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achtphasen
Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 769
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Verfasst am: 13.03.2009, 10:08 Titel: |
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@ Orbit & Aragorn Dank für Euer aufs Thema eingehen. Es sind Euch aber wohl versehentlich einige relevante Parameter entgangen.
Entsprechend meiner These befindet sich die sogenannt 'Dunkle 'Materie'' in und unmittelbar um baryonische Materie. Insofern, Orbit, kann eine Kugelberechnung nicht stimmig sein, weil die Galaxie ja eine beinahe plane Geometrie aufweist.
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Die 'Idee' ist, dass alle Galaxien durchwoben sind von der Substanz die 'dunkle 'Materie'' genannt wird. Es sind zwischen den Galaxien unermessliche Weiten die keine oder nur äusserst geringe Anteile baryonischer Materie haben - die sogenannten Voids. Dort könnte der Anteil der gesamten Energie-Masse des Universums befindlich sein, der 'Dunkle Energie' genannt wird. Diese Voids können hier im Rahmen der LHC-Diskussion ausser acht gelassen werden.
Die Struktur der baryonischen Materie, die GalaxienCluster, sollen sich oktaedrisch anordnen, insbeonders so, dass die GalaxienCluster sich hauptsächlich an den Ecken (und reduzierter auch an den Kanten) der Oktaeder befinden - im Inneren der Oktaeder ist NICHTS und insofern entsprechend meiner These auch keinerlei 'dunkle 'Materie''.
http://articles.adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-iarticle_query?bibcode=1997A%26A...327....8B&db_key=AST&page_ind=2&data_type=GIF&type=SCREEN_VIEW&classic=YES
| Zitat: | Abstract. We provide a new tool to interpret the large scale structure of the Universe. As suggested (),
energy density filaments could have been produced by subjacent magnetic flux tubes when the Universe was dominated
by radiation. In more recent time epochs, small scale filaments have evolved in a complicated way, but large scale
filaments have probably survived and should be identified with present observed matter filaments of clusters. A
primordial magnetic field lattice made up of magnetic flux tubes would then have originated a matter lattice made
up of cluster filaments. Taking into account some restrictions in the magnetic field configuration we speculate what
type of matter network this would have generated. The simplest lattice is made up of octohedra connected at their
vertexes, reminding us of a structure of superimposed eggcartons. The vertexes would correspond to large superclusters,
which would therefore have eight filaments emerging from them. Some observational evidence is found in the Local
Supercluster, which is spider-like, with eight legs. | ( http://arxiv.org/pdf/astro-ph/9710074 )
So zeigt sich, dass um und in der baryonischen Materie allemal genung der 'dunkle 'Materie'' benannten Substanz ist, um nichtzerstrahlenden MSLs jede Menge Futter zu liefern und somit die sagenhafte Akkredationsdauer von 5'000'000'000 Jahren massivst zu verkürzen. |
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nomad
Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 104
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Verfasst am: 13.03.2009, 10:24 Titel: |
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| achtphasen hat Folgendes geschrieben: |
Ist es nicht so, dass die DM eben nicht messbar ist, ausser durch Beobachtung bei entfernten Galaxien und dass somit allfälliges (oder eben höchstwahrscheinliches) Gesättigtsein unserer baryonischen Materie mit Dunkler Materie gar nicht wahrnehmbar ist und auch keineswegs Eingang in die Berechnung zu Akkretionsdauer gefunden hat?
Ist wirklich so gänzlich sicher, dass ein MBH 5'000'000'000 Jahre bräuchte um ein Kilogramm Erdmaterie zu akkreieren, wenn berücksichtigt wird, dass zwischen Quarks und Elektronen der baryonischen Materie jede Menge zumindest teilweise sehr massearmer DunkleMaterieTeilchen sind?
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Lieber Herr Fasnacht,
selbst wenn Ihre Theorie richtig sein sollte und die gesamte uns bekannte Materie mit sehr leichten WIMPs (oder was auch immer) 'vermischt' wäre, dann ändert das doch nichts an den Akkretionsberechnungen für MBHs, oder?
Für die Berechnungen braucht man ja im wesentlichen die Dichte der Erde. Ihren Radius kennt man, ihre Masse kann man anhand gravitativer Effekte (Mondumlaufzeiten, Fallexperimente, etc.) sehr genau bestimmen. Da die hypothetischen WIMPs ja auch gravitativ wechselwirken, misst man die in der Masse mit! D.h. in den Annahmen über die Dichte der Erde ist die gesamte DM, die sich in der Erde befindet enthalten. Oder mache ich hier einen Denkfehler?
