtlos-hoffnungslos-und-aufgelost</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 20:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die skurrile „Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP) hat sich, eigenen Aussagen zufolge, „durch Mitgliederbeschluss“ am 9. Oktober 2010 still und mehrheitlich als Verein aufgelöst. Das Ziel sei es jetzt, „die bisherigen Aktivitäten außerhalb von administrativen Vereinsstrukturen flexiblerer zu entwickeln“. Die Auflösung der GFWP besiegelt den faktisch bereits lang vorhandenen Zustand des Aussenseitervereins, der durch den unzähmbaren Mix aus Egotrips, inhaltlichen Widersprüchen und persönlichen Animositäten geprägt war.

Die interessante Frage ist, was passiert nun mit dem letzten Relikt des Vereins, der seit längerem nur noch vor sich hin dümpelnden Website der GFWP? Die Homepage wurde jetzt auf den weniger verbindlichen Namen „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ umbenannt. Dem neuen Impressum zufolge haben sich Ekkehard Friebe und seine Partnerin Jocelyne Lopez den Webauftritt der Ex-GFWP unter den Nagel gerissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die skurrile „Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP) hat sich, <a href="http://wissenschaftliche-physik.com/uber-uns/">eigenen Aussagen zufolge</a>, <em>„durch Mitgliederbeschluss“</em> am 9. Oktober 2010 still und mehrheitlich als Verein aufgelöst. Das Ziel sei es jetzt, <em>„die bisherigen Aktivitäten außerhalb von administrativen Vereinsstrukturen flexiblerer zu entwickeln“</em>. Die Auflösung der GFWP besiegelt den faktisch bereits lang vorhandenen Zustand des Aussenseitervereins, der durch den unzähmbaren Mix aus Egotrips, inhaltlichen Widersprüchen und persönlichen Animositäten geprägt war.<span id="more-2236"></span></p>
<div id="attachment_2613" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/GFWPfullc.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/GFWPfullc-300x176.jpg" alt="Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP) in Auflösung" title="Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP) in Auflösung" width="300" height="176" class="size-medium wp-image-2613" /></a><p class="wp-caption-text">„Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.“ (GFWP) in Auflösung</p></div>
<p>Dieser Club Ewiggestriger, einer Ansammlung tumber altersstarrsinniger Einstein-Gegner, war nach einer Phase der Konsolidierung in den letzten Monaten unter neuem Regime in seinen Fundamenten erschüttert worden. <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/herbsttagung-2008">Interna</a> wurden aus der lange Zeit verdeckt agierenden Organisation nach aussen getragen. Die individuellen Eitelkeiten und unvereinbar beliebigen Phantasien über eine alternative <em>„junk science“</em> haben die Gesellschafter nachhaltig voneinander entfremdet. Diese allfälligen Zersetzungstendenzen wurden  durch die hartnäckigen Versuche der Beirätin <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Jocelyne_Lopez">Jocelyne Lopez</a>, die GFWP unter die Knute des <a href="http://wissenschaftliche-physik.com/projekt-go-mueller/">toten GOM-Projektes</a> zu zwingen, zusätzlich beschleunigt.<br />
Nachdem die durch den Berufsschullehrer Peter Rösch verordnete Zucht und Ordnung nicht fruchten wollte und in spontaner Rebellion zur <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender">Abwahl des erzreaktionären Vorsitzenden</a> führte, hat sein ebenso glückloser Nachfolger, der leichtfüssige Filou Peter Ripota, diese irrationale Patchwork-Gruppe in kürzester Zeit bis zur absoluten Unkenntlichkeit heruntergewirtschaftet. Am Ende blieb offenbar nur noch die Scheidung, die dem Gezänk und Krieg der Zwangsverheirateten ein gnädiges Ende setzen sollte.</p>
<p>Das Absterben dieses Vereins von Aussenseitern ist nicht gleichzusetzen mit dem Aussterben des pseudowissenschaftlichen Unsinns, den seine ehemaligen Mitglieder wohl auch in Zukunft verbreiten werden. Solange ihnen noch ausreichend individuelle Zeit übrig bleibt, werden die ehemaligen „Führungpersönlichkeiten“ weiter Webseiten mit abstrusen Verschwörungstheorien von einer angeblichen „Wissenschaftsmafia“ zumüllen (Ekkehard Friebe, Ex-Vorstand), völlig sinnentleerte Wortmeldungen aus Harald Maurers MAHAG-Forum wiederholen (Jocelyne Lopez, Ex-Beirat), emotional aufgegeilt Einstein unterstellten Autismus zerkauen (Helmut Hille, Ex-Vorstand), und an den CMB als ein absolutes Bezugssystem glauben (Hartwig Thim, Harald Maurer, Ex-Vorstände).<br />