Abgesehen davon, dass Orbit uns ja sehr schön vorgerechnet hat, dass die DM in der Erdumgebung nicht wirklich tonangebend ist....
nomad. |
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Orbit
Anmeldedatum: 29.09.2008 Beiträge: 1469
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Verfasst am: 13.03.2009, 11:25 Titel: |
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| Zitat: | | Entsprechend meiner These befindet sich die sogenannt 'Dunkle 'Materie'' in und unmittelbar um baryonische Materie. Insofern, Orbit, kann eine Kugelberechnung nicht stimmig sein, weil die Galaxie ja eine beinahe plane Geometrie aufweist. |
achtphasen
Mit Ihrer 'These' stemmen Sie sich halt gegen die Fachwelt, welche aus Umlaufgeschwindigkeiten von Sternen, Kugelsternhaufen und Zwerggalaxien ums galaktische Zentrum auf einen eher kugelförmigen DM-Cluster schliesst.
Eine allfällige grossskalige Oktaeder-Struktur, wie sie im von Ihnen verlinkten Paper angedacht wird, ändert daran nichts. Und wenn Sie folgern
| Zitat: | | So zeigt sich, dass um und in der baryonischen Materie allemal genung der 'dunkle 'Materie'' benannten Substanz ist | zeigt das, dass Sie offenbar hier
| Zitat: | | We provide a new tool to interpret the large scale structure of the Universe. |
das fett Gedruckte überlesen oder falsch verstanden haben. Diese Oktaeder-Strukturen sind um drei Grössenordnungen grösser als ein DM-Cluster, der also in der Zeichnung locker innerhalb der Strichbreite Platz hätte.
Orbit |
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Aragorn
Anmeldedatum: 23.06.2006 Beiträge: 1061
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Verfasst am: 13.03.2009, 11:48 Titel: |
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| achtphasen hat Folgendes geschrieben: | | So zeigt sich, dass um und in der baryonischen Materie allemal genung der 'dunkle 'Materie'' benannten Substanz ist, um nichtzerstrahlenden MSLs jede Menge Futter zu liefern und somit die sagenhafte Akkredationsdauer von 5'000'000'000 Jahren massivst zu verkürzen. |
Ich glaube du hast meine Argumentation nicht so richtig verstanden. Es geht doch darum, daß ein MBH wesentlich mehr Materie einsaugt als erwartet, weil es sehr dichte aber unsichtbare böse Geistermaterie um uns herum gibt, die wir bisher nie bemerkt haben.
Damit sie unbemerkt bleibt und trotzdem vom MBH eingesaugt wird, darf diese nur gravitativ wechselwirken. Damit sie gravitativ unbemerkt bleibt, muß sie extremst genau gleichverteilt bleiben (schließlich geht es nicht um ein dünnes Gas sondern um Materie mit Dichten in der Größenordnung von Weißen Zwergen oder Neutronensternen). Dazu müßte sie extrem heiß sein.
Wenn es sie gäbe, dann wäre das Weltall laut ART längst wieder kollabiert. Die mittlere Materiedichte des Weltall wäre schließlich Trilliarden? fach größer. Funktioniert hätte das allenfalls noch bei Newton, wäre aber ein extrem instabiler Zustand. Ergo kann es deine unsichtbare böse Geistermaterie (ubG) so nicht geben.
Außerdem müßte man sich noch einen guten Grund einfallen lassen, warum die Natur bisher nicht in der Lage war MBH zu erzeugen.
Die einzige ubG die es geben könnte, wäre die welche gar nicht (auch nicht gravitativ) mit der bekannten wechselwirkt. Das wäre aber für uns genauso als ob es sie nicht geben würde.
Gruß Helmut
Zuletzt bearbeitet von Aragorn am 13.03.2009, 14:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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mac
Anmeldedatum: 06.01.2009 Beiträge: 81 Wohnort: Herdecke
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Verfasst am: 13.03.2009, 12:21 Titel: |
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Hallo Marc Fasnacht,
auf die, mit der Oktaeder-Struktur einhergehenden Phänomene brauchen wir hier nicht einzugehen, da es sich dabei, wie Ihnen ja auch schon gesagt wurde um ganz andere Größenskalen handelt, die auf der Größenskala Milchstraße und kleiner überhaupt keine differenzierende Rolle mehr spielen.
| achtphasen hat Folgendes geschrieben: | | - worauf ich hinaus will, ist, zu besprechen, ob unsere baryonische Materie nicht voll von nicht detektierbarer und darum nicht in die Akkretionsdauerberechnung eingeflossener DM ist. |
| achtphasen hat Folgendes geschrieben: | | Ich meine eben nicht, dass dunkle Materie von baryonischer wechselwirkend 'gefangengehalten' werde - ich stelle als Frage in das Forum, ob die baryonische Materie nicht durchdrungen von sogenannt dunkler Materie ist und ob die Verteilung dieser dunklen Materie wirklich so sicher gerade in unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft so massiv viel geringer ist, als im gesamten Kosmos? |
Also DM frei ‚fließend‘ inmitten BM. (DM steht für dunkle Materie, unsichtbare Materie und BM steht für normale, sichtbare Materie die sogenannte baryonische Materie)
Den Begriff detektierbar denke ich, sollte ich hier auch beschreiben:
DM emittiert und absorbiert keine Photonen und überträgt keine kinetische Energie durch Stoß auf BM die das dann sozusagen stellvertretend tun könnte. Damit ist sie elektromagnetisch direkt und indirekt unsichtbar und sie kann ihre eigne kinetische Energie (anders als BM) nicht auf diesem Wege abbauen, also auch nicht so effektiv klumpen wie BM.
Gravitation hingegen kann man zwar (bisher) nicht direkt elektromagnetisch detektieren, wohl aber, auf stellarer und größerer Ebene durch Bewegungsgeschwindigkeiten von Objekten.
DM verteilt sich in unserer Milchstrasse wie eine dünne Nebelwolke. Im Inneren ist ihr Anteil höher, aber verglichen mit dem Anteil an BM sehr klein. Der Anteil an BM nimmt nach außen hin aber schneller ab, als der Anteil an DM, so daß weiter außerhalb (weiter als wir vom Zentrum entfernt sind) sich die Massenverhältnisse zwischen DM und BM umkehren (während ihr jeweiliger Anteil pro Volumen immer dünner wird).
Diese Art der Verteilung läßt sich durch den Verlauf der differentiellen Rotationsgeschwindigkeit in unserer Galaxis (und auch in anderen) ermitteln. Sie paßt nicht zur Verteilung der sichtbaren Materie, erst mit dem oben beschriebenen unterschiedlichen Konzentrationsverlauf von BM und DM ist diese Geschwindigkeitsverteilung erklärbar, wie auch viele weitere mit DM zusammenhängende Phänomene.
Im Interesse Ihrer Idee gehe ich hier nicht auf Erklärungsmodelle ein, die ohne DM auszukommen meinen.
Einfach zusammengefaßt sehen wir, daß sich weiter innen die Sterne in der Geschwindigkeit um das galaktische Zentrum bewegen, wie wir es anhand der beobachtbaren BM-Menge erwarten, während diese Geschwindigkeit weiter draußen immer weniger zur beobachtbaren BM paßt.
Eine detailliertere Beschreibung dazu finden Sie z.B. hier: http://www.astro.uni-bonn.de/~peter/Lectures/intro2.pdf
Wenn Sie also DM zu BM konzentrieren wollen, dann müssen Sie erklären, wieso die (über die Rotationsgeschwindigkeit) beobachtbare Konzentration von DM der Konzentration von BM so wenig folgt. Sie müssen auch erklären, wieso wir weder in unserem Sonnensystem (Gravitationskonstante, Protonenmasse, Atommasse, Gaskonstante, Molare Masse, Planetenbahnen ...) etwas davon bemerken noch in der Umgebung unseres Sonnensystems die mit hoher Präzision ermittelten 3D-Bewegungsgeschwindigkeiten der Sterne abweichen von dem was man bei ihrer Masse (Masse-Leuchtkraft-Beziehung) erwartet, noch im inneren Bereich der Milchstraße irgend etwas davon zu finden ist, immerhin muß ja fünf mal mehr davon da sein, als BM.
| achtphasen hat Folgendes geschrieben: | | Hier wäre ich Ihnen sehr dankbar Sie könnten mir begründen, warum die Nichtdetektierbarkeit Dunkler Materie in unserer nahen Umgebung deutlich falsch ist. |
Einen Teil davon habe ich oben schon erklärt. Auf atomarer Ebene ist die Massenbestimmung von Protonen, Ionen (und damit auch Neutronen) und Elektronen z.B. bei bekannter Geschwindigkeit und bekannter Feldstärke durch ihre Bahn innerhalb von Magnetfeldern zu ermitteln.
http://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtzspule
http://de.wikipedia.org/wiki/Nebelkammer
Wenn DM Bestandteil von BM wäre, ohne an Atome gebunden zu sein, würden wir Atomgewicht und Volumen zwar korrekt messen, aber nicht mit der Anordnung von Atomen im Kristallgitter (via Röntgenstrukturanalyse) und der Masse eines solchen Kristalls erklären können. Das war nur ein Beispiel von einer Fülle von daraus resultierenden Ungereimtheiten.