Mit der Auflösung der GFWP haben die Ex-Mitglieder eine sehr lange Tradition der Organisationswilligkeit der Einstein-Gegner beendet. Hier endet eine Linie, die nach der Wiederbelebung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Physik">„Deutschen Physik“</a> durch den Österreicher <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/blumen-fur-gotthard-barth">Gotthard Barth</a> begonnen wurde und sich über die Zusammenkünfte belasteter und illustrer Gestalten in der Nachkriegszeit bis zu den Gründern der GFWP, <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/georg-galeczki">Georg Galeczki und Peter Marquardt</a> durchgezogen hat.</p>
<p><div id="attachment_2612" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/GFWPDomainfull.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/11/GFWPDomainfull-300x276.jpg" alt="GFWP-Website: Domaininhaber ist Peter Rösch" title="GFWP-Website: Domaininhaber ist Peter Rösch" width="300" height="276" class="size-medium wp-image-2612" /></a><p class="wp-caption-text">GFWP-Website: Domaininhaber ist Peter Rösch</p></div>Die interessante Frage ist, was passiert nun mit dem letzten Relikt des Vereins, der seit längerem nur noch vor sich hin dümpelnden Website der GFWP? Die Homepage wurde jetzt auf den weniger verbindlichen Namen <em>„Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“</em> umbenannt. Dem <a href="http://wissenschaftliche-physik.com/impressum/">neuen Impressum</a> zufolge haben sich Ekkehard Friebe und seine Partnerin Jocelyne Lopez den Webauftritt der Ex-GFWP unter den Nagel gerissen. Inhaber der Domain ist aber nach wie vor der abgesetzte vorletzte Vorsitzende der GFWP, Peter Rösch. Wird er diese „feindliche Übernahme“ so einfach hinnehmen? Nachdem dort seit April dieses Jahres bis auf eine billige <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1842">Eigenwerbung von Peter Ripota</a> für einen Artikel in <em>„P. M. History“</em> und einer Neuauflage von Lopez Attacke gegen die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ (DPG) nichts mehr veröffentlicht wurde, was den ursprünglichen Zielen des Vereins entspricht, stellt sich die Frage, welchen Anspruch der Domaininhaber Rösch auf seine Webpräsenz anmelden wird. Die Domain läuft zum 21.11.2010 aus. Wird OStR Peter Rösch seinen ungehobenen Schatz dem Vergessen übergeben? Oder wird er ein eigenes Projekt aufsetzen? Ein Revival einer „GFWP“ nach seinen ureigenen Vorstellungen, das von seinen gefallenen Jüngern nicht mehr gestört werden kann?</p>
<p>Der Berufsschullehrer gehört zu der „jüngeren“ Generation der Einsteingegner und ist in letzter Zeit wieder häufiger <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1777">in Internetforum auf Mission</a>. Zuletzt mit seinem irrlichternden Ex-Vereinskollegen Hartwig Thim bei Ulrich Berger auf <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/der-einsteinwiderleger-im-kepler-salon.php">„Kritisch Gedacht“</a>. Der vorzeitige Ruhestand wird für Peter Rösch aber kaum in Frage kommen. Er hat die Gewissheit, dass er aller Wahrscheinlichkeit nach als „letzter Mohikaner“ des aufgelösten Vereins übrig bleiben wird. Und der darf dann das Licht ausmachen. Aber auch nur er!</p>
<ul>
<li>Diskutiere über die Auflösung der „GFWP“ im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1922">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
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		<title>Skeptiker-Radar &#8211; 2/2010</title>
		<link>http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/skeptiker-radar-22010</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 23:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[P. A. Straubinger]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1830</guid>
		<description><![CDATA[Die zweite Ausgabe des Skeptiker-Radars von RelativKritisch hat einen besonderen Schwerpunkt. Am 17. September 2010 hatte der Film „Am Anfang war das Licht“ von Peter Arthur Straubinger seine Erstaufführung in Österreich. Die Deutschland-Premiere ist für den 26. Oktober 2010 in Essen angesetzt.