DM ist nicht in Atomen drin.
Sie ist im umgangssprachlichen Sinne nicht in einem Gramm, nicht in einer Tonne Materie.
Sie ist nicht in Planeten und Sternen
Sie ist nicht in (durch Bewegungsgeschwindigkeit meßbarer) Menge im gesamten inneren Bereich der Milchstraße
Aber sie ist im gesamten Volumen der Milchstraße und besonders (mehr als BM jedenfalls) im Halo der Milchstraße. Und in diesem gesamten Volumen gibt es rund fünf mal mehr davon als von BM
Wenn sie also ähnlich wechselwirkungsarm wie ein ungeladenes stabiles, auf natürlichem Wege entstandenes MBH durch Erde, Sonne. Mond und Sterne hindurch driftet, dann kann sie auch nur etwa in der Konzentration frei durch Materie ‚fließen‘, wie sie im Raum, der diese Objekte umgibt, vorhanden ist, mithin deutlich weniger als 1E-21 kg/m^3. Es genauer auszurechnen (über das Verfahren wie bei P. Schneider z.B.), würde Ihre Idee auch nicht retten.
Herzliche Grüße
MAC |
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achtphasen
Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 769
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Verfasst am: 13.03.2009, 14:58 Titel: |
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Hallo Mac
ich erkenne aus Ihrer sehr einleuchtenden Erklärung, dass ich erneut auf einem Holzweg gelandet bin.
Das was als 'Dunkle Materie' bezeichnet wird, taugt offenbar nicht zum Vehikel, meine noch immer nicht (und wohl niemals gänzlich) ausgeräumte Besorgnis betreffs Akkretionsgeschwindigkeiten lhc-artiger MBHs in naturwissenschaftlich verständliche Sprache zu fassen.
Ich danke sehr für diese grossartige Weiterbildung zu auch cernunabhängig sehr interessierendem Thema!
beste Grüsse!
Marc Fasnacht
@ nomad: nein, der Denkfehler liegt ganz offenbar sicher nicht bei Ihnen, sondern, wenn denn da ein Denkfehler ist, daran, dass ich mit einem falschen Begriff versucht habe, meiner noch immer existenten, aber nicht mehr gar so sehr virulenten Laienbesorgnis Ausdruck zu geben!
@ Orbit & Aragorn : Sorry für: "Es sind Euch aber wohl versehentlich einige relevante Parameter entgangen."!
Was übrig bleibt ist die Besorgnis, dass solch nichtzerstrahlende MBHs eben nicht nur messbare Dinge (Quarks & Elektronen) sondern auch (noch) nicht messbare, weil unbekannte, Dinge akkreieren könnten. Doch will ich nun keinesfalls sofort mit der nächsten Hypothese nachdoppeln. Ich werde gerne einige Tage zum Cern schweigen. |
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Aragorn
Anmeldedatum: 23.06.2006 Beiträge: 1061
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Verfasst am: 13.03.2009, 15:27 Titel: |
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| achtphasen hat Folgendes geschrieben: | | Was übrig bleibt ist die Besorgnis, dass solch nichtzerstrahlende MBHs eben nicht nur messbare Dinge (Quarks & Elektronen) sondern auch (noch) nicht messbare, weil unbekannte, Dinge akkreieren könnten. |
Mir war so als ob ich gerade erklärt hätte warum das unmöglich ist.
Gruß Helmut |
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Orbit
Anmeldedatum: 29.09.2008 Beiträge: 1469
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Verfasst am: 13.03.2009, 15:42 Titel: |
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Helmut
Hast Du noch nie von einem gewichtigen Gedanken gehört?
Ergo ist alles, was je gedacht wurde, auch Futter für die MBHs, und gedankenschwere Geister werden zuerst gefressen.
Und dann gibt es die Geister-Teilchen auch im Higgs-Mechanismus: Auf jedes reelle Higgs kommen 3 Geister-Teilchen. Also.