Auch das zweite Skeptiker-Radar gibt über dieses Thema hinaus einen ausgewählten Überblick der besten kritischen Aufklärungen über pseudowissenschaftliche und irrationale Ereignisse in den vergangenen Wochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Ausgabe des <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1429">Skeptiker-Radars</a> von RelativKritisch hat einen besonderen Schwerpunkt. Am 17. September 2010 hatte der Film <a href="http://www.amanfangwardaslicht.at/"><em>„Am Anfang war das Licht“</em></a> von <a href="http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html">Peter Arthur Straubinger</a> seine Erstaufführung in Österreich. Die <a href="http://www.licht-derfilm.de/">Deutschland-Premiere</a> ist für den 26. Oktober 2010 in Essen angesetzt. Gleich mehrere Skeptiker haben sich diesem Thema angenommen, das neben seinem esoterischen Inhalt einen weiteren Skandal der staatlichen österreichischen Kulturpolitik darstellt.<br />
Auch das zweite Skeptiker-Radar gibt über dieses Thema hinaus einen ausgewählten Überblick der besten kritischen Aufklärungen über pseudowissenschaftliche und irrationale Ereignisse in den vergangenen Wochen.</p>
<p><span id="more-1830"></span><br />
<a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Skeptiker-Radar_full2.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Skeptiker-Radar_full2.jpg" alt="Skeptiker-Radar" title="Skeptiker-Radar" width="500" height="225" class="size-full wp-image-1660" /></a>
</p>
<div id="attachment_2044" class="wp-caption alignleft" style="width: 60px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/SchwerPunkt.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/SchwerPunkt.jpg" alt="SchwerPunkt" title="SchwerPunkt" width="50" height="50" class="size-full wp-image-2044" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Anfang September begannen mehrere österreichische Skeptiker damit, auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Am_Anfang_war_das_Licht">esoterische Machwerk</a> P. A. Straubingers hinzuweisen. Ulrich Berger berichtete über ein Interview mit der <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/ulrich-brunner-und-ich.php">ORF-Sendung <em>„Newton“</em></a>, die seine Einwände im Nirvana verstümmelten. Der Videoblogger <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1084">Jörg Wipplinger</a> lieferte eine <a href="http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/">Rezension des Films</a> und gleich noch ein <a href="http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/">Interview mit P. A. Straubinger</a> auf <a href="http://www.alm.at/">Niko Alms</a> Blog <a href="http://www.thegap.at/aktuell/">thegap</a>. Stefan Niederwieser legte in diesem Format <a href="http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft">noch eine Schippe nach</a>.<br />
<div id="attachment_2051" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/Filmplakat.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/10/Filmplakat-212x300.jpg" alt="„Am Anfang war das Licht“" title="„Am Anfang war das Licht“" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-2051" /></a><p class="wp-caption-text">„Am Anfang war das Licht“</p></div></p>
<p>Ulrich Berger berichtete auf seinem Blog <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/">Kritisch gedacht</a> schliesslich eingehend über den neuen Film <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php"><em>„Am Anfang war das Licht“</em></a>, seine feine Fernauseinandersetzung mit P. A. Straubinger via der ORF-Sendung <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php"><em>„konkret“</em></a> und seine <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/lichtnahrung-das-unterrichtsministerium-reagiert.php">letztlich erfolgreich abgeschlossene Aktion</a> gegenüber der <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php">Jugendmedienkommission beim Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur</a>. Unterstützung fand Berger auch beim Portal EsoWatch, das Straubingers Film nicht nur einen <a href="http://blog.esowatch.com/?p=2273">Blogbeitrag</a>, sondern auch einen eigenen <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht">Wiki-Artikel</a> spendiert hat (mit vielen Verweisen auf die beteiligten Akteure). Straubinger kontert diese massive Kritik mit Stellungnahmen, die ihn nicht gut aussehen lassen. Auf Ulrich Berger oder auch EsoWatch ist der ORF-Angestellte nicht besonders gut zu sprechen. Aber auch auf den <a href="http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake">Verriss seines Films</a> durch den Wissenschaftsredakteur der Tageszeitung Standard, <a href="http://www.soqua.net/start.asp?ID=397">Dr. Klaus Taschwer</a>, reagierte P. A. Straubinger <a href="http://derstandard.at/1285199877780/Kommentar-der-anderen-Die-Schattenseite-der-Skepsis-">recht dünnhäutig</a> und in vollständigem Einklang seiner irrationalen Interessen in <a href="http://oe3.orf.at/sendungen/stories/95559/"><em>„Grenzwissenschaften, Yoga und Meditation“</em></a>. Der österreichische Filmemacher hat auch keine Scheu, dem <a href="http://www.gwup.org/component/content/article/303-kritiker-der-gwup">GWUP-Gegner</a> und Eso-Aktivisten <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Claus_Fritzsche">Claus Fritzsche</a> ein <a href="http://anonym.to/?http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=12142">Interview</a> zu geben. Dieser Missgriff ist in guter Übereinstimmung mit dem Anspruch Straubingers, ein gutes Jahrzehnt für Recherche und Erstellung seines Esoterik-Streifens verbraucht zu haben. Was eine Verschwendung. Wie viele andere Esoteriker sucht auch der Ö3-Angestellte Straubinger mittels blinder Phantasie in der Quantenphysik nach einem Steinbruch für seine kruden Phantasien. Diesem skurrilen Verlangen hat Florian Aigner auf seinem Blog <a href="http://www.naklar.at/">naklar.at</a> nachdrücklich widersprochen:<br />
 <a href="http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/">Lichtfasten macht dumm</a>. Auch die <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=2220">Science Busters</a> haben unmissverständlich <a href="http://fm4.orf.at/stories/1662426/">per Podcast</a> auf dem Jugendchannel fm4 des ORF das Wort zu Straubingers Unsinn ergriffen und Einspruch angemeldet: <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Science-Busters-Lichtnahrung-fm4.ORF_.at_.mp3">Lichtnahrung</a>. Da bleibt keiner der „Lichtesser“ wirklich trocken! Einen weiteren Vorschlag, den man zur rationalen Bewertung dieses esoterischen Unfugs nicht ablehnen kann, hat zum Abschluss Karl Payer via Ulrich Berger veröffentlicht: <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/straubingers-kammer.php">Straubingers Kammer</a></p>
<blockquote><p>Zehn Jahre lang hat sich Herr Straubinger also mit dem Phänomen Lichtnahrung beschäftigt. Wirklich erstaunlich! Dabei hätte schon ein kleines Gedankenexperiment gereicht, um das Phänomen zu verstehen. &#8230;<br />
Ein so ein Lichtesser braucht also weder Nahrung noch Wasser, behauptet Herr Straubinger. &#8230; Und in seinem Körper wird natürlich auch kein Kohlendioxid gebildet, das er ausatmen müsste. Somit wird es für einen Lichtesser also auch überhaupt kein Problem darstellen, sich in einem geschlossenen Raum, zu dem zwar Lichtzutritt möglich ist, der aber sonst völlig hermetisch verschlossen ist, ohne Wasser und Nahrung aufhalten zu können. &#8230; Ob Herr Straubinger wirklich glaubt, dass er einen Lichtesser dazu überreden könnte, sich einem solchen Test zu unterziehen?</p></blockquote>
<p>Für den Filmstart in Deutschland gibt es bislang noch keine Empfehlung der FSK. Je nachdem, wie diese noch ausfallen könnte, sollte eine vergleichbare Aktion zur Aufklärung über Straubingers Eso-Machwerk starten.</p>
<p>In der Skeptiker-Szene gab es noch weitere interessante Themen. Für diese Ausgabe des Skeptiker-Radars hat RelativKritisch vier Blogs auf dem Schirm.</p>