Orbit |
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Nathan5111
Anmeldedatum: 27.01.2008 Beiträge: 127 Wohnort: Varus-Schlacht
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Verfasst am: 13.03.2009, 15:50 Titel: |
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Und wo wir gerade so schön am Lernen sind, will ich auch was abkriegen.
Was bedeutet eigentlich das pausenlos wiederholte Wort "akkreieren"?
Kreieren (Kreation), akkreditieren und akkretieren habe ich gefunden, aber akkreieren? |
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Aragorn
Anmeldedatum: 23.06.2006 Beiträge: 1061
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Verfasst am: 13.03.2009, 16:11 Titel: |
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| Orbit hat Folgendes geschrieben: | | Hast Du noch nie von einem gewichtigen Gedanken gehört? |
Gewichtige Gedanken? Solche die gravitativ wirken? Die dann das bhZ darstellen sollen?
Dann wäre der Fasnacht doch sicher. In seiner Umgebung finden sich nur leichte belanglose Gedanken (wenn überhaupt). Wo nichts ist, da kann auch kein MBH naschen.
@Nathan
akkretieren ist das Zauberwort nach dem gesucht wird.
Gruß Helmut |
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Barney
Anmeldedatum: 19.10.2008 Beiträge: 827
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Verfasst am: 13.03.2009, 22:13 Titel: |
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...
Zuletzt bearbeitet von Barney am 17.03.2009, 01:55, insgesamt einmal bearbeitet |
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richy
Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 506 Wohnort: 76
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Verfasst am: 15.03.2009, 02:57 Titel: |
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Hi barney
| Zitat: | | Rückblickend kann man vielleicht noch sagen, dass in diesem Thread ganz klar völlig unterschiedliche weltanschauliche Systeme aufeinander treffen. Um also den allgemeinen Frieden zu wahren sollte das bitte von allen Diskussionsteilnehmern berücksichtigt werden ... |
Ich danke dir fuer diese Aussage, egal welche Seite sie betrifft.
Wenn ich mich als Beispiel anfuehren darf.
Vom wissenschftlichen Standpunkt aus bin ich ausserordentlich gespannt auf die Ergebnisse des LHC. Wobei die Auswertungen wohl Jahre vielleicht auch ein oder mehrere Jahrzehnte dauern wird. Dennoch bin ich darauf sehr gespannt und von diesem Standpunkt absolut pro LHC eingestellt.
Nun gibt es diese angeblichen Sicherheitsfragen.
Es muss erlaubt sein diese zu stellen.
Wenn achtphasen recht hat wurde bei CERN bis 2008 vornehmlich mit der Hawking Strahlung als Sicherheit argumentiert.
Ein schlechter Witz.
Das daher hinzugefuegte astronomische Argument ist dagegen (scheinbar) unabhaengig von sogenannten Gespenstern.
Fuer mich ist dieses daher auch zugkraeftiger als die Hawking Strahlung. Dennoch ueberzeugt es mich persoenlich nicht. Persoenlich !
Und eine Lieschen Mueller mit ihren auf die Erde beschraenkten Vorstellungen wuerde es noch weniger ueberzeugen. Die wuerde sich an den Kopf langen wenn
sie verstehen wurde wie bei der LHC Sicherheit abseits der terristrischen Realitaet argumentiert wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/RX_J1856-3754
ist der Neutronenstern, der der Erde am naehesten liegt.
Nicht unendlich weit aber immerhin 500 Lichtjahre entfernt.
Und so ein Neutronenstern ist extrem. Er hat nicht das geringste mit den Verhaeltnissen auf unserem Planeten zu tun.
Ja ich weiss die Verhaeltnisse bei einem Neutronenstern sind so, dass das astronomische Argument noch zwingender greifen muesste.
Aber ob das Lieschen Mueller ueberzeugt ?
Alles was ich bisher geschrieben hatte koennte ich wie folgt zusammenfassen :
Die Erde ist kein Neutronenstern.
Der LHC koennte einen Beweis liefern dass moderne Wissenschftrler auch verantworlich mit Risiken umgehen.
Insbesonders mit einer angemessenen Rechtfertigung gegenueber der Allgemenheit.
Ist das Vertauen beim LHC noch gegeben ?
Ich vertraue da lieber auf meine eigenen Vorstellungen.
Nicht auf Prof Roessler,Steve Hawkings, Dr Bruhn, Roesslers umstrittenen R Theorem.