<div id="attachment_1564" class="wp-caption alignleft" style="width: 60px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/SB50.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/SB50.jpg" alt="ScienceBlogs" title="ScienceBlogs" width="50" height="50" class="size-full wp-image-1564" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Florian Freistetter hatte wie immer in den letzten Wochen einige Artikel zur Hand, die sich mit den bereits üblichen Esoterikern, Irrationalisten im allgemeinen und Pseudowissenschaftlern beschäftigen. Im September hat Florian eine <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/kornkreise-wie-esoteriker-sich-selbst-tauschen.php">lesenswerte Selbsttäuschung von Kornkreisjüngern</a> ausgegraben. Ein <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/kann-uns-planet-x-im-jahr-2012-uberraschen.php">refresh zu Niribu</a> war ebenso dabei, wie  ein brandneuer Artikel zum <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/2012-der-spontane-polsprung-und-die-sonnenaktivitat-immer-noch-kein-weltuntergang.php">spontanen Polsprung 2012</a>.  Zur Mutter aller irrationalen Quellen, der religiösen Missionierung, hat Freistetter gleich vier Steine des Anstoss ausgegraben: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/christliche-propaganda-atheisten-zerstoren-weihnachten.php">Atheisten machen Weihnachten kaputt</a>, über <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/die-wahrheit-uber-intelligent-design.php">Kreationismus im Allgemeinen</a> und über die Aktivitäten dieser Irrationalisten an den Universitäten <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/kreationismus-an-der-uni-magdeburg.php">von Magdeburg</a> und <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/10/kreationisten-besuche-universitaten-jetzt-auch-in-jena.php">Jena</a>. Freistetters erschöpftes misantrophes statement: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/09/manchmal-ware-ich-gerne-ein-pseudowissenschaftler.php">Manchmal wäre ich gerne ein Pseudowissenschaftler</a> nimmt ihm aber keiner seiner Leserinnen und Leser ab. Das wäre auch noch schöner: wenn die Klügeren immer nachgäben, regierten uns die Dummen!<br />
Thilo Kuessner hat auf seinem <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/">Mathlog</a> neue Artikel zu den <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2010/09/professor-hes-zitatefarm-in-der-zeit.php">unseriösen Praktiken von Ji-uan He</a> und zu den <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2010/10/maxplanckinstitut-vor-gericht.php">letzten Schnaufern der GFWP</a>, deren letzte Beirätin Jocelyne Lopez unbedingt das Potsdamer Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik vor Gericht zerren will. Ob Kuessner allerdings damit recht hat, dass der Verein im Ganzen hinter diesem verzweifelten Amoklauf der Ex-Sekretärin steckt, darf bezweifelt werden.<br />
Ulrich Berger hatte neben seinem Lauf zu P. A. Straubinger zwei weitere highlights in der Aufklärung über den zeitgenössischen Irrationalismus: <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/heilen-mit-steinen.php">Heilen mit Steinen</a>. Und für die Arbeiterkammer Wien, hat die GWUP, so Berger, <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/anmerkungen-zur-esoterik.php">Anmerkungen zur Esoterik</a> verfasst. Das sind nachlesenswerte Bausteine, die dem einen oder anderen Skeptiker Hilfestellungen in schwierigen Diskussionen bieten können.</p>
<div id="attachment_1587" class="wp-caption alignleft" style="width: 60px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/SciLogs50.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/SciLogs50.jpg" alt="SciLogs" title="SciLogs" width="50" height="50" class="size-full wp-image-1587" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Jan Hattenbach hat die Scilogs mit seinem engagierten Beitrag über die <a href="http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/streulichter/2010-09-19/die-l-gen-der-verschw-rungstheoretiker">Mondlandungsleugner</a> für dieses Skeptiker-Radar gerettet. Joachim Schulz, der Quantenmechaniker, hat sich mit den seltsamen Thesen des Philosophen <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=1982">Craig A. Callender</a> befasst: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker/allgemein/2010-09-26/zeit-ist-keine-illusion">Zeit ist keine Illusion</a> und <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker/experimentelles/2010-10-03/phaenomen-zeit">Das Phänomen Zeit</a>. Aber weitere Empfehlungen hat sich das Blogportal von „Spektrum der Wissenschaft“ nicht wirklich verdient.