Und schon gar nicht lasse ich mich dazu ueberreden ohne persoenliche Ueberzeugung ein Faehnchen in den Wind zu halten.
Wiederum egal fuer welche Seite.
Wenigstend dies sollte man hier doch akzeptieren. Ohne
das Argumemt das falsche Faehnchen zu schwenken.
Insbesonders dann wenn jemand ein solches gar nicht benutzt.
Gruesse
Zuletzt bearbeitet von richy am 15.03.2009, 09:01, insgesamt 5-mal bearbeitet |
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pauli
Anmeldedatum: 13.06.2007 Beiträge: 1258
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Verfasst am: 15.03.2009, 04:45 Titel: |
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| richy hat Folgendes geschrieben: |
Und eine Lieschen Mueller mit ihren auf die Erde beschraenkten Vorstellungen wuerde es noch weniger ueberzeugen.
....
Aber ob das Lieschen Mueller ueberzeugt ? |
Ich glaube eher du schiebst Lieschen Mueller nur vor
| Zitat: |
Ist das Vertauen beim LHC noch gegeben ?
Ich vertraue da lieber auf meine eigenen Vorstellungen. |
das ist letzendlich die Quintessenz, hier könnten die besten Physiker der Welt posten, es würde nichts bringen, dir genausowenig wie achtphasen  |
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Barney
Anmeldedatum: 19.10.2008 Beiträge: 827
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Verfasst am: 15.03.2009, 11:32 Titel: |
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| richy hat Folgendes geschrieben: |
Ist das Vertauen beim LHC noch gegeben ? Ich vertraue da lieber auf meine eigenen Vorstellungen. Nicht auf Prof Roessler,Steve Hawkings, Dr Bruhn, Roesslers umstrittenen R Theorem. Und schon gar nicht lasse ich mich dazu ueberreden ohne persoenliche Ueberzeugung ein Faehnchen in den Wind zu halten. Wiederum egal fuer welche Seite. Wenigstend dies sollte man hier doch akzeptieren. Ohne das Argumemt das falsche Faehnchen zu schwenken. Insbesonders dann wenn jemand ein solches gar nicht benutzt.
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Hallo richy,
zum Glück leben wir noch immer in einer Demokratie mit gewissen Grundrechten, insbesondere dem Recht auf eine freie Meinungsbildung. Und natürlich liegt die Verantwortung an dem LHC zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch bei der Allgemeinheit, denn die bezahlt dieses Experiment schließlich mit ihren Steuergeldern.
Momentan kann ich für mich zusammenfassend sagen, dass das CERN mit der "Grundsteinlegung" für ein freies Internet und der Veröffentlichung von Giddings & Mangano sich (wohl oder übel) das Recht erarbeitet hat die Suche nach dem Higgs-Boson durchzuführen. Alle Fragen, die bei dieser Suche auftreten sollten und von den Mitarbeitern des CERN wegen Zeitgründen nicht selbst geklärt werden können, können dann über das Internet extrem schnell und öffentlich diskutiert werden. Eine bessere Qualitätssicherung des Projektes LHC kann ich mir momentan beim besten Willen nicht vorstellen.
MfG
Zuletzt bearbeitet von Barney am 15.03.2009, 19:38, insgesamt einmal bearbeitet |
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ralfkannenberg
Anmeldedatum: 22.02.2006 Beiträge: 4360
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Verfasst am: 16.03.2009, 16:40 Titel: |
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| richy hat Folgendes geschrieben: | Nun gibt es diese angeblichen Sicherheitsfragen.
Es muss erlaubt sein diese zu stellen. |
Hallo richy,
selbstverständlich !
| richy hat Folgendes geschrieben: | Wenn achtphasen recht hat wurde bei CERN bis 2008 vornehmlich mit der Hawking Strahlung als Sicherheit argumentiert.
Ein schlechter Witz. |
Warum ? Das Argument mit der Hawkingstrahlung ist weniger schlecht als Du denkst. Das kann man beispielsweise in der Sicherheitsanalyse von 2003 nachlesen.
Das Argument mit den Neutronensternen ist zwar weltfremder, weil es realistischerweise diese Hawkingstrahkung gibt, dafür aber mehr robust, weil es keine Annahmen über die Hawkingstrahlung benötigt und aus Abschätzungen zur sicheren Seite beruht.
Beide Sicherheitsanalysen haben ihre Berechtigung !
Freundliche Grüsse, Ralf |
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