</p>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption alignleft" style="width: 60px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/EW50.jpg"><img class="size-full wp-image-1566" title="EsoWatch" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/EW50.jpg" alt="EsoWatch" width="50" height="50" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Der Blog von <a href="http://blog.esowatch.com/">EsoWatch</a> hat im Falle des <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/skeptiker-radar-12010">Hamer-Opfers Mareike</a> noch einmal nachgefasst. Obwohl der Scharlatan Ryke Geerd Hamer in Norwegen mittlerweile eine <a href="http://blog.esowatch.com/?p=2266">Ein-Mann-Universität</a> betreibt, ist sein jüngstes Opfer <a href="http://blog.esowatch.com/?p=2293">der tödlichen Falle entkommen</a>. Wir wünschen Mareike alles Gute.</p>
<div id="attachment_1565" class="wp-caption alignleft" style="width: 60px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/GWUP50.jpg"><img class="size-full wp-image-1565" title="GWUP" src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/GWUP50.jpg" alt="GWUP" width="50" height="50" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Beiträge der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) hervorheben zu wollen, gliche einer Nacherzählung. Bei der GWUP sollte jeder Skeptiker daher einfach immer selbst nachsehen. Zwei Beiträge wollen wir dennoch hervorheben. Einmal den <a href="http://blog.gwup.net/2010/10/13/happy-birthday-james-randi/">Geburtstagsglückwunsch an den Skeptiker James Randi</a> und den Clip <a href="http://blog.gwup.net/2010/10/16/gwup-goes-to-the-movies/">„Der Schlaf der Vernunft“</a>, der in seiner simplen Aussage hoffentlich viele simple besessene Geister anspricht. Ein wagemutiger Versuch. Viel Glück!</p>
<ul>
<li>Diskutiere über das Skeptiker-Radar 2/2010 im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1913">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 41px;'><fb:like href='http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/skeptiker-radar-22010' layout='default' show_faces='false' width='497' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
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		<title>Mathias Richling &#8211; Einstein der Weisen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 23:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Mathias Richling, Schwabe und scharfzüngiger Kabarettist, gab in seinem Programm „E=m·RICHLING²“ im Jahr 2006 auch den Albert Einstein. In einem Interview im November 2007 mit fudder.de, wurde Richling die Frage gestellt: „Einstein lässt grüßen. Heißt das, auf der Bühne geht es physikalisch zu?“
Albert Einsteins Relativitätstheorien sind physikalische Theorien. Philosophische oder politische „Relativitäten“ leiten sich aus der Mobilisierung von „Einstein als Mythos – Mythen um Einstein“ ab. Mit den philosophischen Kompetenzen und dem politischen Engagement des grossen Physikers hat das meist wenig Selbstähnlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias Richling, Schwabe und scharfzüngiger Kabarettist, gab in seinem Programm <strong>„E=m·RICHLING²“</strong> im Jahr 2006 auch den Albert Einstein. Der Auftritt am 26.09.2006 im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=I4S9jWYnvhI"><em>„Scheibenwischer“</em> der ARD</a> ist eine der im Internet kursierenden Versionen. In einem <a href="http://fudder.de/artikel/2007/11/21/mathias-richling-kabarettisten-muessen-aktueller-sein-als-die-tagesschau/">Interview</a> im November 2007 mit fudder.de, wurde Richling die Frage gestellt: <em>„Einstein lässt grüßen. Heißt das, auf der Bühne geht es physikalisch zu?“</em><span id="more-1968"></span><br />
<div id="attachment_1969" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Mathias-Richling-als-Albert-Einstein.jpg"><img src="http://www.relativ-kritisch.net/blog/wp-content/uploads/2010/09/Mathias-Richling-als-Albert-Einstein-300x166.jpg" alt="Mathias Richling als Albert Einstein" title="Mathias Richling als Albert Einstein" width="300" height="166" class="size-medium wp-image-1969" /></a><p class="wp-caption-text">Mathias Richling als Albert Einstein</p></div>Ja, ganz ohne Zweifel. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lachen_%28Ausdrucksform%29#Anatomie">„Anatomie des Lachens“</a> geht von siebzehn bewegten Gesichtsmuskeln und sogar achtzig weiteren im ganzen Körper aktivierten Muskeln aus. Die Ventilation während des Lachens führt zu schnell folgenden Luftbewegungen, die mehr oder weniger starke Schallwellen erzeugen. Damit ist der Physik des Kabaretts aber auch schon Genüge getan. Die Relativitätstheorie Einsteins ist dabei aber oversized. Mit seiner Antwort im Interview mit Christian Heigel erläutert Matthias Richling den Sinn seines Programms.</p>
<blockquote><p>Ja. Aber natürlich ist Kabarett nicht dazu da, universitäre Vorträge zu halten oder die Leute zu verschrecken. In meinem neuen Programm will ich mich über die Tagespolitik erheben. Wir wollen uns ja nicht nur in den Niederungen dessen bewegen, was wir morgen wegschmeißen müssen. Vielleicht gibt es ja auch ein paar allgemeingültigere Dinge zu sagen. Und da ist die Relativitätstheorie eine Basis.</p></blockquote>
<p>Der Retro-Look von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=d5eVMLqTcdA">„Einstein der Weisen“</a>, einer Übertragung seines Programms im SWR verlinkt aufdringlich in die Zeit von Einsteins Eröffnungsrede auf der Funk- und Phonoschau 1930 in Berlin. Der Kabarettist spielt mit seinem bissigen Abgesang auf die <em>„politische Relativität“</em> bewusst mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relativismus"><em>„philosophischen Relativismus“</em></a>, der dem Physiker in den 1920er Jahren von vielen seiner fundamentalistischen Gegner vorgehalten wurde. Gegen das seinerzeitige Gegröhle ist der billigende Applaus bei Richlings Auftritten entspannt.<br />
Matthias Richling, der nach der Einstellung des langjährigen ARD-Erfolgsformats <em>„Scheibenwischers“</em> seit März 2009 die Leitung der Nachfolgesendung <em>„Satire Gipfel“</em> innehatte, übergab vor kurzem den Stab an <a href="http://www.nuhr.de/">Dieter Nuhr</a>, um sich intensiver seinem eigenen Projekt <a href="http://www.mathias-richling.de/cms/front_content.php?client=1&#038;lang=1&#038;idcat=12&#038;idart=357&#038;m=&#038;s="><em>„Studio Richling“</em></a> widmen zu können. Dieter Nuhr, der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,720077,00.html">profilierte Kabarettist vom Niederrhein</a>, dürfte auch kleinkunstfernen Mitbürgern durch seinen Wahlspruch</p>
<blockquote><p>Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten.</p></blockquote>
<p>bekannt sein. Dieter Nuhr hat aber, wie Mathias Richling, auch <a href="http://www.astro-ag.eu/html/einstein.htm">Ahnung von Einstein</a>.</p>
<blockquote><p>Einstein war zum Beispiel ein ziemlich schlechter Schüler. Sprache war nicht seine Stärke –und bis heute haben nur wenige Leute seine Relativitätstheorie verstanden. Vielleicht ist sie ganz einfach, aber er war zu doof, das Ganze grundschultauglich auszudrücken. Dass ein Mensch weniger alt wird, je schneller er sich bewegt, müsste doch eigentlich jeder Motorradfahrer nachvollziehen können.</p></blockquote>
<p>Ab Januar 2011 wird man sehen, wie der neue ARD-Chefkabarettist die <em>„Physik der Bühne“</em> in Szene setzen wird.</p>
<p>Albert Einsteins Relativitätstheorien sind physikalische Theorien. Philosophische oder politische „Relativitäten“ leiten sich aus der Mobilisierung von <a href="http://www.relativ-kritisch.net/blog/?p=315">Einstein als Mythos – Mythen um Einstein</a> ab. Mit den philosophischen Kompetenzen und dem politischen Engagement des grossen Physikers hat das meist wenig Selbstähnlichkeit.</p>
<ul>
<li>Diskutiere über Mathias Richling und den „Einstein der Weisen“ im <a href="http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?p=46672#46672">Forum Alpha Centauri</a>!</li>
</ul>
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